Category Archives: Partnersuche

Flirten fängt im Kopf an

junges paar flirtet im caféIn meiner Praxis erlebe ich es immer wieder, dass charmante, ansprechende und intelligente Menschen, die in allen anderen Bereichen des Lebens selbstbewusst  durchs Leben gehen, beim Flirten immer wieder scheitern. Dabei sind das Menschen, die nicht auf den Mund und auch nicht auf den Kopf gefallen sind. Wenn Ich meine Klienten dann frage, was Sie im Moment einer möglichen Kontaktaufnahme mit dem anderen Geschlecht über sich selber denken, bekomme ich Einblicke in ein leider sehr destruktives Kopfkino. Das sind dann Gedanken wie:
  • Was könnte der Typ von mir denken?
  • Ich wirke doch total billig, wenn ich ihm meine Telefonnummer gebe…
  • Ich kann doch nicht einfach einen/eine fremde ansprechen?
  • Der denkt bestimmt ich bin verzweifelt wenn ich ihm zurück lächle!
  • Wie stehe ich da wenn Sie mir einen Korb gibt?
  • Der denkt bestimmt ich bin leicht zu haben?
Hinzu kommt noch die Schamröte bei all diesen gruseligen Gedanken, Schweißausbrüche und Schnappatmung inklusive. Und Schwups ist der Typ oder die Traumfrau entweder schon weg oder spricht mit einer oder einem anderen. Ich frage meine Klienten dann oft, wie diese souveränen Menschen, die einen Flirt mit Leichtigkeit eingehen, in der gleichen Situation anders über sich denken. Ich höre dann:
  • Was kann schon passieren ?
  • Vielleicht ergibt sich ein nettes Gespräch?
  • Ich bin ein offener, freundlicher Mensch mit dem sich andere gerne unterhalten.
  • Ich bin so wie ich mich verhalte ok
  • Ich zeige mich jetzt mal von meiner besten Seite
Wenn wir negative Gedanken über uns selber und wie andere über uns denken Überhand gewinnen lassen, wie können Sie sich dann von Ihrer Schokoladenseite zeigen ? Das ist ein wenig wie beim Film schauen. Stellen Sie sich vor Sie gehen ins Kino. Sie schauen eine Komödie. Nach dem Film fühlen sie sich vielleicht beschwingt, leicht, kichern noch ein wenig über die lustigen Momente…. Wenn Sie sich einen traurigen Film im Kino ansehen, dann stehen die Chancen ziemlich gut, dass Sie sich nach Ende des Films eher melancholisch und gedrückt fühlen. Die beiden Filme haben Sie circa 90 Minuten mit eher fröhlichen Momenten oder eben eher betrüblichen Eindrücken beschallt.

Sehr ähnlich läuft es in unserm Gehirn ab

Konkret: Wenn ich mir selber einrede, dass er oder Sie mich ja gar nicht toll finden kann, weil ich gerade 5 Kilo zu viel auf der Waage habe, meine Kariere nicht im Griff habe, oder ich von mir selber denke, dass ich verzweifelt wirke, dann ist Ihr Film eher eine Tragödie oder ein Drama. Ihre Ausstrahlung, Ihr Charisma und Ihre Einzigartigkeit kommen dann am besten zu Geltung wenn Ihr Film einer Komödie ähnelt. Hinzu kommt, dass unsere Gefühle, Stimmungen und Gedanken stark von der Bewertung eines Ereignisses und unserer Einstellung uns selbst gegenüber abhängen . Wenn ich meine Perspektive auf eine Situation verändere, so ändert sich auch automatisch mein Erleben in dieser Situation.

Soll Ihr Leben eine Komödie oder ein Drama sein? 3 Schritte für Mehr Erfolg beim Flirten

  • Wenn Sie das nächste mal in Kontakt mit dem anderen Geschlecht kommen, halten Sie kurz inne und versuchen Sie sich bewusst vor Augen zu führen, was Ihnen gerade durch den Kopf geht.
  • Sammeln Sie diese Gedanken und fragen Sie sich ehrlich ob Sie fürs flirten hilfreich sind.
  • Überlegen Sie sich, wie Sie über sich selbst denken müssen um sich von Ihrer besten Seite zeigen zu kö Welche Gedanken wären hilfreich für sie.
Eine positive innere Haltung sich selbst gegenüber einzunehmen erfordert Übung. Wenn es Ihnen zu Anfangs nicht sofort gelingt, ärgern Sie sich nicht! Sie werden merken die richtige Einstellung macht das Flirten entspannter! PS.: Trauen Sie sich! Die allermeisten Menschen freuen sich darüber wenn Sie angesprochen werden. Juliette Boisson  

Devote Männer: So gehen Sie mit einem devoten Mann um

Spätestens seit dem viel zitierten Welterfolg von 50 Shades of Grey ist SM in aller Munde. Beschrieben wird dabei vor allem das klassische Klischee einer sexuell unterwürfigen, also devoten Frau und einem dominanten Mann. Doch wie bei allem im Leben, gibt es auch hier eine erfrischende Vielfalt. Devote Männer… Damen der dominanten Art horchen auf.

Bedürfnisse und die Gesellschaft

Dominanz in der BeziehungDass jeder Mensch unterschiedliche Bedürfnisse und Neigungen hat, dürfte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Neu ist allerdings der sehr offene Umgang mit selbst dunkelsten Geheimnissen, die uns noch vor wenigen Jahren die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätten. Devot veranlagte Männer sind hierbei deutlich in der Minderheit. Zum Einen zählt es in der Gesellschaft mitunter weiterhin als schwach, sich unterwürfig zu zeigen und zu verhalten, zum Anderen hängt damit zusammen, dass Unterwürfigkeit als unmännlich, möglicherweise gar „weibisch“ angesehen wird. Eine dominante Frau hingegen wird immer noch zu oft als „Mannsweib” verschrien. Dabei ist gerade das Spiel der Hingabe, verantwortungsvoll ausgeübt, ein besonderer Beweis der Liebe und Zuneigung in der Beziehung. Jeder Mensch hat mehrere Rollen, die er im Leben erfüllen kann, möchte und teilweise auch muss. Wir sind Töchter, Mütter, Ehefrauen, Krankenschwestern, Anwältinnen, Verkäuferinnen und so viel mehr. Vergessen Sie nicht, dass es den Männern genauso geht. Und manche Rollen sind sehr klein, kaum vorhanden, weil sie vom Ego oder von der Gesellschaft unterdrückt werden. Aber irgendwann werden sie lauter. Irgendwann werden sie zu Bedürfnissen und lassen sich nicht mehr unterdrücken. Emanzipation ist nicht nur wenn Frauen für ihre Rechte auf die Straße gehen; es ist auch, wenn Männer zu scheinbar verpönten Neigungen stehen. Immer mehr Singles (und auch Paare) möchten sich ausprobieren und nicht nur eine Rolle leben, die ihnen aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit zugewiesen wird. So wie Frauen im Arbeitsleben immer mehr ehemalige Männerdomänen für sich erobern, entdecken Männer weichere Seiten für sich. Und dabei stellt sich so manche ungeahnte Überraschung heraus.

Devote Männer: Mit gesenktem Haupt und niedergeschlagenem Blick

Dominanz und SexualitätWenn Ihnen Ihr Partner – möglicherweise nach einigen Jahren Beziehung – gesteht, dass er eine devote Ader hat und gern dominiert werden möchte, kann das ein ziemlicher Schock sein. Wenn Sie insgeheim davon träumten, den Partner sexuell zu dominieren, fügt sich das Ganze zu einem wunderbaren Zufall, doch in manchen Fällen wissen Frauen nicht, wie Sie fortan mit ihrem Partner umgehen sollen.Sie können ganz beruhigt sein. Es gibt ein ganz einfaches Mittel, das heraus zu finden, und das heißt: Reden. Das gilt in jedem Fall; ob Sie nun Ihre dominante Seite entdecken und / oder Ihr Partner seine devote, spielt dabei keine Rolle. Im BDSM, dem das dominant-devote Spiel zuzuordnen ist, ist Kommunikation das Wichtigste. Ihr Sexleben wird sich möglicherweise sehr ändern, und es ist wichtig, dass alle daran beteiligten Personen daran Spaß haben und eine Bereicherung darin finden.  

Unterwürfigkeit und Missbrauch

Denn auch wenn es manchmal so aussieht: Unterwürfigkeit, beziehungsweise Ausübung der Dominanz und Missbrauch einer Person sind zwei sehr verschiedene Dinge. Denken Sie also nicht, dass Ihr Partner pervers ist, weil er sich sexuell gern unterordnet. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass er Schmerzen erregend findet (auch das wäre nicht pervers) oder missbraucht werden möchte. Es bedeutet, dass er eine starke Führung wünscht, die ihm sagt, wo es lang geht… ihn mitunter auch benutzt.

Einen Sklaven richtig behandeln

  • Wenn Sie einen 24/7 Sklaven Ihr Eigen nennen, sind Sie verantwortlich für sein Wohlergehen in jeder Hinsicht, also Kleidung, Nahrung, Schlaf und alle anderen Bedürfnisse. Aber auch wenn Sie „nur“ einen dominanten Sexualpartner haben, liegt sein – in diesem Falle sexuelles – Wohlergehen in Ihrer Hand. Er wünscht sich, Ihnen zu Diensten zu sein, und Sie können ihm die Gelegenheit geben, wahrhaftig erhebende Momente zu erleben, indem Sie Ihm zeigen, was Sie wollen… und vielleicht den einen oder anderen Befehl erteilen.
  • Viele devote Männer träumen davon, einer Frau als Sklave dienen zu dürfen. Natürlich gibt es hierbei verschiedene Ausprägungen: Vom 24/7 Sklave (gemeint ist jemand, der seiner Herrschaft rund um die Uhr zur Verfügung steht und auch Hausarbeiten und Ähnliches verrichtet) bis zum Sub, der sich gern sexuell beherrschen lässt. Sie können sich das zum Vorteil machen und Ihrem Partner beibringen, wie er sie anständig befriedigt (wenn er es noch nicht so gut kann). Immerhin muss und will er dann tun was Sie wünschen. Auch seine eigene Lust liegt in Ihren Händen. Viele devote Männer mögen es, den Orgasmus vorenthalten zu bekommen, bis die Herrin (oder wie die dominante Person genannt werden möchte) es ihm erlaubt, den sexuellen Höhepunkt zu erleben. Wichtig ist dabei grundsätzlich, dass der Respekt vor der Person nicht verloren geht. Es hört sich ein wenig paradox an, aber wenn Sie sich vor Augen führen, was der devote Mann Ihnen schenkt, wird es gleich verständlich. Denn Sie bekommen sehr viel Macht über einen Menschen; diese Position müssen Sie äußerst verantwortungsvoll erfüllen.
  • Sprechen Sie vorher (!) ab, was okay ist und was nicht. Jeder Mensch hat Grenzen und Tabus. Als Herrin / Domina dürfen Sie diese Tabus nicht brechen. Einen devoten Mann (sexuell) zu beherrschen bedeutet nicht seinen Willen zu brechen. Es bedeutet ihn zu führen. Genauso sollte der Sub genau wissen, was Sie wollen und was nicht. Wenn er nicht ein reiner Befehlsempfänger ist, sondern selbst ein Spiel aufbauen soll, wird ihm das weiter helfen, das Richtige zu tun. So können Sie beide Freude und Lust im Spiel finden.
  • Handelt es sich um einen devoten Mann, der seine Unterwürfigkeit nur sexuell auslebt, sollte nach dem Spiel (damit ist die sexuelle Begegnung zwischen Herrin und Sub, also devotem Partner, gemeint) auch wieder der normale Ton herrschen. Es mag zunächst ungewohnt für Sie sein, doch das gibt sich schnell. Wichtig ist, dass Sie Ihrem devoten Mann signalisieren, dass Sie alle seine Rollen respektieren; welche er auch immer zu diesem Zeitpunkt ausfüllen möchte oder muss.

Hingabe und Vertrauen

die dominaIndem der devote Mann sich in Ihre Hände begibt, schenkt er Ihnen seine Hingabe. Er wird alles tun, was Sie wünschen (und was vorher als in Ordnung abgesprochen wurde) und vertraut Ihnen seinen Körper und somit auch seine Seele an. Dies ist ein großes Geschenk, das kein dominanter Part in einer entsprechenden SM-Beziehung vergessen sollte. Sie haben einen Menschen vor sich, den Sie theoretisch gesehen sehr verletzen könnten; es aber nicht tun, und das aus Respekt vor dem Menschen und seiner Hingabe. Natürlich muss der devote Mann Sie als dominante Frau ebenfalls respektieren und das auch gebührend zeigen. Wie Sie diesen Respekt einfordern, ist Ihrer Fantasie überlassen. Dennoch dürfen Sie dem unterwürfigen Sub niemals Verachtung oder Geringschätzung entgegen bringen, im Gegenteil. Sie müssen ihn immer spüren lassen, dass Sie zwar das Heft in der Hand halten, aber auch die Stärke besitzen, ihn aufzufangen, sollte er fallen. Devote Männer sind oft sehr gefühlvoll. Sie brauchen eine starke Hand, eine unmissverständliche Führung, aber auch Sicherheit und Geborgenheit. Die finden sie in Ihrer unmissverständlichen Härte.

Passivität versus Unterwerfung

Mann unterwirft sich FrauWenn Sie glauben, dass devote Männer meist in philosophischen oder künstlerischen Bereichen zu finden sind, dann irren Sie. Tatsächlich sind Männer, die kreativen Berufen nachgehen, viel häufiger dominant als ihre emotionale Kunst es zu erahnen vermag. Devote Männer sind überraschenderweise oft in Machtpositionen oder einflussreichen Jobs zu finden. Nicht selten machen sie Karriere und sind des Tages Entscheider und Vorgesetzte. Einige Studien behaupten, dass sexuell devote Männer genau deswegen diese Karrieren bevorzugen, um die beiden Seiten ihrer Seele auszuleben. Wer den ganzen Tag das Sagen hat, möchte einfach auch einmal loslassen können, nichts bestimmen müssen. Das gilt für Frauen übrigens gleichermaßen. Das macht es auch so schwierig, einen devoten Mann zu finden, wenn Sie denn einen suchen. In ihrem Verhalten sind devote Männer nur schwer von nicht-devoten oder gar dominanten Männern zu unterscheiden. Das liegt vor allem daran, dass sehr viele devote Männer diese Unterwürfigkeit allein auf den sexuellen Bereich beziehen (wenn wir Männer ausklammern, die gern als Vollzeit-Sklaven dienen möchten). Manchmal können Sie aber feine Zwischentöne heraus hören. Auch wenn Sie einen Mann im Bett haben, der Ihnen außergewöhnlich folgt, könnte dies auf eine devote Neigung hindeuten. Verwechseln Sie dies nicht mit Passivität oder Bequemlichkeit! Viele Männer „lassen sich gern bedienen“, sind passiv im Bett und lassen die Partnerin „die Arbeit tun“. Sie glauben, dass es genügt, die Partnerin ein wenig zu stimulieren, dann mit ihr zu schlafen und der Rest kommt schon von allein. Ein devoter Mann würde niemals so denken! Er wird alles dafür tun, dass Sie (sexuell) glücklich sind. Er wird Ihren Anweisungen – sofern Sie welche zu geben wünschen –  folgen und sich die größte Mühe geben, Ihnen zu gefallen. Einem sexuell devoten Mann ist seine eigene Lust zwar nicht gleichgültig; aber es bereitet ihm Lust, Ihnen zu Diensten zu sein und Sie zu befriedigen. Hier ist ein sehr großer Unterschied zum passiven Liebhaber zu verzeichnen, der sich auf den Rücken legt und es sich gut gehen lässt.

Erkennung und Kennzeichnung

der Ring der OWenn Sie schon einen devoten Mann haben und Gefallen an ihm finden, werden Sie früher oder später möglicherweise auf den Gedanken kommen ihn als Ihr Eigentum zu kennzeichnen, je nachdem wie weit ihre Beziehung geht. Wenn Sie aber einen devoten Mann suchen, wird es Ihnen nicht ganz einfach fallen, ihn zu erkennen. Ein paar Hinweise gibt es aber doch. Devote Männer, die sich bereits mit ihrer Neigung auseinander gesetzt haben und auf der Suche nach einer dominanten Frau, also einer Herrin, sind, werden dies durch Anzeigen in einschlägigen Internetforen oder aber auch durch Kennzeichen an Körper und Kleidung kund tun. Sie sollten also in entsprechenden Kreisen unterwegs sein und nach Ihrem Favoriten Ausschau halten. Wenn Sie dies online tun, achten Sie auf Ansprache, Grammatik und Schreibstil. Ein wirklicher devoter Mann wird Sie respektvoll ansprechen, höflich sein, zurückhaltend, und wird bestenfalls darum bitten, Sie näher kennen lernen zu dürfen; immerhin ist ihm bewusst, dass er nicht führt (das möchte er ja auch gar nicht), sondern Sie. In der realen Welt erkennen Sie devote Männer deutlich schwieriger. Erstes und bekanntestes Erkennungszeichen ist ein Halsband mit einem Ring, auch Ring der O genannt. Dies zeigt in einschlägigen Kreisen den „Sklavenstand“ an und kennzeichnet eine devote Person. Da – wie eingangs erwähnt – nur wenige Männer sich zu ihrer devoten Neigung bekennen, werden Sie dieses Anzeichen vermutlich nur dort finden, wo der Sub sich vollkommen sicher sein kann, keinen Schmähungen der Gesellschaft ausgesetzt zu sein, also auf SM- oder Erotik-Partys oder in entsprechenden Etabilssements. Weniger auffällig, aber ebenso aussagekräftig ist der Ring der O als Fingerring. Insidertipp: Rechts getragen kennzeichnet er eine devote Person; links tragen ihn Herren und Herrinnen (dies hat den Hintergrund dass falls Schläge erteilt werden, diese meist mit der rechten Hand ausgeführt werden, und ein Ring würde so unter Umständen Verletzungen hervorrufen, die nicht erwünscht sind). Auch Triskelen sind verbreitet und werden hin und wieder als Schmuck, teilweise auch als Tätowierungen von devoten Männern getragen und zur Schau gestellt. Die Triskele wird vor allem als keltisches Symbol für die Einheit von Mutter, Vater und Kind oder Körper, Geist und Seele, Erde, Wasser Luft und so weiter verwendet, hat aber auch einen festen Platz in der BDSM Kultur, wo sie einerseits die unterschiedlichen Aspekte des BDSM (Bondage and Discipline, Sadism and Masochism, Submission and Dominance) symbolisiert, aber auch die Einheit von Körper und Geist darstellt und somit die Wichtigkeit des verantwortungsvollen Miteinanders insbesondere in dominant-submissiven Beziehungen. Aufgrund ihrer Bedeutungsvielfalt ist die Triskele weniger auffällig wie beispielsweise der Ring der O, der landläufig mit Submission assoziiert wird, und wird daher gern als diskretes Anzeichen eines devoten Mannes verwendet. Einen devoten Mann zu finden wird also nicht sehr einfach sein. Doch wenn Sie ihn bei sich haben, können Sie sicher sein, dass er Ihre Wünsche mit Freude und Lust an der Hingabe erfüllen wird. Er wird Ihnen ein guter Liebhaber sein und darauf achten, dass Sie an erster Stelle stehen. Ein devoter Mann versteht, wie er eine Frau richtig behandelt und schätzt sie für Ihre Stärke… die nun einmal jede Frau von Natur aus irgendwo mitbringt.

Verliebt in den besten Freund: So kann es funktionieren

verliebt in den besten FreundGlaubt man aktuellen psychologischen und soziologischen Studien stehen emotionale Nähe, Vertrauen, gegenseitiges Interesse und Gemeinsamkeiten bei den meisten Frauen ganz oben auf der Prioritätenliste für eine erfüllende Beziehung. All diese Merkmale weisen auch gute Freundschaften auf, da liegt es nahe in dem besten Freund auch einen guten Partner zu erkennen und sich zu verlieben. Grundsätzlich stehen die Karten für eine gute und gesunde Beziehung nicht schlecht, trotzdem sind die neuen Gefühle gegenüber dem besten Freund für die meisten Frauen erst verwirrend. Oftmals ist erst unklar ob sich auch der Mann in die Freundin verliebt hat und eine Beziehung in Betracht zieht. Auch möchten die meisten Frauen, die gute Freundschaft auf keinen Fall gefährden. Die Angst vor Verlust einer liebgewonnen Bezugsperson bremst aus. Im Nachfolgenden finden Sie einige Ausführungen, sollten Sie gerade in einer solchen Situation stecken.

Ordnen Sie Ihre Gefühle

Ihr bester Freund sorgt dafür, dass Ihnen das Herz höher schlägt, Sie finden ihn sexuell attraktiv und wären ihm gerne körperlich nahe? Ihre Gedanken kreisen täglich um diesen Mann? Sie genießen zunehmend seine Nähe? Dann hat wohl tatsächlich Amor zugeschlagen. Vermeiden Sie nun aber überstürzte Reaktionen, sondern nehmen Sie sich Zeit Ihre Gefühle zu ordnen und eventuelle Hintergründe zu erforschen. Oftmals spielt uns unsere Psyche einen Streich, wenn wir uns einsam fühlen, uns seit Längerem eine feste Beziehung wünschen oder gerade eine Lebenskrise durchlaufen. Ihr Verlangen nach partnerschaftlicher Nähe wird dann auf Personen projiziert, die Ihnen nahe stehen oder sich gerade dafür „anbieten“. Diese Gefühle sind dann häufig nicht von Dauer und Ihnen wird früher oder später klar, dass Ihre Gefühle nicht authentisch waren. Nehmen Sie sich einige Wochen Zeit sich selbst zu überprüfen und stellen Sie sich die Frage, ob Sie tatsächlich eine dauerhafte Beziehung mit Ihrem besten Freund, und dessen Stärken und Schwächen, führen möchten. Versuchen Sie hier möglichst ehrlich zu sich selbst zu sein, auch wenn dies sicher schwer fällt. Sollten Sie zu dem Schluss kommen, dass Ihre Liebe Substanz hat, sollten Sie in jedem Fall handeln.

Überwinden Sie Ihre Angst

Die Angst den besten Freund zu verlieren bremst aus. Und das ist völlig natürlich, ist dieser Mann doch wichtige Bezugsperson und Vertrauter. Sind Sie aber ernsthaft verliebt in Ihr Gegenüber wird Ihnen die „Heimlichtuerei“ nach zunehmender Zeit schwer zusetzen. Solche Emotionen zurück zu halten kann zu Schlafstörungen, Unwohlsein, Konzentrationsproblemen, depressiven Episoden und anderen Beeinträchtigungen führen und verbessert in keiner Weise die Situation. Überwinden Sie also Ihre negativen Gefühle und trauen Sie sich einen Schritt nach vorne zu gehen.  Nehmen Sie sich ausreichend Zeit Ihr weiteres Vorgehen zu planen.

Verliebt in den besten Freund: Der erste Schritt

verliebtDem besten Freund von den eigenen Gefühlen zu erzählen, fällt in diesem speziellen Fall sicherlich schwer. Vergessen Sie aber nicht, Sie sind seine beste Freundin! Sie können auf Ihr Gefühl vertrauen, wenn Sie sich entscheiden, ob Sie es ihm nach und nach durch die Blume spüren lassen möchten oder ihn konfrontativ darauf ansprechen. Es kann richtig sein, hier zaghaft vorzugehen, hin und wieder mehr Körperlichkeit zu suchen und ihm von den eigenen Gefühlen zu erzählen, solange Sie sicher sein können, dass Ihre Botschaft auch früher oder später bei ihm ankommt. Aber auch ein direktes „Liebesgeständnis“ in persönlicher oder schriftlicher Form kommt in Frage. Verzichten Sie aber auf mediale Nachrichten, wie zum Beispiel SMS und Emails. Dies erscheint im ersten Moment simpel, nimmt der Nachricht aber häufig die Ernsthaftigkeit und wird hierdurch vom Gegenüber entsprechend aufgenommen. Entscheiden Sie so, wie sie glauben, dass es dem Mann und Ihnen entspricht. Bereiten Sie sich aber in jedem Fall auf seine Reaktion vor.

Sie sind und bleiben seine Freundin!

Männer sind oftmals emotional nicht gut reflektiert und überdenken selten soziale Beziehungen, daher ist es wahrscheinlich, dass Ihr Freund aus allen Wolken fällt. Werten Sie dies nicht automatisch negativ und räumen Sie ihm gegebenenfalls ausreichend Bedenkzeit ein. Tatsächlich kann es aber auch dazu kommen, dass Sie ganz unmittelbar eine Stellungnahme von ihm erhalten. Sollte ihr bester Freund keine Beziehung mit Ihnen in Betracht ziehen können, ist dies zuerst sicher sehr enttäuschend, dies dürfen Sie auch so äußern. Machen Sie sich aber klar, dass dieser Mensch, den Sie als wertvollen Bestandteil Ihres Lebens achten, Ihr bester Freund ist und auch bleiben soll. Nur wenn die Freundschaft für Sie nicht mehr erträglich ist, sollten Sie sich von dem Mann zurückziehen. Ansonsten achten Sie weiterhin seine Gefühle und versuchen Sie ihn nicht für seine Entscheidung anzugreifen. Sollte Ihr Gegenüber ähnlich fühlen wie Sie, starten Sie gemeinsam in eine neue Phase Ihrer Beziehung: die Partnerschaft. Auch hier kann es zu einigen Komplikationen kommen, denen Sie vorbeugend entgegenwirken sollten.

Von der Freundschaft zur Beziehung

junges Paar küsst sichIn den ersten Wochen Ihrer frischen Liebe, könnte sich so manches zu Beginn komisch anfühlen. Immerhin ist Ihre Freundschaft über längere Zeit entstanden und Sie beide überschreiten nun Grenzen, die ihre Gültigkeit auf einmal verloren haben. Erlauben Sie sich ausgelassen zu sein, der Mann war ebenso mit der Partnerschaft einverstanden, es gibt also keinen Grund zu zögern. Beziehungen, die aus Freundschaften entstehen, bergen allerdings einige Tücken. Durch die bereits bestehende enge Bindung und Nähe, entfällt oft das vorsichtige Herantasten an den Anderen, man neigt bei vielen Dingen „mit der Tür ins Haus zu fallen“ oder überschreitet schnell die Grenzen des Anderen. Männer entdecken häufig neue Seiten an der Partnerin, da diese sich in der Beziehung eventuell anders verhält, als innerhalb der Freundschaft, was ebenfalls Konfliktpotenzial mit sich bringt. Berücksichtigen Sie daher einige Punkte:
  • Nehmen Sie sich Zeit! Sie lernen den Mann nun in einer völlig neuen Rolle kennen, und er Sie auch. Gehen Sie dabei achtsam und bedacht vor.
  • Genießen Sie Körperlichkeiten! Sei es Kuscheln oder Sex, körperliche Nähe hilft Ihnen sich mit Ihrer neuen Partnerschaft zu identifizieren, fördert die innere Bindung und macht Spaß!
  • Respektieren Sie Privatsphäre! Auch wenn Ihr Partner und Sie sich gut kennen, braucht jeder seinen Freiraum.
  • Pflegen Sie Freundschaften! Ihr bester Freund wird zu Ihrem Partner, umso mehr sind Sie nun auf andere Freundschaften angewiesen, pflegen Sie also Ihre sozialen Beziehungen.
  • Gehen Sie offen miteinander um! Ihr neuer Partner bedeutet Ihnen viel, ist er auch Ihr bester Freund. Häufig verfallen gerade Frauen in Schüchternheit, um diese wichtige Bindung nicht zu gefährden, dies kann aber eine große Gefahr für eben diese darstellen. Gehen Sie von vorn herein offen miteinander um. Sprechen Sie an, was Ihnen auffällt und auch was Ihre Ängste sind.

Wie verliebt er sich in mich?: Liebe gezielt herbeiführen

“Er liebt mich, er liebt mich nicht, … er liebt mich.” Wie schön wäre es, an dieser Stelle einfach mit der Malträtierung der Blüten aufzuhören und die Gewissheit zu haben, dass der Traummann nun – wie von Zauberhand – ebenfalls verliebt ist. Wäre alles weniger kompliziert, könnten bei einem Treffen noch einige vermeintlich aphrodisierende Lebensmittel kredenzt werden, und die Beziehung wäre gesichert. Leider leben wir in einer Welt ohne Zauberei, die Gefühle anderer gezielt zu beeinflussen, bleibt uns verwehrt. Aber, liebe Frauen, das ist keineswegs ein Grund, zu verzagen. Wer etwas Durchhaltevermögen besitzt, hat auch ohne Kenntnisse in den Bereichen der Liebeszauberei gute Chancen, den Mann der Träume auf sich aufmerksam zu machen. Anhaltspunkte hierfür möchte der folgende Ratgeber liefern:

Vom freien Willen

verliebtes paar schaut sich an  Liebe entsteht in der Regel völlig unbewusst und ohne eigenes Zutun. Irgendetwas am Anderen überzeugt, fällt besonders auf, gefällt – zu Beginn ist es meist unmöglich, genauer zu definieren, woran es liegt, dass es dieser Mann und kein anderer sein soll. Im Verlauf der Zeit wird dieses diffuse Gefühl immer klarer; entweder wird die Liebe größer oder die Verliebtheit flacht ab, weil die anfänglichen Erwartungen nicht erfüllt wurden. Wie auch immer: Verlieben oder Entlieben ist nichts, was aktiv geplant werden kann – es passiert einfach. Daher ist es unmöglich, Männer zu ihrem Glück zu zwingen. Liebe ist nichts, was sich herstellen lässt. Es gibt kein Wort, keine Handlung, die von jetzt auf gleich dafür sorgen könnte, dass der Andere sich verliebt. Abgesehen davon, wer würde das wollen? Eine forcierte Liebe, die womöglich durch Dinge ausgelöst wurde, die nicht dem entsprechen, was man ist, sondern vielmehr dem, was man glaubt, sein zu müssen, um dem Anderen zu gefallen?

Um seiner selbst willen geliebt werden

Ist es nicht die Freiwilligkeit, die das Gefühl so kostbar macht? Das Wissen darum, dass der Mann einen liebt, wie man ist oder vielmehr eben weil man so ist? Zweifelsohne ist es schmerzhaft, nicht ebenbürtig zurückgeliebt zu werden, aber das vergeht und es wird ein Mann kommen, der es tut. Viel schlimmer wäre es doch, eine Beziehung einzugehen, die nur aus einem künstlichen “Sichverbiegen” und Anpassen erwachsen konnte, das den anderen von der eigenen Liebenswürdigkeit überzeugen sollte. Wer diesen Weg geht, läuft stets Gefahr, alles aufzugeben, was das eigene Selbst ausmacht und über diesen Verlust kann einen letztlich nicht einmal die hart erarbeitete Liebe des Anderen hinwegtrösten. Deswegen sollte es oberste Priorität haben, sich selbst treu zu bleiben. Nach diesem Prinzip zu handeln schließt ja nicht aus, sich darum zu bemühen, einen Mann von sich zu überzeugen. Es heißt nur, ihm nicht um jeden Preis gefallen zu wollen und sich realistisch einzugestehen, wenn der vermeintliche Traummann das vielleicht nie können wird. In einem solchen Fall ist es besser, die eigene Energie aufzusparen und in jemanden zu investieren, der es kann.

Was bleibt Frau zu tun?

lachendes junges paar umarmt sichDie eben gegebenen Ratschläge und Denkanstöße sollen keineswegs Hoffnungslosigkeit vermitteln, sondern vielmehr den Mut dazu, etwas auf sich zu halten, sich nicht unter Wert zu verkaufen und genug Selbstvertrauen zu haben, sich wahrhafte Liebe zuzugestehen und nicht mit Kompromissen zufriedenzugeben. Daher sollte das erklärte Ziel nicht sein, dem Mann zu gefallen, sondern vielmehr ihn darauf aufmerksam zu machen, was man zu bieten hat, und dass ihm dies vermutlich gefallen könnte. Es sollte darum gehen, ihn zum Nachdenken anzuregen, ob er nicht vielleicht interessiert sein könnte; ihn zu überzeugen, dass er es bereuen könnte, wenn er auf ein näheres Kennenlernen verzichten würde. Das mag sich nicht nach viel anhören, allerdings ist es wesentlich anspruchsvoller, sich geschickt in den Fokus der Aufmerksamkeit des Traummannes zu bringen, als sich ihm anzubiedern. Aber, das steht außer Frage: Jede Frau ist es wert, diesen Umweg zu gehen, weil jede so viel zu bieten hat, was die Männerwelt zu schätzen wissen sollte – und der Richtige wird es tun!

Konkrete Möglichkeiten, den Schwarm auf sich aufmerksam zu machen

  • Aus den Augen, aus dem Sinn
Und im Umkehrschluss natürlich: im Sichtfeld, im Sinn. Soll heißen: Es ist unglaublich wichtig, Möglichkeiten zu schaffen, einander zu sehen. Insofern man sich schon kennengelernt hat, hervorragend. Dann gilt es, mutig zu sein und nach weiteren Treffen zu fragen. Wer hier etwas sensibel ist, wird merken, ob der Andere ebenfalls Lust darauf hat oder es eher als aufdringlich empfindet. Ist Letzteres der Fall, sollte ein Gang heruntergeschaltet und ihm etwas Zeit eingeräumt werden. Zu schnell aufzugeben, ist allerdings nicht angesagt, denn schließlich will man den Mann ja von sich überzeugen – und das geht eben nur persönlich. Wenn man einander noch nicht vorgestellt wurde, gilt es, dies schleunigst nachzuholen. In diesen Fällen ist der Schwarm vermutlich ein Verkäufer im Lieblingsladen, ein Arbeitskollege aus einer anderen Abteilung oder ein Mitglied im Sportverein. In solchen Fällen lassen sich Treffen meist sehr zufällig gestalten, immerhin weiß man grob, wo und wann der Andere anzutreffen ist. Das soll keine Aufforderung zum Stalking sein, sondern eher dazu, sensibel für Gelegenheiten zu werden. Sich öfter über den Weg zu laufen, schafft selbst zwischen Unbekannten Vertrautheit, sodass bald zu einem höflichen Grüßen übergegangen wird und irgendwann wird sich die Möglichkeit bieten, ein Gespräch zu beginnen …
  • Die ersten Anzeichen
verliebtes paar mit geschlossenen augenDiese wollen sensibel wahrgenommen werden, da sie mitunter ausschlaggebend für den weiteren Verlauf der Beziehung sein können. Das schließt auch ein, selbst aktiv solche Andeutungen zu liefern, sodass der Andere abschätzen kann, woran er ist. Entsprechend kann jemand, der nur freundschaftliche Signale sendet nicht damit rechnen, dass der Andere auf die Idee kommt, man könne mehr wollen. Also ruhig den Mut aufbringen, Körperkontakt zu suchen, Blickkontakt zu halten oder ehrlich zu äußern, wie sehr man die gemeinsame Zeit schätzt. Solche Andeutungen können bewirken, dass sich der Schwarm eher zu öffnen bereit ist und selbst zugänglich für das Erwachsen von Gefühlen wird. Man selbst wiederum sollte sensibel für die Anzeichen des Anderen sein – sowohl positiver als auch negativer. Denn bekundet der Andere häufiger, kein Interesse zu haben, ist es besser für die eigenen Gefühle, auf Abstand zu gehen, um sich so vor tiefer gehenden Verletzungen zu schützen. Suggeriert der Andere jedoch offensichtliches Interesse, sollte dies ein Ansporn sein, die Beziehung zu vertiefen, unter Umständen sogar Anlass dazu sein, zu offenbaren, wie es um die eigenen Gefühle bestellt ist, und dass der Wunsch nach einer Intensivierung des Kontakts besteht. Alles natürlich in Abhängigkeit des eigenen und auch des Temperaments des Traummannes; Nägel mit Köpfen zu machen ist nicht jedermanns Sache, daher ist es auch vollkommen in Ordnung, die Dinge langsamer anzugehen und sich ausreichend Zeit beim Kennenlernen zu lassen. Dennoch sollte das Ziel – den Mann von sich zu überzeugen – stets im Auge behalten werden.
  • Die Macht der Körpersprache
Damit ist nicht gemeint, die zwei schlagkräftigsten Argumente einzusetzen, die der Frau im Volksmund unterstellt werden, nein. Körpersprache ist wesentlich subtiler als der Einsatz eines Push-up BHs! Tatsächlich geht es dabei um Zugewandtheit, körperliche Nähe, gezielte Berührungen. Vielmehr noch als Worte vermögen es diese Dinge, Vertrautheit und ein Gefühl von Zugehörigkeit zu schaffen. Darunter fallen Kleinigkeiten, wie intensiven Blickkontakt während eines Gesprächs zu halten oder ein Lächeln; es können Nähe suchende Verhaltensweisen sein, wie auf der Parkbank etwas näher zu ihm zu rutschen oder sich während einer Unterhaltung zu ihm vorzubeugen; es meint, dem anderen nicht mit verschränkten, sondern offenen Armen gegenüberzusitzen, flüchtige Berührungen ins Gespräch einzubauen (die Hand auf den Arm/die Schulter legen, sich während des gemeinsamen Lachens kurzzeitig an ihm anlehnen) oder schlichtweg die Umarmung zum Abschied oder zur Begrüßung etwas auszudehnen. Auf diese Weise wird er merken, dass Interesse besteht und erhält die Möglichkeit, entsprechend zu reagieren – bestenfalls, indem er es zulässt und erwidert.
  • Authentisch und ehrlich sein
Das bezieht sich eigentlich auf alles: auf das Aussehen, die Art zu sprechen, auf Meinungen, Einstellungen, Interessen und vor allem auf Gefühle und Wesensarten. Heißt: Sich verstellen und zu versuchen, etwas aus sich zu machen, was man nicht ist, bringt nichts. Nur wer authentisch ist, kann den Fokus auf das Wesentliche legen, und zwar auf den Mann und die gemeinsame Zeit. Wer zu viel damit beschäftigt ist, besonders lässig, cool, witzig, hip oder verführerisch-sexy zu sein, verliert das schnell aus den Augen – Multitasking ist nämlich nur ein Mythos! Entweder, man schafft es mit seiner individuellen Art und Weise, den Anderen zu überzeugen oder eben nicht. Das ist zwar hart, aber Männer, die es wert sind, durchschauen Spielchen und künstliche Frauen. Und wie schon eingangs geschrieben: Das einzig Wahre ist doch, um seiner selbst willen geliebt zu werden! Ebenso kann es in der Phase, in der es darum gehen soll, das Interesse des Traummannes zu gewinnen, nicht schaden, ehrlich zu sein. Sich unnahbar zu machen, betont gleichgültig zu wirken oder zu versuchen, ihn eifersüchtig zu machen, sind Verhaltensweisen, die völlig fehl am Platz sind. Schließlich ist alles, was man will, die Nähe, die Zuwendung und die Exklusivität des Schwarms. Was also spricht dagegen, frei herauszusagen, dass man jemanden gerne hat? Dass man interessiert daran ist, ihn besser kennenzulernen? Dass man einfach nur neben ihm sitzen möchte oder schier dahin schmelzen könnte, wenn er lächelt? Ehrlichkeit erfordert Mut, ist aber wesentlich zielführender als sämtliche Spielchen und Maschen, die sich Flirt-Experten nur ersinnen können.

Sich selbst lieben

Ein besseres Fazit kann es nicht geben, denn so ist es tatsächlich. Wer sich selbst liebt, strahlt Zufriedenheit und Zuversicht aus; fühlt sich wohl mit sich und ist nicht auf die Anerkennung anderer angewiesen. Wer einen Mann dazu bringen will, sich zu verlieben, sollte es nicht zu sehr versuchen. Wenn es passt, dann passt es. Daher nicht von Rückschlägen einschüchtern lassen, sondern sich dieser Tatsache sicher sein: Der Richtige für dich, wird dich lieben, wie du bist – habe Vertrauen und stelle die Blumen besser in eine Vase und erfreue dich an ihnen, statt sie Schicksal spielen zu lassen!

Bin ich es wert? – Was Sie tun können, um Ihr Selbstvertrauen für sich und Ihre Partnersuche dauerhaft zu stärken

selbstbewusstes KindBin ich es überhaupt wert, geliebt zu werden? Bin ich es wert, begehrt zu werden? Wie steht mein Wert im Vergleich zu anderen potentiellen Partner-Suchenden? Emotional und seelisch zehrende Fragen, die sich viele meiner Klienten stellen, wenn sie mit dem Thema „Ich bin Single und möchte es aber nicht mehr sein“ zu mir kommen. Ich weiß nicht, ob Ihnen die aus diesen Fragen schlußfolgernden Antworten bekannt vorkommen, aber meistens geht der Gedankenkreis dann ungefähr (mit individuellen Abweichungen, aber inhaltlich ähnlich) folgendermaßen weiter: „mich liebt sowieso keiner“, „wenn ich liebenswert wäre, hätte ich doch schon längst jemanden gefunden“, „so wie ich ausschaue, hab ich sowieso keine Chance“, „wahrscheinlich bleibe ich bis zum Ende meiner Tage alleine“… Ihr Selbstbewusstsein und Ihr Selbstvertrauen ist in Mitleidenschaft gezogen. Und das macht traurig und nimmt Ihnen viel Kraft. Was können Sie also tun, um aus diesem gedanklichen Teufelskreisauszusteigen? Keine Sorgen – da gibt es Mittel und Wege und auch wenn Ihnen das im Moment schwer fällt … ich verspreche Ihnen: Diese Arbeit zahlt sich nicht nur für die Partnersuche aus! Auch Ihre Einstellung zu sich selbst wird sich ändern und zwar zu Ihrem Glück und Ihrer Zufriedenheit! Die Übungen zur Stärkung Ihres Selbstbewusstseins wirken einfach, sie sind es auch und in ihrer Einfachheit liegt die Kraft! Wie sollen Sie denn auch – wenn es Ihnen nicht gut geht – auch noch komplizierte Übungen durchführen, damit es Ihnen besser geht?! Und los geht’s …
  • Finden Sie jetzt und hier spontan 5 Eigenschaften, die Sie an sich lieben und schätzen! Wie? Das fällt Ihnen nicht leicht? So sehr Sie auch überlegen, mehr als zwei fallen Ihnen wirklich nicht ein?
      • Übung:
        1. Notieren Sie täglich mindesten 5 Eigenschaften. An manchen Tagen dauert es vielleicht länger etwas auf´s Papier zu bringen, als an anderen Tagen … lassen Sie sich dadurch nicht verunsichern!
        2. Lassen Sie den Tag vor Ihrem inneren Auge Revue passieren und schauen Sie, was Ihnen gut gelungen ist, worauf Sie stolz sind und wofür Sie sich schätzen können. Führen Sie diese Übung ein Monat lang durch.
     
    • Hilfestellungen:
      1. Fragen Sie in Ihrem Umfeld, was diese Menschen an Ihnen schätzen. Beginnen Sie bei Ihrem besten Freund oder Freundin, falls Sie sich dabei nicht so 100%ig wohl fühlen.
      2. Beobachten Sie sich genauer und achten Sie auf Kleinigkeiten. Sie müssen keine Eigenschaften besitzen, wie z.B. schlauer zu sein als der Rest der Welt. Vielleicht sind Sie gerne besonders ordentlich oder haben einen guten Geschmack bei Kleidung. Vielleicht schlafen Sie gerne lange und lieben das an sich. Was auch immer es ist – sein Sie liebenswürdig zu sich und lassen auch Eigenschaften gelten, die vielleicht nicht jeder andere gut findet.
  • Finden Sie jetzt und hier spontan 5 Bereiche an Ihrem Körper, die Sie richtig gut finden und auch gerne betonen! Auch hier müssen Sie mal tief durchatmen und wieder fragen Sie sich, was um alles in der Welt Ihnen da wieder einfallen soll? Keine Sorge, auch das wird sich ändern!
      • Übung:
        1. Suchen Sie sich ein Körperteil (sei es die Schulter/n, die Finger, der Hals, der Haaransatz, die Knöchel … alles gilt!) und betonen Sie dieses eine Woche lang ganz bewusst. Heben Sie dieses Körperteil auch optisch heraus und pflegen es ganz besonders. Es geht dabei nicht darum, Komplimente zu bekommen. Es geht dabei darum, sich selbst schätzen und seiner selbst bewusster zu werden. Es gibt übrigens einen Grund warum ich nicht zuerst Bauch, Bein, Po, Brust genannt habe. Raten Sie mal warum … um diese „Primär-Merkmale“ dreht sich ein großer Teil des weiblichen und Männlichen Denkens und Perfektionsstrebens. Ist der Po nicht so, wie er in Ihrer Vorstellung soll, wackelt das gesamte Selbstbild. Das muss nicht sein. Finden Sie sich in Ihrer körperlichen Einzigartigkeit und feiern Sie sich darin! Auch diese Übung: ein Monat.
     
    • Hilfestellungen:
      1. Lassen Sie ganz bewusst die Partien BBPB (Bauch, Bein, Po, Brust) weg. Konzentrieren Sie sich auf wunderschöne Kleinigkeiten an Ihrem Körper.
      2. Beschenken Sie sich einmal wöchentlich, um den von Ihnen erwählten Bereich zu schmücken oder hervorzuheben.
      3. Verwenden Sie aktiv Gedanken daran, wie Sie diese Körperpartie hervorheben könnten.
      4. Wechseln Sie nach einer Woche zu einem weiteren Ihrer faszinierenden Körperpartien!
  • Loben Sie sich selbst! Was denn, loben soll ich mich auch noch? Ja, ich gebe ja zu, auch das klingt ungewöhnlich. Aber lassen Sie sich darauf ein. Ich weiß, wovon ich schreibe! Das alte Sprichwort “Eigenlob stinkt“ kennen Sie sicher … streichen Sie es aus Ihrem sprachlichen Repertoire. Ich fordere Sie nicht auf, sich damit Lob von Anderen zu holen. Es geht eher darum, (wieder) ein Gespür dafür zu bekommen, was Ihnen an einem Tag gut gelungen ist.Worauf Sie stolz sein können und womit Sie zufrieden sind.
    • Hilfestellungen:
      1. Fangen Sie wieder klein an! Sie müssen keine Anstellung bei der UN bekommen haben, um sich zu loben. Vielleicht haben Sie heute einen Anruf erledigt, obwohl Ihnen der Gedanke daran vollkommen missfallen hat? Oder Sie haben es geschafft, Ihrem Nachbarn, der immer bis spät in die Nacht laut Musik hört, freundlich zu sagen, dass Sie das stört. Möglicherweise haben Sie aber auch einfach die Wäsche besonders schön zusammengelegt oder jemandem eine Freude gemacht.
      2. Notieren Sie sich wieder von Tag zu Tag, wofür Sie sich gelobt haben und was Sie lobenswert fanden. Sie werden sehen: es wird von Tag zu Tag immer leichter werden. Ein Schritt nach dem Anderen!
Grundsätzliche mentale Hilfestellungen für alle Übungen
  • Entschließen Sie sich dazu!
  • Nehmen Sie es sich nicht vor, probieren Sie nicht – beschließen Sie eine, zwei oder alle drei Übungen durchzuführen und zwar eine gewisse Zeitspanne lang! (Nach einem Monat kann man schon gut erste positive Veränderungen erkennen.)
  • Sein Sie aber nicht zu hart zu sich! Manchmal gibt es Tage, da geht es einfach nicht. Zu viel zu tun, zu wenig Lust, das falsche Wetter oder der Kaffee ist ausgegangen. Was auch immer Sie an diesem Tag nicht zu Ihren Energieübungen kommen lässt – so ist es nun mal. Kein Grund, gleich vollkommen aufzuhören. Der nächste Tag ist auch noch ein guter Tag um weiterzumachen.
  • Erzählen Sie lieben Menschen, die Ihnen nahe stehen, von Ihrem Vorhaben! Je mehr und je öfter wir über etwas sprechen, desto eher setzen wir unsere Vorsätze in die Tat um. Also halten Sie es nicht geheim. Sehr wahrscheinlich finden Sie sogar MitstreiterInnen, die dabei gleich mitmachen wollen!
  • Starten Sie JETZT! Genau jetzt ist ein fantastischer Zeitpunkt um damit loszulegen. Worauf wollen Sie warten? Hier und jetzt! Wann sonst?
  • Schreiben Sie mit! Sich Notizen zu seiner Entwicklung zu machen, erscheint Ihnen vielleicht im ersten Moment ein bisschen seltsam. Sinn dahinter ist, dass Sie auf diese Art und Weise gut sehen können, was sich in Ihrer persönlichen Entwicklung getan hat und wieviel leichter Sie schon nach 1-2 Wochen positive und geliebte Eigenschaften und Äußerlichkeiten an sich finden werden. Und wenn Sie jetzt fragen, was das Ganze damit zu tun hat, dass Sie endlich wieder einen Partner an Ihrer Seite haben wollen, dann sage ich Ihnen ganz einfach: „Nur wer sich selbst mit allen Stärken und Schwächen lieben und annehmen kann, wird einen Partner finden, der das auch kann.“
Und ich glaube, das wünschen wir uns alle. Natürlich sind das nur einige wenige Möglichkeiten, sich näher zu kommen und damit auch der Wunscherfüllung nach Liebe und erfüllender Partnerschaft. Alles braucht seine Zeit. Aber wissen Sie was: starten Sie doch einfach – Sie werden sehen, die ersten positiven Veränderungen an Ihnen werden auch schon bald Ihrem Umfeld sehr angenehm auffallen. Sie sind einzigartig und Sie sind liebenswert. Legen Sie los! Viel Erfolg! Aliny Bittner

Warum finde ich keinen Partner? – Mögliche Gründe & Lösungsansätze

Es gibt viele Singles, die ihr Singledasein genießen, gar keine Frage, aber viele bleiben auch unfreiwillig Singles. Woran liegt es, dass so viele trotz des Wunsches nach einer Beziehung und den scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten heute dauerhaft allein bleiben?  

Von der Kunst des Singlebleibens

Anzeigetafel 1 - TraummannDer Paarberater Michael Mary vertritt in seinem Buch „Wo bist du und wenn nicht wieso?“ die provokante These, dass Singles, die sich einen Partner wünschen, aber trotzdem allein bleiben, sich mehr oder weniger bewusst selbst für das Alleinsein entscheiden, indem sie immer wieder Partner „abwählen“. Um zueinander zu finden und eine Beziehung eingehen zu können, müssen sich zwei Menschen erst einmal begegnen. Mit der Anbahnung von Kontakten haben die meisten – bis auf wenige sehr schüchterne – auch noch keine Probleme. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, jemanden kennenzulernen, sei es in der Freizeit, bei der Arbeit oder auch über das Internet.   Eine typische Kennenlernphase läuft meistens in drei Phasen ab:
  • Sympathie vorhanden?
  • Kontaktaufnahme
  • Beziehungsanbahnung
Die erste Phase, das Erkunden von Sympathie, läuft meistens auch bei suchenden Singles recht normal ab.  Sympathie ist eine Grundvoraussetzung für die Anbahnung einer Beziehung, obwohl es auch Paare gibt, die sich zuerst gar nicht mochten und bei denen sich die Sympathie und Liebe erst später einstellte. Viele Suchende scheitern in der Phase der Kontaktaufnahme, weil sie in Egofallen tappen, die sie selbst aufstellen.

Schnellgerichte und andere Egofallen

Wenn gegenseitige Sympathie vorhanden ist, kommt es zur Kontaktaufnahme, man telefoniert, verabredet sich, trifft sich und es kommt vielleicht sogar zu mehr. Hier lauern schon die ersten Egofallen, denn suchende Singles wollen so gut wie nichts dem Zufall überlassen, sie wollen effizient suchen und keine Zeit verschwenden. Und wer effizient sucht, muss möglichst in kurzer Zeit eine Auswahl treffen. Fragt man sie nach ihren Erwartungen an eine Beziehung, so kristallisieren sich zwei grundlegende Forderungen heraus: Es soll funken und es muss passen. Eigentlich klar, denkt man. Aber wenn man die beiden Forderungen genauer unter die Lupe nimmt, werden hier eigentlich zwei unterschiedliche, fast gegensätzliche Voraussetzungen in einen Topf geworfen. Fragt man Paare nach dem Beginn ihrer Liebe fragt, hört man meistens, dass es einfach gefunkt hat und man erst später festgestellt hat, dass man gut zusammenpasst. Oder die Partner waren sich sympathisch, kamen sich allmählich näher und es funkte auf den zweiten oder dritten Blick. Manche waren sich anfangs nicht mal sympathisch, hätten sich nie und nimmer eine Beziehung vorstellen können, aber dann funkte es doch. Auch das gibt es. Alle diese Geschichten haben etwas gemeinsam: Die Beziehung hat sich durch gemeinsame Zeit und Geduld entwickelt. Aber genau das ist das Problem suchender Singles. Sie haben keine Geduld. Sie wollen keine Zeit verschwenden und möglichst schnell einen Partner finden, nein, nicht irgendeinen Partner, es muss schon DER TRAUMPARTNER sein. Man will sich schließlich nicht „unter Wert“ verkaufen. Aufgrund ihres Zeitdrucks und ihrer überhöhten Erwartungen ergeben sich dann folgende Forderungen:  

Es soll funken und passen und zwar gleichzeitig und schnell!

die grosse Liebe findenWie wir schon gesehen haben, entwickeln sich Beziehungen meistens zuerst aus einer Leidenschaft füreinander, dann spielt das Zusammenpassen noch keine Rolle und entwickelt sich vielleicht später, oder es ist zuerst Sympathie da und erst später wird mehr daraus. Selten ist alles auf einmal da. Singles auf Partnersuche wollen sich damit aber nicht zufriedengeben. Sie wollen alles auf einmal. Das liest sich dann vielleicht so: „Ich bin jetzt 45. Ich habe keine Lust mehr auf die Sucherei. Ich habe nicht mehr die Geduld wie früher. Ich will jetzt endlich den Partner fürs Leben finden!“ (Quelle: Michael Mary, Wo bist du und wenn nicht, wieso?) Was sagt die Frau damit? Sie will alles sofort und für immer. Geht das überhaupt ohne Suchen? Man kann zwar in der Welt da draußen Menschen finden, die einem sympathisch sind, aber ob es funkt und ob es passt, kann man eigentlich nur im direkten Kontakt miteinander herausfinden. Und das braucht Zeit, Offenheit und Geduld, wie man bei Paaren sieht, bei denen es erst auf den zweiten Blick funkt. Da der suchende Single aber alles sofort haben will, muss er Kriterien für die Auswahl haben, die er in Form seiner eigenen Erwartungen in die Waagschale bringt und mit dem abgleicht, was der potentielle Partner bietet. Da sich selten alle Erwartungen auf einmal erfüllen, sortiert der suchende Single aus. Das kann dann so aussehen: Ein 42-jähriger Mann hat einige schöne Nächte mit einer 38jährigen Frau verbracht. Als sie eines Morgens unvermittelt sagt, wie froh sie sei, „endlich einen Freund gefunden zu haben“, zieht er sich zurück und sortiert sie aus. Eine 48-jährige Frau hat einen „fantasievollen, lebendigen, schlauen Kopf“ kennengelernt, mit dem sie sich hervorragend versteht. Sie wäre ihm gern näher gekommen, aber „er hat einen kleinen Bauch“. Es springt nicht sofort der Funke über und der Mann wird aussortiert. (Beispiele aus Michael Mary, Wo bist Du und wenn nicht, wieso?) Aus diesen Beispielen kann man erkennen, dass nicht beides auf einmal passiert und als Anlass zum Aussortieren genommen wird. Im Beispiel 1 ist zuerst die Leidenschaft da und es steht noch nicht fest, ob es passt, in Beispiel 2 sieht es aus, als ob es passen könnte, aber der berühmte Funke ist noch nicht übergesprungen. Theoretisch könnte er ja noch überspringen, aber dazu müsste man sich weiter treffen. Als Mindestvoraussetzung wird aber ein „Kribbeln im Bauch“ angesehen, um sich überhaupt weiter einzulassen. Hat es sich vielleicht schon ein bisschen eingestellt, was ja an sich schon ein Glück ist, will ein suchender Single möglichst schnell feststellen, ob es auch passt und keine Zeit verschwenden. Und so kann man kleine Funken im Keim ersticken:
  • Eine Frau lernt einen Mann in einem Internetforum kennen, findet ihn sympathisch, man schreibt sich eine Weile und möchte sich kennenlernen, auch wenn noch keine Fotos und Telefonnummern getauscht wurden. Und plötzlich legt die Frau den Fokus auf Rechtschreibung und Tippfehler des Mannes statt auf den Inhalt der Mails. Er wird in die Schublade „oberflächlich“ gesteckt und ist aus dem Rennen.
  • Frau und Mann haben sich in einer Singlebörse kennengelernt und sich wochenlang gemailt. Sie ist von seiner Lockerheit und seinem Humor angetan. Beide haben Fotos getauscht, treffen sich. Beim Treffen stellt sich schon ein bisschen Herzklopfen ein, dann sieht sie, dass er weiße Tennissocken und Sandalen trägt. Das geht ja gar nicht. Er wird als „zu einfach und ohne Geschmack „ aussortiert.
Den Grund, warum viele angebahnte Kontakte in der Zeit der ersten Kontaktanbahnung wieder scheitern, sieht Mary im schnellen Aussortieren, das  er als „Schnellgericht“ bezeichnet.  

Das „Schnellgericht“

Um festzustellen, ob es bei einem Partner funkt und ob es mit ihm passt, stellen suchende Singles die potentiellen Partner vor ein Schnellgericht, bei dem es sofort zu einem Urteil kommt. In einer normalen Gerichtsverhandlung müsste ja ein Verteidiger einen Angeklagten verteidigen, nachhaken, was an weißen Tennissocken so schlimm ist und warum jemand keine Fehler machen darf, der Kläger müsste dann hinreichend begründen. Der Single, der seinen Partner vor ein Schnellgericht stellt, entscheidet aber ausschließlich nach seinen eigenen Erwartungen, an denen der potentielle Partner gemessen wird. Besonders beim Speeddating, wo man nur ein paar Minuten Zeit für eine Kontaktaufnahme hat, kann man sehen, wie schnell Urteile gefällt werden. Das Gegenüber wird ruckzuck in Bezug auf eigene Erwartungen abgecheckt und auf Negativmerkmale untersucht. Das Ergebnis könnte sein, wie es der Paarberater Mary ausdrückt: Normalerweise sieht man den schönen Mund mit dem Pickel daneben, der suchende Single sieht den Pickel mit dem schönen Mund daneben.  

Die Anspruchsfalle

PartnerschaftEiner der Hauptgründe, warum suchende Singles immer wieder scheitern, ist, dass sie sich selbst und ausschließlich in den Mittelpunkt setzen. Das Herz fängt an zu rechnen. „Was tun Sie, wurde Herr K. gefragt, „wenn Sie einen Menschen lieben?“ „Ich mache einen Entwurf von ihm“, sagte Herr K., und sorge dafür, dass er ihm ähnlich wird.“ „Was? Der Entwurf?“ „Nein“, sagte Herr K., „der Mensch.“ (Bertolt Brecht) Auf der Basis der eigenen Erwartungshaltung wird dann ein Traumpartner fantasiert, den es so in der Realität gar nicht geben kann, z. B. ein großer, gestandener, intelligenter Mann gesucht, der sich dominieren lässt und eine Frau als Mittelpunkt seines Lebens ansieht. Welcher gestandene Mann würde das tun? Oder ein Mann sucht „eine Mischung aus Claudia Cardinale, Rosa Luxemburg, Nina Hagen und Margot Käßmann, die männliche Dominanz prickelnd findet und keine Katzenhaarallergie haben darf…“. Da wird er vermutlich lange suchen… Viele Singles legen auf der Basis ihrer eigenen Wünsche und Interessen wahre Checklisten fest und sondern mögliche Partner nach diesen Kriterien aus. Aber eine Partnerschaft kann nur entstehen, wenn sich zwei Menschen aufeinander beziehen und aufeinander reagieren, sie ist kein fertiges Produkt. Wenn man die Ansprüche und Checklisten in manchen Singlebörsenprofilen liest, fragt man sich, wo der Partner mit seinem Eigenleben noch Platz hat? Schließlich hat er auch Wünsche an eine Beziehung. Wer seinen Fokus nur darauf richtet „Wer passt zu mir?“ ist nicht „in Beziehung“ zum anderen und sieht nicht, dass eine Beziehung gemeinsam gestaltet werden muss, dass Mr. oder Mrs. Right kein Allheilmittel und keine Garantie für dauerhaftes Glück ist. Die meisten Langzeitsingles glauben aber, dass sie nur den richtigen Partner finden müssen, dann stellt sich automatisch dauerhaftes Liebesglück ein.  

Die Suche nach Mr. oder Mrs. Right

Unsere Konsumgesellschaft erweckt mit ihrer Mentalität „Alles ist möglich“ den Eindruck, dass jeder Mensch das Recht auf einen perfekten Partner und eine perfekte Partnerschaft hat. Mit anderen Worten: Man muss selbst gar nicht viel für eine Partnerschaft tun, man muss nur den  richtigen Partner finden. Beziehungsarbeit ist nicht mehr in, ist lästig. Und so werden völlig überzogene Erwartungen an den Partner gestellt, die dieser gar nicht erfüllen kann, müsste er doch dafür sein Eigenleben aufgeben. Wer nicht auf Dauer Single bleiben möchte, sollte seine eigenen Ansprüche einmal kritisch unter die Lupe nehmen und einem Realitätscheck unterziehen. Der Grund für die überhöhten Ansprüche kann auch in einer eigenen Unfähigkeit liegen, sich auf einen Partner einzulassen, der den eigenen Erwartungen nicht ganz entspricht. Langzeitsingles sagen oft, dass sie einfach die „wahre Liebe“ noch nicht gefunden haben. Sie träumen davon, dass sich mit der wahren Liebe alle Probleme in Luft auflösen, sie sehen ihren eigenen Anteil nicht. Wenn eine Partnerschaft nicht funktioniert hat, dann war es eben nicht der richtige Partner und es wird weitergesucht. Beim nächsten wird alles anders. Vielleicht wartet man vergeblich…

Die Entzauberung der großen Liebe

„Ja renn nur nach dem Glück, doch renne nicht zu sehr. Denn alle rennen nach dem Glück Das Glück rennt hinterher.“ (Bertolt Brecht: Lied von der Unzugänglichkeit menschlichen Strebens)

Was ist die große Liebe?

die Große Liebe findenNun wir leben in einer Welt des stetigen Wandels. Jeder sucht die große Liebe. Alle wollen wir sie finden. Das ist allein schon an den unzähligen immer gleichen Hollywoodproduktionen unseres Zeitalters zu erkennen. Sei es nun im Black Swan, in der die schöne Nathalie Portman nicht nur mit ihrer Fantasie, sondern eben auch mit der großen Liebe zu kämpfen hat, oder in den täglichen Serien, wie das deutsche Beispiel: Doctor´s Diary zeigt. Alle haben sie etwas gemeinsam: Die oft vergeblich, immer währende Suche nach der ganz großen Liebe. Dabei geben uns die Filmindustrien ein Image vor:  Der Schauspieler darin ist der hoffnungslose Romantiker, auf der Suche nach der einen und wahren Liebe. Er gibt alles auf, für die große Liebe. Dabei gilt der, der sein Leben, seine Freunde, seine Beziehungen für die große Liebe opfert, als menschlicher, als moralisch vertretbarer, als der, der aus vermeintlich egoistischen Gründen, die Karriere der Liebe vorzieht. Dieses Bild der großen Liebe, das Versprechen, die große Liebe zu finden, umgibt uns tagtäglich. Selbst in Werbeagenturen ist das große Liebe-Image nicht zu übersehen. Während wir alle vorgekaut bekommen, wir sollen uns nach der großen Liebe orientieren und nur dieses als Ziel des Lebens sehen, glauben wir nicht mehr recht daran. Während uns die Filme zeigen, dass das einzig wichtige auf dieser Welt, das Finden der großen Liebe ist, will uns die Wissenschaft zeigen, dass die große Liebe im Prinzip nur Hirngespinsterei sei.  In unserem ewigen Suchen nach der großen Liebe, scheint es, als hätten wir bereits vor dem Beginn der Suche den Glauben daran aufgegeben.

Unserer Welt ist naturwissenschaftlich geworden

Unsere Gedanken sind entfernt von der Romantik. Wir sind verwissenschaftlicht. Und dabei ist es gerade die Biologie und die Psychologie, welche uns klar machen wollen, die große Liebe existiere nicht- sei ein Gedankenkonstrukt, reine Schwindlerei. Wenn Max Weber früher behauptete, es liegt eine Entzauberung der Welt vor, so behaupte ich, wir befinden uns in einer Zeit der Entzauberung der Liebe. Und dennoch sehen wir die Suche nach der großen Liebe als einziges Lebenselixier. Das Problem, die Suche nach der großen Liebe ohne den Glauben an ihr, liegt also in unserer Gesellschaft selbst. In dieser wirren Welt, die uns einerseits glauben lässt, frei zu sein und doch alle Werte vorgibt. Die aus dem Zauber Liebe, welcher in seiner Unendlichkeit niemals erklärt werden kann, ein erklärbare Phänomen, ein Produkt macht. Obwohl der Begriff der Liebe nicht verwissenschaftlicht werden kann, tun wir es trotzdem. Wir benutzten das Image der großen Liebe, welches doch intuitiv die größten Emotionen und Wünsche in uns regt, um daraus Profit zu erwirtschaften. Dabei schafften wir uns nun ein Bild der großen Liebe, hatten diese vermarktet. Diese Vermarktung löst den Zauber der Liebe, die Wirklichkeit der großen Liebe, auf. Und während die Medienindustrie uns immer wieder Image präsentziert, sind wir als Akteure mitten in diesen hastigen Verwirrungen verankert und angepasst. Wir suchen uns das Beste für unser eigenes Leben aus. Wir bauen unser Leben aus Puzzeln zusammen, dabei ist ein kleines Puzzle die Liebe, der Partner, den wir uns so zurechtbasteln, damit unser eigenes Leben ja nicht zerrüttet oder gar verändert werden kann. Man macht Karriere, bis man dreißig ist. Dann muss man einen Partner gefunden haben. Wir wollen ehrgeizig sein, eine Karriere haben. Nicht das cogito ergo est bestimmt unser Leben, sondern: Ich passe mich an, also bin ich, lautet unser Lebensmotto. Wir suchen unser eigenes Glück. So viele Möglichkeiten bieten sich uns an, wenn etwas nicht passt, dann sortieren wir es aus. Wir vergessen es, anstatt es zu hinterfragen. Wir haben vergessen zu reflektieren und uns an den wahren Dingen dieser Welt zu erfreuen.  

Doch sind wir überhaupt noch fähig die große Liebe zu finden?

Wollen wir uns für den Rest unseres Lebens aufopfern, auf der unendlichen Suche nach dem richtigen Partner? Nach dem Menschen, der die Welt der Träume leben lässt. Diese Person, die es schaffen wird,  die Welt der Träume wieder leben zu lassen? Fakt ist: In ist wer erfahren ist. Vor allem der Mann sollte möglichst viele Erfahrungen in Beziehungen haben. Nur dann weiß er angeblich auch, worauf es ankommt, was eine Frau wirklich will. Frauen sollen dabei stets sparsam sein. Das jedenfalls zeigt eine Umfrage junger Studenten der Universität Regensburg. Von zwanzig Befragten, darunter zehn Männer und zehn Frauen, unterschiedlicher Studiengänge, im Alter zwischen zwanzig und dreißig, gaben acht von zehn Männern an, sie bevorzugen unerfahrene Frauen. Das präsentiere eine gewisse Art von Unschuld, von Weiblichkeit. Außerdem solle der Mann wissen wie man eine Frau behandelt und nicht umgekehrt. Selbstbewusste Frauen wirken oft angsteinlösend, überfordern den Mann. Die Frauen reagierten umgekehrt. Sie wünschen sich einen Mann, der weiß was er will. Der bereits Erfahrungen sammelte, der weiß wie man mit Frauen umgeht. Ein hoffnungsloser Romantiker mit jungen sechsundzwanzig Jahren ohne Erfahrungen mit Beziehungen ist also in unserer Gesellschaft ein Versager. Eine Frau, die bereits viele Beziehungen erlebte, gilt als leicht zu haben. Dass dabei der Mann ohne Erfahrungen, ein hoffnungsloser Romantiker, der an die große Liebe glaubt und die Frau, zu oft und schnell unglücklich verliebt war und dennoch den Glauben nicht aufgegeben hat, die große Liebe zu finden, daran denken wir nicht. Wir haften lieber an Studien, an das vorgegebene Ideal, welches besagt, dass man mit dreißig mitten im Leben stehen soll. Karriere gemacht haben und man sich dann vollkommen auf die Familiengründung kümmern soll. Man braucht einen Partner, ein Kind.

Ja, renn nur nach dem Glück Doch renne nicht zu sehr Denn alle rennen nach dem Glück Das Glück rennt hinterher.Ja, renn nur nach dem Glück Doch renne nicht zu sehr Denn alle rennen nach dem Glück Das Glück rennt hinterher.Ja, renn nur nach dem Glück Doch renne nicht zu sehr Denn alle rennen nach dem Glück Das Glück rennt hinterher.

Während wir sagen, etwas stimmt nicht mit diesen Menschen, vergaßen wir uns selbst zu fragen: Warum diese Vorurteile? Warum dieses immer noch anhaftende Vorurteil des Charakters von Mann und Frau? Kann es nicht sein, dass nicht die Menschen, welche unglücklich suchen, sondern wir selbst, die unbewusst diesen Maßstäben wie Roboter hinterherlaufen, uns fragen müssen, ob es nicht sogar wir sind, mit denen etwas nicht stimmt? Ob es nicht sogar wir sind, die unfähig sind, die große Liebe zu erleben? Wir laufen einer Beziehung der andern hinterher. Wenn eine Beziehung nicht passt, suchen wir uns eine andere. Und dennoch: Indem wir uns heute immer mehr auf die Suche des individuellen Glücks stürzen, übersehen wir das Glück, welches sich uns in der Gegenwart offenbart. Wir müssen lernen, wieder zu versuchen, Probleme in der Partnerschaft auszusprechen, wir müssen offen sein und Verständnis haben. Nicht immer reicht allein das Verständnis aus, das ist klar. Doch wirkt es den Anschein, als wollen wir nur von einer Beziehung in die nächste laufen. Es gibt die große Liebe. Die Liebe zu finden ist Schicksal, doch sie zu behalten ist keines.  Es ist nicht die Frage ob es die große Liebe gibt oder nicht, sondern wie wir daran festhalten, ob wir die Augen dafür bereithalten.  In dieser Welt haben wir vergessen zu träumen und wir haben vergessen zu verstehen. Liebe ist dabei das einzige, was uns träumen lässt und auch verlangt zu verstehen. Es verlangt nicht nur den wunderbaren Schein, des Verliebt-seins. Nein, Liebe verlangt vieles. Sie verlangt Vertrauen und Fürsorge. Sie verlangt  zu kämpfen. Denn nun ist es nicht mehr das Ich-Universum, welches sich in den Kopf dreht, sondern das Du-Universum, welches den Menschen nicht mehr loslässt. Das Du-Universum passt aber so schlecht in unser individualisiertes System, in unserer angepassten Ego-Perspektive. Selbst in der großen Liebe suchen wir nur das Verliebt-sein. Dieses Gefühl ist einfach und schön: Allein verliebt sein, verpflichtet uns zu nichts. Wir können weiter egoistisch leben. Wenn dieses Gefühl nun weiteres verlangt, in Liebe sich verändern kann, dann flüchten wir. Es kostet uns Arbeit, die wir in unsere Karriere verwenden könnten. Wir suchen uns den nächsten Partner, ohne verstanden zu haben, dass wir somit, vielleicht die große Liebe unseres Lebens verloren haben. Und dabei ist sie, das einzige, was den Menschen in seiner irdischen Qual befreien kann, wie es die griechische Mythologie behauptet: Vor unserer Zeit war die Erde rund, sie war absolut harmonisch. Es gab keine unförmigen Menschen, keine groben Gestalten. Alles war Kreis. Die Menschen waren Kreis. Doch dann geschah ein Unglück, alle Menschen wurden geteilt. So fingen die Menschen an auf zwei Beinen zu gehen und mit zwei Händen zu leben. Seit diesem Unglück ist das Glück der Menschen auch verloren gegangen. Es besteht keine Harmonie mehr, welche nur durch glückliche Menschen entstehen kann. Seit diesem Zeitpunkt ist der Mensch auf der Suche nach seiner zweiten Hälfte. Erst wenn alle Menschen ihren anderen Teil wiedergefunden haben, können sie glücklich werden und somit die Weltharmonie erreichen.  Die große Liebe also existiert. Sie ist das Größte, was unser Welt schaffen konnte. Sie vereint Zauber und Realität. Der Zauber wird uns eingeflößt, doch die Realität sind wir selbst. Links zum Thema: Ist Liebe Schicksal? – Artikel im PM Magazin Prof. Dr. Ulrich Mees: Liebe und Verliebtsein Ab wann ist es wahre Liebe? – Artikel auf erdbeerlounge.de

Warum erfolgreiche Frauen es schwerer haben, einen Partner zu finden

von Lia Lenzing, Love Coach und Strategieberaterin Es knisterte in der Luft. Nadine saß im Straßencafe einem gut aussehenden und redegewandten Mann gegenüber. „Gar nicht schlecht für ein erstes Blind-Date!“, dachte sie begeistert. Nadine war positiv überrascht von den vielen Gemeinsamkeiten, die sie beide verbanden. „Und wie viel verdienst Du so?“, wollte er von ihr wissen. Nadine schaute ein wenig irritiert, dass er überhaupt diese Frage beim ersten Treffen platzierte. Sie runzelte kurz die Stirn und beantwortete die Frage dann wahrheitsgemäß: „Ich verdiene 3300€ pro Monat. Und Du?“ Er zögerte etwas nachdenklich: „Ja, auch so in der Größenordnung.“ Als er nur 10 Minuten später das Treffen plötzlich beendete, war Nadine bewusst, dass sie wohl doch die falsche Antwort gegeben hat. Vielleicht hätte sie der Frage besser ausweichen sollen? Karrierefrau auf PartnersucheEs gibt immer mehr Frauen wie Nadine, die in ihrem Beruf Karriere machen und noch keinen Partner gefunden haben, weil sie zuviel verdienen oder fachlich sehr erfolgreich sind. Diese Frauen möchten nicht länger darauf warten, bis der Traummann bei Ihnen anklopft. Aus ihrem Berufsleben sind sie gewohnt, die Lösung von Problemen selbst anzugehen und als Herausforderung zu sehen. Doch wie kann es erfolgreichen Frauen wie Nadine gelingen ihre große Liebe zu finden? Nadine träumt davon, einmal eine Familie zu gründen: „Mein Traummann sollte kein Problem mit seinem Ego haben, so dass es für ihn in Ordnung ist, dass ich gut verdiene. Falls wir einmal Kinder haben, möchte ich meinen bisherigen Lebensstandard gern halten. Das wird nicht leicht, wenn ich eine Zeit lang aus dem Job aussteigen möchte, um das Kind zu betreuen.“

Hier sind die 5 Gründe warum erfolgreiche Frauen wie Nadine es schwer haben, einen Partner zu finden:

  • Erfolgreiche Frauen sind in Kommunikationsthemen geschult und geübt. Sie wünschen sich einen mindestens ebenbürtigen Partner.
  • Erfolgreiche Frauen haben gelernt, aktiv zu sein. Dabei möchten die Männer doch das Gefühl haben, dass sie der Eroberer sind!
  • Erfolgreiche Frauen mit Familienwunsch suchen einen Ernährer, bei dem sie ihren gewohnten Lebensstandard beibehalten können. Das heißt, der Mann sollte mindestens genauso viel verdienen wie sie.
  • Männer orientieren sich auf Augenhöhe oder nach unten, selten nach oben. Sie suchen Anerkennung und Bewunderung von Ihrer Partnerin und spielen gern den Beschützer für sie. Männer fühlen sich männlicher durch ein höheres Gehalt (als die Partnerin) oder dadurch, dass sie ein paar Zentimeter größer als ihre Partnerin sind. Erfolgreiche Männer erwarten von einer Frau, dass sie für sie da ist, wenn sie Feierabend haben. Dies finden sie oft leichter bei einer jüngeren Frau, die beruflich noch nicht aufgestiegen ist. Alternativ kann das auch eine Frau sein, die einer Berufstätigkeit nachgeht, die keine Überstunden und kein übermäßiges persönliches Engagement erfordert, so dass sie schon zu Hause ist, wenn er Feierabend hat.
  • Erfolgreiche Frauen orientieren sich auf Augenhöhe oder nach oben, selten nach unten. Je höher ihr eigenes Karrierreniveau ist, desto geringer wird mit diesen Kriterien die Auswahl an potenziellen Partnern.
Bei dieser Konstellation bleiben die erfolgreichen Frauen und die Männer mit geringem Einkommen auf der Strecke. Die gering verdienenden Männer können mit etwas Erspartem bei asiatischen oder osteuropäischen Partnervermittlungsagenturen fündig werden. Nur was machen die erfolgreichen Frauen?

Meine Empfehlung:

Suchen Sie sich einen Rohdiamanten: Einen Mann, der noch nicht ganz den beruflichen Erfolg wie Sie hat, aber daran arbeitet. Zusätzlich muss er damit leben können, dass Sie übergangsweise mehr verdienen. Wenn er seine Energien nicht mehr für das Thema Partnersuche einsetzen muss, kann er sich auch wieder mehr auf seinen Job konzentrieren. Das bedeutet, dass seine eigene Karriere beschleunigt wird und sein Einkommen ansteigt. Dieses Phänomen bestätigt sich in vielen Biographien erfolgreicher Manager. Viele Frauen wussten es schon immer insgeheim: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau!

Wie finden Sie Ihren Rohdiamanten?

Die Herren biegen die Wahrheit in die Richtung, die Ihnen mehr Aufmerksamkeit beim anderen Geschlecht bringt. Das sollten Sie jetzt auch tun! In den Kontaktanzeigen stellen sich die Herren beruflich so erfolgreich wie möglich dar. So lernte Nadine einmal einen „Notarzt“ kennen, der sich später als Rettungsassistent entpuppte. Oft schummeln die Herren sich bewusst oder unbewusst ein paar Zentimeter größer als sie sind. Als große Frau hat Nadine diese Mogelei beim ersten Date meistens schon enttarnt. Also, liebe Damen, auch Sie dürfen sich so darstellen, dass Sie auf Männer attraktiver wirken: Seien Sie in Ihren Selbstbeschreibungen lieber schön und liebenswert, als erfolgreich. Spielen Sie Ihre beruflichen Leistungen etwas herunter. Erobern Sie nicht, sondern schaffen Sie aktiv Gelegenheiten bei denen er Sie erobern kann. Übrigens: Nadine, das war ich, Lia Lenzing. Die Betonung liegt auf „war“, denn inzwischen bin ich glücklich verheiratet und wir haben gemeinsam zwei Kinder. Diese Strategie hat prima funktioniert! ______________________________________ Lia Lenzing gibt auf liebe-finden.eu Tipps, wie Frauen ihre große Liebe finden!

Liebesgeständnis: Jemandem die Liebe gestehen

die Liebe gestehen“Schmetterlinge im Bauch haben” – ein Gefühl, das jeder Verliebte kennt. Teilweise fangen sie schon beim bloßen Gedanken an die geliebte Person zu Flattern an und scheinen sich schier zu überschlagen, wenn der andere einem dann letztlich gegenübersteht. Interessant ist der Ursprung dieses Gefühls: die Unsicherheit darüber, ob der andere die eigenen Gefühle weiterhin erwidern wird. Zu Beginn einer Beziehung ist dieser Umstand keineswegs geklärt; es besteht stets das Risiko, dass sich die Wege wieder trennen. Kaum vorstellbar also, dass es eben dieser Umstand ist, der das wunderschöne Kribbeln im Bauch verursacht.

Von Schmetterlingen zu Steinen

Zumal es unter anderen Umständen eben diese Unsicherheit sein kann, die einen schier in den Wahnsinn treibt – die vermeintlichen Schmetterlinge liegen dann wie Steine auf dem Herzen. So fühlt es sich unweigerlich an, wenn eine Liebe (noch) unerfüllt ist, weil die geliebte Person nichts von den eignen Gefühlen für sie weiß. Somit sind jeder Gedanke, jedes Zusammentreffen und jeder Abschied von einer ambivalenten Aura umhüllt. Diese unangenehme Unsicherheit kann nur dann in einen positiven Umstand überführt werden, wenn aller Mut zusammengenommen und dem anderen die Zuneigung gestanden wird, die ihm entgegengebracht wird.

Situationen, die ein Liebesgeständnis erfordern

Idealerweise ist ein Geständnis im klassischen Sinne überflüssig. Bestenfalls verhält es sich so, dass zwei Menschen einander kennenlernen, voneinander angetan sind, sich häufig treffen und irgendwann, ganz natürlich und fast von selbst, zueinander finden und ein Paar werden. Doch diese Selbstverständlichkeit ist nicht immer gegeben. Denkbar sind einige Situationen, in denen diese “Natürlichkeit der Liebe” gehemmt sein kann. Zum Beispiel dann, wenn die geliebte Person…
  • ein Arbeitskollege oder gar Vorgesetzter,
  • ein guter Freund oder
  • bereits in einer Beziehung ist.
In solchen Fällen kann sich durchaus (auch beidseitige) Liebe entwickeln, jedoch beeinträchtigt das Umfeld oder die derzeitige Beziehungskonstellation den natürlichen Fluss, so dass eine Liebeserklärung notwendig wird, um Klarheit in die Situation zu bringen.

Gedankliche Vorwegnahme der Liebeserklärung

Diese wird jedoch gerne hinausgezögert, da die Reaktion des anderen nicht immer eindeutig abgeschätzt werden kann. Gedanklich werden im Vorfeld alle möglichen Antworten des geliebten Menschen antizipiert; ebenso die Konsequenzen, die ein Geständnis zur Folge haben könnte:
  • Werden wir noch effizient zusammenarbeiten können?”
  • Zerstöre ich damit unsere Freundschaft?”
  • Verkompliziere ich die Situation dadurch nicht noch mehr?
Solche und ähnliche Fragen geistern im Vorfeld eines Liebesgeständnisses durch den Kopf und schlagen noch zusätzlich aufs Gemüt. Nicht genug damit, dass die Liebe (bisher) unerwidert ist; mögliche Folgen schüchtern ein und lassen Zweifel aufkommen, ob die Offenbarung der eigenen Gefühle eine gute Entscheidung wäre.

Wann ist ein Liebesgeständnis sinnvoll?

verliebtDoch in der Regel sind solche und ähnliche Zweifel wohl begründet und schützen vor Enttäuschungen. Die meisten von uns verfügen über eine gut ausgeprägte intuitive Psychologie. D. h., gute Menschenkenntnis dahingehend, wie wir das Verhalten anderer uns gegenüber bewerten und welche Folgerungen wir hieraus ableiten können. Daher sollte es nicht immer ausschließlich als fehlender Mut interpretiert werden, wenn es einem über längere Zeit hinweg nicht gelingt, dem andere seine Liebe zu gestehen. Unter Umständen ist es unser Unterbewusstsein, das diesen Akt hemmt, da insgeheim erahnt wird, dass dies nicht den erhofften Effekt hätte. Daher gilt: ehrlich zu sich selbst sein! Besteht die Möglichkeit, dass ein Liebesgeständnis die Beziehung auf eine neue Ebene bringt oder kann zumindest persönlicher Profit aus der Gefühlsoffenbarung gezogen werden (selbst dann, wenn die Person die Gefühle nicht erwidert)? Insofern weder das eine noch das andere zutrifft, sollte von einem Geständnis abgesehen werden. Andernfalls wäre der entstehende Schaden unter Umständen einfach zu groß. Besser wäre in so einem Fall, sowohl mental als auch physisch auf Abstand zu gehen, um den Schmetterlingen im Bauch die Möglichkeit zu lassen, für eine Person zu fliegen, die einem ähnlich zugetan ist.

Den richtigen Moment abpassen

Wenn jedoch zu erwarten ist, dass die eigenen Gefühle erwidert werden könnten oder eine Liebeserklärung unumgänglich ist, da sonst das eigene Leben zu stagnieren drohen würden, sollte aller Mut zusammengenommen werden, um den anderen von seiner Zuneigung in Kenntnis zu setzen. Ein für alle gültiger Ratschlag hinsichtlich des “perfekten Momentes” kann nur schwerlich gegeben werden. Es kommt v. a. darauf an, dass die Situation authentisch ist, Ungestörtheit gewährleistet und zu den beteiligten Personen und deren bisheriger Beziehung passt. Insofern dies nicht der Fall wäre, würden sich beide unwohl fühlen, was dem Liebesgeständnis im Weg stünde. Weiterhin wäre vorteilhaft, wenn die Situation Möglichkeiten zur “Flucht” offen lässt. Die Liebe während eines gemeinsamen Wochenendausfluges zu gestehen mag zwar romantisch sein, jedoch kann dieser schnell zum Horrortrip werden, wenn das Gespräch nicht so positiv verläuft, wie erhofft. Allgemein ist es empfehlenswert, nicht zu akribisch zu planen, wann, wo und wie sich ein derartiges Gespräch abspielen soll, da hieraus einige Probleme resultieren könnten:
  • Die kleinste Abweichung wirkt verunsichernd und bringt einen durcheinander.
  • Das Geständnis wirkt künstlich und auswendig gelernt, sollte aber echt wirken und von Herzen kommen.
  • Zu hohe Erwartungen können zu Enttäuschungen führen oder den anderen unter Druck setzen.
  • Der andere kann zum geplanten Zeitpunkt schlecht gelaunt, krank oder anderweitig gestresst sein.
Besser ist daher, spontan zu sein und den Moment auf sich zukommen zu lassen. Irgendwann wird eine Situation kommen, die förmlich nach einem Geständnis schreien wird. Freilich, derartige Flexibilität macht es unmöglich, fulminante Auftritte zu inszenieren – allerdings sollte dies auch überhaupt nicht nötig sein.

Wie kann Liebe in Worte gefasst werden?

gluecklich verliebtes PaerchenSchließlich sollte es bei einem derartigen Liebesbeweis nicht darum gehen, sein Organisationstalent, seine Kreativität oder Möglichkeiten zu demonstrieren – es sollte einzig und allein darum gehen, den anderen von seiner Liebe zu überzeugen; und hierzu Bedarf es in der Regel keiner großen Gesten. Vielmehr sollte auf das fokussiert werden, was wirklich zählt: die Gefühle für den anderen. Hierzu gilt es, ehrlich zu sein. Wenn der Entschluss gefasst wurde, seine Zuneigung zu gestehen, sollte dies nicht halbherzig geschehen. Es geht darum, das zum Ausdruck zu bringen, was für den Gegenüber empfunden wird und zwar in seinen eigenen Worten. Stilistisch sicherer Ausdruck oder kreative Wortwahl sind dabei weitestgehend unwichtig; bedeutsam hingegen ist der Inhalt und wie er dem anderen vermittelt wird:
  • Welcher Moment hat die Gewissheit gebracht, dass es Liebe sein muss?
  • Was am anderen ist besonders?
  • Warum ist die gemeinsam verbrachte Zeit so wertvoll?
  • Auf welche Weise bereichert der andere das eigene Leben?
Glaubhaft die Liebe erklärt zu bekommen ist etwas Wunderschönes, was, wenn die andere Person ebenso für einen fühlt, Liebesbeweis genug sein sollte. Auch, wenn Hollywood oft andere Messlatten setzt: die Realität funktioniert so nicht! Außerdem sinkt die Hemmschwelle, dem geliebten Menschen seine Gefühle zu offenbaren, wenn im Vorfeld kein großer Aufwand nötig ist und nicht noch mehr Druck auf einem lastet. Zudem werden ohne akribische Planung Flexibilität und Spontanität erhalten, so dass die Liebe gestanden werden kann, wenn der Zeitpunkt passend erscheint. Bestenfalls werden die eigenen Gefühle erwidert und die gemeinsame Zukunft beginnt. In diesem Fall wird sich im Laufe der Beziehung noch oft genug die Gelegenheit bieten, die Liebe mittels zahlreicher (gerne auch kreativer und kitschiger) Liebesbeweise zu untermauern. Davon lebt die Liebe langläufig – am Anfang jedoch kann die Arbeit getrost den Schmetterlingen überlassen werden…

Jedem Topf (s)einen Deckel

jedem Topf sein DeckelDie meisten von uns kennen das Sprichwort „jeder Topf findet seinen Deckel“! Aber viele der gerade langjährigen Singles beginnen irgendwann daran zu zweifeln und die Hoffnung zu verlieren, noch ihren passenden Deckel zu finden.

Doch das ist nicht notwendig, denn selbstverständlich hat jeder Topf einen passenden Deckel! Die Frage ist nur, über welche Art von Deckel wir sprechen. Verstehen wir unter der Suche nach dem „richtigen“ Deckel, einen Deckel aus dem gleichen Material, dem exakt passenden Durchmesser und mit demselben Herstellerdatum? Falls ja, dann ist es tatsächlich sinnvoll, eine geringfügige Anpassung der Vorstellungen vorzunehmen.

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Viele Singles haben zu Beginn ihrer Suche das Bild eines Edelstahl-Hochglanztopfes vor sich, dessen Deckel metallisch glänzend und exakt abschließend auf dem Topf sitzt. Doch manche Töpfe sind so genormt, dass fast jeder Deckel auf diese passt. Andere Töpfe wiederum haben eine ganz besondere Größe, Farbe oder Material, weshalb da eben nicht jeder Deckel exakt sitzen kann. Übrigens gibt es auch Töpfe, für die ursprünglich niemals ein Deckel vorgesehen war – und dich kann auch ein solcher Topf mit einem Deckel bedeckt werden.

Jeder von uns hat wahrscheinlich selbst schon einmal die Situation erlebt, dass er oder sie während des Kochens, den “passenden” d.h. den ursprünglich zugehörigen Deckel nicht griffbereit hatte. Eventuell ist dieser im Laufe der Zeit abhanden gekommen, er klemmt in der untersten Schublade fest oder er ist einfach kaputt gegangen. Und wahrscheinlich haben auch alle  sich dann eine ganz pragmatische kreative Lösung einfallen lassen, um den Topf doch abzudecken zu können. Man kann sich hier mit einem Deckel helfen, der eigentlich viel größer ist, der anstatt aus Edelstahl aus Glas ist und dessen Griffe eine andere Form haben. Das Schneidebrett aus Holz oder Plastik kann ebenfalls zweckentfremdet werden und in der Not tut es auch eine Alufolie die über den Topf gespannt werden kann. Dabei haben wir alle die Erfahrung gemacht, dass man auch mit einer anderen Art Deckel wunderbar Nudeln kochen, Fleisch gaaren oder Suppe erhitzen kann.

verliebtes PaarUm bei dem Bild des Topfes und seinem zugehörigen Deckel zu bleiben es gilt auch zu bedenken, dass sich Töpfe sowie Deckel im Laufe der Zeit verändern können. Der Glanz des Edelstahls verblasst, das Material bekommt Kratzer, eventuell gibt es Dellen oder der Topfboden brennt derart an, dass die Oberfläche nie wieder so glatt wird, wie direkt nach der Herstellung.

Und auch, wenn Topf  und Deckel zum Zeitpunkt der Auslieferung perfekt aufeinander abgestimmt und zueinander gepasst haben, kann es durchaus sein, dass sich dies im Laufe der Zeit und des Gebrauchs verändert. Das heißt nicht, dass Topf und Deckel dann generell nicht mehr zueinander passen. Ganz und gar nicht. Lediglich die Passung erscheint auf den ersten Blick nicht mehr so perfekt; genau geprüft kann Topf und Deckel sich miteinander derart gut eingekocht haben, dass die Speise noch besser wird als je zuvor.

Das bedeutet, dass Sie von vornherein nicht den perfekt passenden Deckel für Ihren Topf suchen brauchen! Den Aufwand können Sie sich sparen! Begeben Sie sich gar nicht erst auf die Suche nach dem Perfekten! Sparen Sie sich die Mühe und setzen Sie Ihre Energie für etwas Spaßigeres ein. Denn, letztlich ist es das Ziel, eine individuelle Lösung zur Abdeckung Ihres ganz besonderen Topfes zu finden. Es geht um das bewusste Treffen einer Entscheidung, dass Sie aus den vielen verschiedenen Möglichkeiten zur Abdeckung wie bspw. Edelstahldeckel, Alufolie, Küchenbrett, Glasdeckel sich für eine Art der Abdeckung entscheiden und dann versuchen gemeinsam – Topf und Deckel – das bestmöglichste dafür zu tun, dass ein gutes Gericht daraus entsteht.

Wenn wir die Analogie zwischen Topf und Deckel verlassen und uns konkret der Partnerschaftssuche von Singles zuwenden, bedeutet das folgendes:

Viele Menschen erwarten den Kick, den gewissen Funken, der überspringt, wenn sie ihrem zukünftigen Partner begegnen. Ein Kribbeln, ein Zucken, das durch den ganzen Körper geht oder ein Schauder, eine Welle des Glücksgefühls, Seelenverwandtschaft, emotionale Ekstase oder ähnliches. Aber genau das ist es oft gerade nicht, auf was es ankommt, wenn eine dauerhafte und stabile Beziehung entstehen soll. Es muss nicht das überwältigende Gefühl zu Beginn sein!

Es reicht, wenn Sie jemanden finden, der Ihnen sympathisch ist. Sätze wie “es ist nur ein guter Freund” oder “nee, der fehlt das gewisse Etwas” kennt jeder von sich selbst oder aus dem Bekanntenkreis. Was steckt da wirklich dahinter? Letztlich bedeutet das, dass Sie sich momentan dazu entscheiden sich noch nicht für eine Partnerschaft zu entscheiden. Das heißt, Sie treffen die Entscheidung, sich noch nicht zu entscheiden!

Denn der Beginn einer Partnerschaft ist nichts anderes, als sich für eine Beziehung zu entscheiden! Im Mittelpunkt steht dabei Ihre eigene Entscheidung für eine Beziehung, wer es dann letztendlich ist, für den Sie sich entscheiden, steht erst einmal nicht im Vordergrund.

Sobald Sie sich dann zu einer Beziehung entschieden haben, können Sie Ihr Bestmögliches tun, um eine gute Beziehung zu gestalten. Zunächst einmal von Ihrer eigenen Seite aus. “Bestmögliches” bedeutet dabei aber nicht, alles für den anderen zu tun, d.h. auf Kosten der eigenen Bedürfnisse zu leben. Wieder auf den Topf und seinen Deckel bezogen, bedeutet das, sich als Topf nicht zu sehr zu verbiegen, nur damit der Deckel besser passt. Hier geht es eher darum, eine gute Lösung für die Gestaltung eines Miteinanders zu finden.

Neben all dem oft vergeblichen Aufwand, den perfekt passenden Partner zu finden, gilt es zudem in Betracht zu ziehen, dass sich Menschen im Laufe der Zeit und auch im Kontext der Beziehung verändern. So dass ein Mensch, bei dem Sie zu Beginn einer Beziehung dachten, dass er perfekt zu Ihnen passt, sich nach einiger Zeit durchaus verändern, andere Ziele entwickeln und neue Bedürfnisse entdecken kann. Die perfekte Passung kann dadurch gestört erscheinen. Welch ein Schreck dies festzustellen, umso mehr, als man vielleicht zu Beginn gerade an die perfekte Passung geglaubt hat. Aber das wäre dann schon wieder ein anderes Thema, nämlich das der Gestaltung und Erhaltung einer Paarbeziehung.

Suchen Sie jemanden, mit dem Sie Spaß oder eine gute Zeit haben können. Oder jemanden, mit dem Sie Interessen teilen, gute Gespräche führen können, der Sie unterstützt und vor allem, mit dem Sie sich wohlfühlen und sich wertgeschätzt fühlen. Wenn Sie sich dann für eine Beziehung entscheiden, können sie durchaus von heftigen Gefühlen des Verliebtseins überrascht werden – müssen es aber nicht.

Wenn man alte Paare, die bereits das Leben miteinander gemeistert haben, nach dem Erfolgskriterium ihrer Ehe fragt, dann sind es nie die aufregenden Gefühle der Schmetterlinge im Bauch. Sondern es sind Merkmale wie Freundschaft, Toleranz und gegenseitige Unterstützung, die die Partnerschaft kennzeichnen und immer wieder die Entscheidung mit dem anderen ein Paar bilden zu wollen: Jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr aufs Neue die Entscheidung, mit dem anderen zusammen sein zu wollen oder auch nicht.

Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von Single-Coach Dr. Maren R. Stephan zur Verfügung gestellt (http://www.single-berater.com)