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Tipps für die Profilerstellung in Partnerbörsen

Vor gar nicht allzu langer Zeit wurden Menschen, die sich im Internet auf Partnersuche begaben, noch recht misstrauisch beäugt. Doch selbst bei den größten Skeptikern hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass dieser Weg oft besser funktioniert als der klassische Kneipenflirt. Dies liegt natürlich auch an der ungezwungeneren Möglichkeit der Kontaktaufnahme: Man sitzt sich nicht in lauter, turbulenter Umgebung gegenüber, sondern beginnt die Unterhaltung vom eigenen Wohnzimmer aus. Zudem gehen die meisten Menschen gemeinsam mit Freunden aus. Da ist es für Außenstehende sehr schwer, die auserwählte Person von der Gruppe zu separieren und anzusprechen. Und die Herren wissen, dass es Singlefrauen auf der Party nur im Doppelpack gibt. Da gilt es dann, nicht nur die Auserwählte von sich zu überzeugen, sondern auch bei der besten Freundin einen guten Eindruck zu machen. Dieser Spießrutenlauf entfällt in der Partnerbörse komplett. Natürlich kann niemand wissen, ob sein Gegenüber wirklich alleine vor dem Computer sitzt, doch das Profil bezieht sich auf die Einzelperson.

Der erste Eindruck zählt!

Wenn Menschen sich kennenlernen, sind die ersten Sekunden entscheidend. Ein altes Sprichwort bringt es auf den Punkt: Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Dieses erste Bild entsteht der realen Begegnung vor allem durch Kleidung und Styling, Geruch, Mimik, Gestik und Sprache. Wer diese Kriterien zu optimieren weiß, bleibt nie lang allein. Auch das Profil in der Singlebörse soll für einen guten ersten Eindruck sorgen, allerdings sind die Werkzeuge dafür völlig anders.

Der erste Blick gehört dem Bild

So müssen die Faktoren Kleidung, Styling, Mimik und Gestik im Foto optimal zusammengefasst werden. Nichts ist unattraktiver als ein Selbstportrait vor dem Badezimmerspiegel! Oft sind in den Profilen lustige Schnappschüsse zu sehen, doch auch inszenierte Bilder dürfen den Weg ins Profil finden. Hierzu gehört allerdings etwas Fingerspitzengefühl, denn sexy Dessous oder ein Karnevalskostüm sind allenfalls Momentaufnahmen. Für das Foto sind daher die Lieblingsklamotten die beste Wahl. Ebenso wichtig ist es, im privaten Umfeld einen Hobbyfotografen zu finden. Wird dann noch ein neutraler Hintergrund gewählt, steht einem gelungenen Profilbild nichts mehr im Wege.

Ein Profiltext nach dem AIDA-Modell

AIDA hat nicht immer nur mit Opern oder Schiffen zu tun, sondern ist auch ein Akronym für die englischen Begriffe Attention, Interest, Desire und Action. Was Werbefachleute längst anwenden, lässt sich optimal auf das Profil bei Parship oder anderen Kontaktbörsen übertragen. Für die Aufmerksamkeit (Attention) sorgt das gelungene Profilbild, für näheres Interesse (Interest) ein knackiger Text. Hier kommt es darauf an, sich möglichst individuell zu präsentieren. Fast jeder würde sich als “sympathisch, umgänglich, ehrlich, intelligent, fröhlich und attraktiv” einschätzen, daher handelt es sich dabei um sinnlose Füllworte. Wer fließend Japanisch spricht oder eine riesige Schuhsammlung sein Eigen nennt, sollte im Profiltext darüber schreiben. Um interessante Flirtkontakte zu gewinnen gilt es unbedingt, auch selbst nicht langweilig und austauschbar zu wirken. Alle Informationen sollten kurz und knackig gehalten sein, denn zu lange Texte werden meist nur überflogen. Ein Profiltext ist auch nicht dafür geeignet, das ganze Leben dort auszubreiten. Besser ist die Beschränkung auf einige Highlights. Bei allen Angaben ist Ehrlichkeit immens wichtig, denn spätestens beim ersten Date kommt ohnehin alles ans Licht. Ob das Profil zur Kontaktaufnahme animiert (Desire) und man nach dem Lesen tatsächlich eine interessierte Mail schreibt (Action) liegt neben dem Inhalt auch an der Struktur des Profiltextes wie auch an Rechtschreibung und Grammatik.

Spannend und fehlerfrei

Ein guter Anfang für einen Profiltext ist seine Zusammenfassung. Diese ersten Zeilen werden fast immer gelesen und sollen neugierig machen. Im zweiten Abschnitt des Textes folgen dann die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten und die persönliche “Gebrauchsanweisung”. An dieser Stelle wird deutlich, ob die “Chemie” stimmen kann oder ob man sich einem anderen Profil zuwendet. Nun beginnt bereits das erste Kennenlernen, denn der dritte Teil befasst sich mit den ganz individuellen Interessen, aber vielleicht auch echten Abneigungen. Am Schluss darf gerne auch eine Aufforderung zur Kontaktaufnahme zu lesen sein. Da nicht jeder ein Sprachgenie sein kann, sollte der Text vor dem Speichern unbedingt auf Rechtschreibfehler geprüft werden. Viel Spaß und Erfolg!