Category Archives: Sexualität

Welche Spielregeln gibt es beim Telefonsex vom Handy zu beachten?

Telefonsex vom Handy ist ein Trend, der so schnell nicht vergehen wird. Du bist nun nicht mehr auf eine Partnerin angewiesen, musst Dir in einem Club keine Frau aufreißen, damit Du Deine sexuelle Lust befriedigen kannst. Handysex ermöglicht es Dir, immer und überall Deinem Trieb nach zu kommen und Dir Deine Befriedigung zu holen. Die Damen am anderen Ende der Leitung sehen Dich nicht und Du sie nicht – Du bleibst weitgehend anonym und kannst Deiner Fantasie freien Lauf lassen. Mag diese auch noch so ungewöhnlich oder besonders sein – Du brauchst Dir keine Gedanken machen, kannst Dich fallen lassen und Deine Leidenschaft ausleben.

Deine Spielregeln für den Handysex

deine-spielregeln-fur-den-handysex Doch natürlich hat Telefonsex vom Handy auch so seine Spielregeln, die Du auf jeden Fall beachten solltest, wenn Du Dich für diese Form der Sexualität entscheidest. Auch, wenn Du die Dame am Telefon so nicht kennst – Respekt ist das oberste Gebot. Die Frauen legen sich sehr ins Zeug, um Dir Deine Fantasien und Wünsche zu erfüllen, aber dennoch solltest Du sie auch angemessen behandeln. Sollte es sich nicht um ein Rollenspiel handeln, sind Machos nicht gerne gesehen. Die Damen wollen mit Respekt behandelt werden – immerhin sorgen sie auch für die Befriedigung Deiner Gelüste. Natürlich solltest Du auch die persönlichen No Go´s der Damen ernst nehmen und respektieren. Grundsätzlich stehen die Frauen Dir zur Verfügung und setzen Deine intimsten Fantasien mit Freude um. Doch eine jede Dame hat auch ihre persönliche Zone, welche tabu ist. Dies kann beispielsweise ein spezieller Fetisch sein oder ein Rollenspiel, das sie nicht erleben möchte – aus welchen Gründen auch immer. Respektiere die Frau auch in dieser Hinsicht, denn auch Du möchtest so behandelt werden. Im Gegenzug erfährst Du den nötigen Respekt der Damen.

„Wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus……..“

Beim Telefonsex ist Zwang absolut fehl am Platz. Dies steht in engem Zusammenhang mit Respekt gegenüber der Dame. Versuche nicht, Deine persönlichen Wünsche durchzusetzen, wenn Dir die Frau klar gemacht hat, dass sie das nicht möchte oder so nicht umsetzt. Zwang kann auch sehr schnell die Leidenschaft, die Lust zerstören und das ist ja nicht das, was Du möchtest, oder? Merke Dir immer, wie Du Deine Lady am anderen Ende behandelst, so wirst auch Du behandelt werden. Ebenso eine sehr wichtige Spielregel ist jene, dass Du die Dame auf keinen Fall nach einem richtigen Treffen fragen solltest. Die Frau erfüllt Dir in Anonymität Deine intimsten Fantasien – dabei sollte es auch bleiben. Direkter Kontakt ist so nicht gedacht – die sexuelle Befriedigung erlebst Du mit den Frauen nur über das Handy. Handysex soll ja genau diesen Aspekt erfüllen – schnelle, zwanglose Befriedigung mit einer fremden Frau über das Handy.

Wünsch Dir was beim Telefonsex via Handy

Handytelefonsexhotlines.com Keine direkte Spielregel jedoch ebenso wichtig ist es, dass Du den Damen erzählst, was Du Dir wünschst, was Du erleben möchtest und wie Du es gerne hast. Nur so ist Dir ein Höhepunkt auch garantiert. Ebenso solltest Du es vermeiden, die Damen in Stress zu versetzen oder ihnen mitzuteilen, dass Du womöglich zu schnell den Höhepunkt erreichst. Die Ladys genießen die Aufmerksamkeit über das Telefon, genießen mit Dir auch ihre eigene Lust und ihr Verlangen. Somit wäre es nicht von Vorteil, wenn der Handy Telefonsex endet, bevor er so richtig begonnen hat. Etwas Zurückhaltung und Ausdauer solltest Du schon mitbringen. Freundlichkeit ist ebenso noch ein Muss, damit ein erfolgreicher Telefonsex garantiert werden kann. Bist Du kurz angebunden, ignorierst die Aussagen der Lady, wirst Du sehr schnell abgewiesen werden und keine Befriedigung erfahren. Ein netter Umgangston ist wichtig, damit der Telefonsex auch befriedigend ablaufen kann. Natürlich kann bei Rollenspielen die Art und Weise der Kommunikation angepasst werden. Dies sollte man im Vorhinein jedoch abklären.

5 Regeln in Kürze:

  • 1. RESPEKT ist das Zauberwort für Deinen Erfolg
  • 2. Auch wenn Zeit Geld ist, solltest Du Deine Gesprächspartnerin nicht hetzen
  • 3. Lieber Gentleman als Macho
  • 4. Rede offen und ehrlich über Deine Wünsche und Gelüste, nur so weiss Deine Handy Sex Partnerin auch Bescheid
  • 5. No Gos oder Tabus sollten ohne Wenn und Aber beim Handykontakt akzeptiert werden

Fazit zu den Spielregeln beim Telefonsex vom Handy

Beachtest du all diese Punkte, steht einem gelungenen Telefonsex nichts mehr im Wege. Der Geschlechtsakt an sich spielt sich nur in Deiner Fantasie ab, dennoch ist es wichtig, dass Du den Damen am anderen Ende der Leitung mit genügend Respekt und auch Freundlichkeit gegenüber trittst. Keine Frau mag es, wenn man sie schlecht behandelt – auch nicht beim Telefonsex, außer es ist Teil eines Rollenspiels. Ein freundliches Umgangston, kein Machogehabe und die Mitteilung Deiner Bedürfnisse sind es, welche einen erfolgreichen Telefonsex ausmachen. Konzentriere Dich in dieser Zeit nur auf Dich selbst, auf die Lady am Hörer und die sexuelle Lust, die Befriedigung. Immerhin wählst Du die Telefonsexnummer ja, um Dein Verlangen ausleben zu können und auch etwas Neues, etwas Besonderes zu erleben. So wie Du Dich gegenüber den Damen verhältst, wirst auch Du behandelt. Einem gemeinsamen sexuellen Abenteuer steht nichts mehr im Wege, wenn Du Dich an diese einfachen Spielregeln für den Telefonsex hältst.

Flaute im Bett? – Wie Sie ihr Sexleben wieder auffrischen

Erotik in der BeziehungZu Anfang ist es wild und heiß, etwas später dann innig und vertraut, wieder einige Zeit später kann es schlicht und ergreifen einfach langweilig werden – die Rede ist vom Liebesleben in langjährigen Beziehungen. Während in der „Entdeckerphase“ die Leidenschaft regiert, kann es im Laufe der Zeit sein, dass vom loderndem Feuer im heimischen Bett nicht mehr viel übrig bleibt. Erschreckende Zahlen belegen dies: Nach den Untersuchungsergebnissen einer renommierten deutschen Universität, an der 51.000 Personen verschiedener Altersgruppen teilnahmen, sind rund 65 % aller Paare mit ihrem Liebesleben unzufrieden. Gar 35 % beklagen sogar ein komplett unerfülltes Liebesleben. Gewohnheit und Eintönigkeit im Bett sind gefährliche Beziehungskiller. Dabei ist es ganz einfach, diese Klippe zu umschiffen und auch nach langen Jahren eine erfüllte Sexualität zu erleben, bei der beide Partner auf ihre Kosten kommen.

Oberstes Gebot ist: miteinander reden!

Die gleiche Universität hat herausgefunden, dass selbst sehr vertraute Paare nicht über ihre sexuellen Wünsche reden und somit die Chance verpassen, der Beziehung in puncto Sex wieder neuen Schwung zu geben. Nur 35 % bis 44 % der Befragten gaben an, ihre sexuellen Wünsche vom Partner befriedigt zu wissen Im Umkehrschluss sagt dies aus: Fast zwei Drittel der Befragten äußern ihre Wünsche nicht gegenüber dem Partner und nehmen sich so die Möglichkeit auf ein erfülltes Sexleben. Reden, reden, reden … der Partner ist kein Hellseher! Dies darf natürlich nicht im Sinne einer „Gebrauchsanweisung“ erfolgen, da sich der Partner dann zu recht gegängelt fühlt. Es reichen aber oft schon kleine Hinweise aus, um sein Gegenüber in die richtiger Richtung zu „schubsen“. Wenn nicht, ist ein eindeutig klärendes Gespräch unumgänglich. Wer weiß, vielleicht wünscht der Partner sich ebenfalls die eine oder andere Spielart und traut sich ebenfalls nicht, offen darüber zu reden?

Wenn alles nichts hilft: Kreativität ist gefragt!

kreatives SexlebenSex ist kein reglementierter Vorgang, erlaubt ist, was beiden gefällt. Um den Beziehungsturbo anzuschmeißen, müssen zuerst einmal die eigefahrenen Wege verlassen werden. Es gibt in jeder Wohnung nicht nur ein Bett, wo man leidenschaftlichen Sex praktizieren kann. Wer verbietet es, den Partner einfach mal in der Küche zu überraschen und ihn heiß zu machen? Auch die Waschmaschine ist ein Ort, der nicht nur dreckiger Wäsche zu neuer Frische verhilft. Wer es gerne noch etwas prickelnder mag, findet im heimischen Forst sicher irgendwo einen Jagdunterstand, in dem sich nicht nur Rehe beobachten lassen. Doch es muss nicht immer nur die reine Praxis sein, die einem eingeschlafenen Liebesleben neuen Drive verleiht. Anstatt seinem Partner in der Mittagspause die Einkaufsliste für das Abendessen zu simsen, wäre eine eindeutige Nachricht, was man sich nach Feierabend im Bett vorstellt, ein Appetitanreger, der schon Stunden vorher die Fantasie anregt und Lust auf mehr macht. Oder ein heimlicher, kleiner Zettel in der Pausenbox, auf dem anschaulich beschrieben steht, wie man sich den kommenden Abend vorstellt. Sobald das Kopfkino läuft, funktionieren viele Dinge wie von selbst.

Keine Hexerei: Sexpraktiken auch für Ungeübte

Man muss nicht zur Turnelite gehören, um die unterschiedlichsten Sexpraktiken auszuprobieren. Auch hier gilt: Erlaubt ist, was beiden gefällt. Der Reiz, etwas völlig anderes auszuprobieren, ist schon Dampf genug auf den Liebesturbinen. Spielerisch und nicht „technischen Anweisungen“ folgend sollten sich die Partner einfach einem freien Treiben hingeben. Gefällt es einem von beiden nicht, geht man zur nächsten Variante über. Sehr wahrscheinlich ergeben sich für beide Partner völlig neue Genüsse, wenn sie sich einfach frei und ungehemmt ihrer „Spiellaune“ hingeben. Dabei kommt es nicht darauf an, akrobatische Höchstleistungen zu vollbringen sondern darauf, dass man herausfindet, bei welcher Sexstellung der Partner zum Beispiel besonders lustvoll reagiert. Auch hier gilt wieder: Der Kopf muss mal ausgeschaltet werden! Keinesfalls sollte dies jedoch in ein „abarbeiten“ von zurecht gelegten Sexstellungen ausarten. Zum einen mutiert das Ganze dann eher zur Gymnastikstunde, zum anderen kann es wieder eine Frustquelle bedeuten, wenn „etwas“ nicht so klappt, wie es so schön in einem Buch oder einer Internetseite gezeigt wurde.

Warum nicht: geeignete Hilfsmittel

Wenn es darum geht, einem eingeschlafenen Liebesleben neuen Schwung zu geben, gibt es zwischen liebenden Partnern kaum ein Tabu. Ein erotischer Film im DVD-Player kann auch sehr gut neue Ideen liefern, die man zeitgleich dann auch direkt umsetzen kann. Auch die verschiedensten Sex-Spielzeuge lassen sich prima in das Liebesspiel einbauen. Die Auswahl ist vielfältig:
  • Dildos
  • Vibratoren
  • Analplugs
  • Liebeskugeln
  • Penisringe
Und wieder gilt: nur keine falsche Scham! Erlaubt ist, was gefällt. So kann ein reiner Liebesakt zu einem Entdecken und Experimentieren werden, an dem beide Partner ihre helle Freude haben. Die Möglichkeiten sind hierbei grenzenlos. Mit den richtigen Spielzeugen entdecken viele Paare erst einmal die sensibelsten Stellen des Partners. Und dabei darf es durchaus auch verrückt zugehen. Schon das gemeinsame Aussuchen von geeignetem Spielzeug aus einem Katalog oder auf einer Internetseite kann der Auftakt zu einer aufregenden Nacht sein.

Fazit

Ein eintöniges Liebesleben kann auch eine langjährige Beziehung stark belasten. Unzufriedenheit, Frust und daraus resultierender Streit ist quasi vorprogrammiert. Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, sind beide Partner gefragt. Gemeinsam Neues zu entdecken, auszuprobieren und neue Erfahrungen zu machen bringt die alte Leidenschaft, die früher so selbstverständlich war, zurück ins eigene Schlafzimmer. Voraussetzung ist, dass die Partner offen miteinander reden und ihre Wünsche deutlich äußern. Niemand ist ein Hellseher und kann in den jeweils anderen hineinschauen. Und: Tabus gibt es nur, wenn man den anderen Partner mit etwas übergehen würde. Das zweisame Sexleben geht nur die jeweils beteiligten Personen etwas an. Eingefahrene moralische Vorbehalte sowie unausgesprochene Wünsche haben in einem erfüllten Liebesleben nichts zu suchen. Die Grenzen sind ausschließlich durch die des anderen Partners definiert. Linktipps: Anregungen und Ideen für ein ausgefallenes Liebesspiel finden sie vielleicht hier im Shop von mystic-store.com Weitere Tipps für ein kreativeres Sexleben finden Sie in diesem Artikel

Wie Sie die Erotik in der Beziehung aufrecht erhalten

Erotik und Leidenschaft gehören zu einer gesunden Beziehung dazu. Ein erfülltes und zufriedenstellendes Sexualleben bildet einen nicht unerheblichen Teil für eine gut funktionierende Partnerschaft. Doch häufig kommen bei Paaren bezüglich der körperlichen Liebe Konflikte auf. Ob es um nicht erfüllte Sehnsüchte geht, oder um sich einschleichende Routine, am Ende stehen dann oft Unzufriedenheit und Frustration. Der Weg in ein zufriedenstellendes Sexualleben führt vor allem über offene und ehrliche Gespräche bezüglich persönlicher Vorlieben und geheimer Wünsche. Denn sexuelle Sehnsüchte können nur dann erfüllt werden, wenn sie mitgeteilt werden. Und wenn sich in eine langjährige Beziehung im Bereich der Sexualität Routine einschleicht, können viele tolle Ideen und auch besondere Hilfsmittel wie Sexspielzeuge Abhilfe schaffen. Denn die Auswahl an stimulierenden Utensilien für neue sexuelle Erfahrungen ist sehr umfangreich.

Gründe für ein unerfülltes Sexualleben in der Beziehung

Erotik in der BeziehungAm Anfang einer Partnerschaft ist die erotische Anziehungskraft zwischen Paaren zumeist ständig präsent. Die körperliche Liebe ist Ausdruck von Zuneigung und bestätigt das Lustempfinden aufeinander. Doch auch in der besten Beziehung tritt im Laufe der Zeit die Normalität des alltäglichen Lebens und damit die Routine ein. Wenn Sex zur Gewohnheit wird, kann Langeweile die Folge sein. Lust und Leidenschaft treten in den Hintergrund und das Aufregende und Abenteuerliche beim Sex verschwindet manchmal sogar ganz. Auch der Stress und die Hektik im Alltag sowie berufliche Anforderungen können sich auf das Lustempfinden auswirken. Denn wenn Paare nicht mehr die Zeit finden, sich um sich zu kümmern und sich aufeinander zu freuen, kommen selten noch leidenschaftliche Gefühle auf. Es kommt nicht besonders oft vor, dass Paare bei all ihren sexuellen Wünschen und Vorstellungen exakt auf einer Wellenlänge liegen. Durch Erziehung, durch Erfahrungen und bestimmte Grundsätze wird das Empfinden, was Lust verschaffen darf und was verboten ist, geprägt. Aufgrund dieser individuellen Grundsätze kann es in Partnerschaften zu Konflikten kommen, wenn sexuelle Wünsche nicht erfüllt werden können.

Ideen für mehr Leidenschaft und Erotik in der Beziehung

Um sexueller Unzufriedenheit in einer Beziehung auf den Grund zu gehen, muss darüber gesprochen werden. In einem ruhigen, persönlichen Gespräch zu Zweit können Paare ihre Gedanken, Gefühle und Befürchtungen mitteilen, ohne dabei vorwurfsvoll zu klingen. Denn ein aggressives Streitgespräch ist hier nicht effektiv. Es geht vielmehr darum, dem Partner darzulegen, wo genau die Probleme liegen und wodurch sie verursacht werden. Es ist wichtig, während des Gesprächs auf die genaue Formulierung zu achten, um zu verhindern, dass sich der Partner angegriffen oder verletzt fühlt. Es geht schließlich nicht um mangelnde Liebe und Zuneigung, sondern um sexuelle Unzufriedenheit durch bestimmte Umstände. Dem Partner zu erklären, welche sexuellen Fantasien Lust machen, ist oft nicht so einfach. Hier ist Mut und Ehrlichkeit nötig. Ist der Grund für Langeweile und Frustration im Bereich der Sexualität bekannt, kann gemeinsam an Lösungsvorschlägen gearbeitet werden. Um der sexuellen Routine in einer Beziehung entgegenzuwirken, sollte Neues ausprobiert werden. Hierbei sind die Möglichkeiten zahlreich.

Sex an besonderen Orten

Es kann aufregend sein, das Liebesspiel zwischen Paaren einfach mal an einen anderen Ort zu verlegen. Sex in der Küche, im Bad oder im Waschkeller zu haben, ist eventuell für beide Partner luststeigernd und kann frischen Wind in die Beziehung bringen. Auch der Aufenthalt in einem schönen Hotel wirkt routiniertem Sex entgegen. Mutige Paare können sich auf ein sexuelles Abenteuer an öffentlichen Plätzen einlassen. Oft genügt hier schon eine sexuelle Erfahrung im eigenen Auto auf einem öffentlichen Parkplatz an einem etwas abgelegenen Ort.

Rollenspiele

Rollenspiele in einer Beziehung sind eine abwechslungsreiche Alternative. Eine andere Persönlichkeit vorzugeben kann Lustempfindungen enorm steigern. Sie sind keinesfalls Ausdruck mangelnder Wertschätzung des eigenen Partners. Vielmehr können so eventuelle Fantasien ausgelebt und befriedigt werden. Ob es sich nun um klassische Spiele handelt, wie die Rolle des Handwerkers, Elektrikers, die der Krankenschwester, oder, ob ganze Persönlichkeiten erfunden werden, wie der unnahbare Geschäftsmann, welcher einmal im Monat in der Stadt ist, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was gefällt und Lust macht.

Raum für Spontanität

In einer Beziehung müssen Paare sich Zeit nehmen, spontan und flexibel zu sein. Dies klingt im ersten Augenblick ein wenig paradox, macht aber durchaus Sinn. In einer Partnerschaft Raum für spontane sexuelle Erlebnisse zu schaffen, bedeutet, sich die Freiheit zu nehmen, bestimmte Aufgaben und Verpflichten auf morgen zu verschieben. Sei es, das schmutzige Geschirr vom Mittagessen am folgenden Tag abzuwaschen, die Bügelwäsche bis zum nächsten Dienstag stehen zu lassen, oder die Lieblingssendung im Fernsehen aufzuzeichnen, um den Abend mit dem Partner zu verbringen, plötzlich ungeplanten Sex zu haben, kann sehr erotisch sein.

Sexspielzeug

Hilfsmittel, um Lust zu verschaffen oder zu steigern, können nicht nur zur Selbstbefriedigung genutzt werden. Auch in einer Beziehung kann Sexspielzeug leidenschaftliche Gefühle und sexuelles Verlangen steigern. Das Angebot an Spielzeug für sexuelle Befriedigung ist groß. Paare sollten im Idealfall gemeinsam besprechen, welche Hilfsmittel attraktiv erscheinen und diese anschließend einfach ausprobieren.

Verschiedene Hilfsmittel zur sexuellen Erfüllung

sex in der partnerschaftMassageöle und Gleitgels zählen auch im weitesten Sinne zu den Sexspielzeugen. Unerfahrene Paare können hiermit vielleicht einen vorsichtigen Anfang wagen. Dinge wie Handschellen, Gerten, Peitschen und Federn können auf verschiedene Weisen genutzt werden. Ein harmloses Liebesspiel mit Fesseln verschafft, je nach Veranlagung, vielleicht mehr Lust, als eine Erfahrung, welche dem SM-Fetisch zugeordnet werden kann. Zur liebevollen Luststeigerung eignen sich Fingerhüllen aus Silikon, welche mit Noppen, Rillen und anderen Strukturen versehen sind. Im Bereich der Vibratoren und Dildos ist die Auswahl besonders groß und umfangreich. Diese Sexspielzeuge sind in vielen verschiedenen Formen, Farben, Größen und Variationen erhältlich. Liebeskugeln und Penisringe können Paaren in einer Beziehung besondere sexuelle Lust verschaffen. Die meisten Sexspielzeuge sind eher klein und können in Schränken, Kommoden oder in Kartons unter dem Bett sicher verstaut werden. Spezielle Möbelstücke wie eine Liebesschaukel nehmen zwar viel Platz ein, können aber für besonderen Genuss im Bereich der Erotik und Leidenschaft in einer Beziehung sorgen. Utensilien wie Augenbinden und Knebel eignen sich, wie Handschellen oder Peitschen, sowohl für sanfte erotische Erfahrungen, wie auch für härtere, an einem Fetisch orientierte Liebesspiele. Zu den Sextoys zählen außerdem auch Penispumpen, aufblasbare Puppen und Nachbildungen der weiblichen Vagina aus Silikon. Welches Sexspielzeug für ein Paar geeignet ist, entscheiden die individuellen Sehnsüchte und Vorlieben. Kompromissbereitschaft und Verständnis für die sexuellen Vorlieben und Abneigungen des eigenen Partners spielen hierbei eine große Rolle.

Die richtige Wahl

Ein passendes, für beide Partner erotisch wirkendes Sexspielzeug zu finden, erfordert von Paaren in einer Beziehung ein wenig Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft, etwas Neues und Unbekanntes auszuprobieren. Dies kann auf manche Menschen bereits sehr stimulierend, auf andere Menschen jedoch abschreckend und beängstigend wirken. Dann sind in jedem Fall viel Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt. Mit ein wenig Ruhe und Zeit können gehemmte Paare sich an das Thema herantasten, sich informieren und dann gemeinsam ein geeignetes Sextoy für neue und aufregende sexuelle Erfahrungen auswählen. Falls Sie nun auf den Geschmack gekommen sind – es gibt unzählige Onlineshops in denen sich solche “Lusthelfer” diskret bestellen lassen, z.B. hier.  

Sexuelle Unlust – ein gesellschaftliches Problem?

In meiner sexual- und paartherapeutischen Praxis ist sexuelle Lustlosigkeit einer der häufigsten Gründe für eine Paartherapie, die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein.

Unlust als Ausdruck eines Paarkonfliktes

pärchenkonfliktIn vielen Fällen liegt einer Unlust ein Paarkonflikt zu Grunde, welcher oft nur peripher oder gar mit Sex zu tun. So kann zum Beispiel mangelnde Wertschätzung zu einer Verweigerung der Sexualität führen. „Wenn Du nicht netter, respektvoller mit mir umgehst, gebe ich dir auch nicht das, was du so gerne von mir möchtest!“ Ein „zu wenig an…“ oder Ein „zu viel von…“ in der Paarbeziehung kann sich dann stellvertretend in der Vermeidung von Sexualität manifestieren. Das fatale ist: umso mehr ein Partner versucht, den anderen zum Sex zu motivieren (dies können auch durchaus kreative, wenig druckvolle Methoden sein), umso mehr verschließt sich der andere und die Ablehnung wird größer. Welche Dynamik hier abläuft, ist dem Betroffenen meist nicht bewusst, denn nach außen hin würde auch der vermeintlich lustlose Partner eigentlich gerne Sex haben und fühlt sich diesbezüglich unzulänglich. Es beginnt ein Teufelskreis – der eine will immer, der andere will nie – der sich immer mehr verfestigt.

Nähe-Distanz-Konflikt

Menschen haben ein unterschiedliches Bedürfnis nach Nähe und Distanz, nach Autonomie und Abhängigkeit, nach dem „wir“ und nach dem „ich“ in einer Paarbeziehung; in unserer Gesellschaft wird Nähe generell positiver bewertet als Distanz. Die Kunst besteht nun in einer „gesunden“ Balance zwischen diesen beiden Polen. Zuviel Nähe, zuviel Harmonie und eine „gute“ Erotik schließen sich in vielen Fällen leider aus. Oftmals kann man das gerade bei Paaren beobachten, die sich sehr nahe sind, die keine Geheimnisse voreinander haben, die sich sozusagen seelenverwandt fühlen; das manifestiert sich in sexueller Unlust – zumindest bei einem Partner. Einige Paare aus meiner Praxis berichten, dass für sie die Beziehung eigentlich zu hundert Prozent perfekt wäre – gäbe es nicht diese Lustlosigkeit des anderen Partners. Offensichtlich haben Paare, die sich von Haus aus sehr nahe sind, häufig ein geringeres Bedürfnis nach Sex. Das wäre an sich noch kein Problem, doch meist ist das Nähebedürfnis der beiden unterschiedlich ausgeprägt. Der Grund dafür ist, dass die sexuelle Verweigerung hier ein Versuch ist, verlorene Autonomie wieder zu erhalten. Um den Autonomieverlust eines Partners zu verhindern, kann das Verwenden einer „höheren Instanz“ ein Trick sein. Was ist damit gemeint? Beispielsweise entscheidet eine Münze oder ein Würfel (oder eine 3. Person – ein/e Therapeut/in), ob Sex stattfindet oder nicht. Dies funktioniert sowohl bei lustlosen Männern, als auch bei Frauen.

Sexuelle Unlust bei Männern

lustlosigkeit bei männernWahrscheinlich kennt es jeder aus seinem Umfeld – sexuelle Unlust der Frauen ist gesellschaftlich akzeptierter, als die der Männer; der Mann wird immer noch als das potente, sexuell aktivere Geschlecht gesehen. Fast alle Männer, die an Unlust leiden, schämen sich dafür. Nicht erst einmal habe ich die Aussage gehört: „Ich bin sicher ihr erster männlicher Klient, der keine Lust verspürt!“ Sexuelle Unlust stellt für den Betroffenen einen Mangel, ein Defizit dar. Doch manchmal macht die Unlust auch einen gewissen Sinn! Wenn der Partner mich ärgert, er mich einengt etc., wieso sollte ich dann mit ihm intim werden? Da diese Überlegungen den Betroffenen häufig nicht bewusst sind, kann eine externe Person (Therapeut/in) dies dem Paar zugänglich machen.

Sexuelle Mythen

Wir leben in einer übersexualisierten Gesellschaft. Durch diese (vermeintliche) Offenheit entsteht der Eindruck, dass durch die ständige Verfügbarkeit und Präsenz von Erotik, auch das sexuelle Begehren ständig verfügbar sein muss. Ist die Lust zu wenig da, wird ein Pornofilm heruntergeladen, in einem Sex-Shop ein neues Spielzeug gekauft oder erotische Literatur gelesen. Einerseits kann die Enttabuisierung zu einer Erweiterung der eigenen sexuellen Kompetenzen führen, andererseits kann diese Fülle an sexuellem Angebot, die eigentlich die „Befreiung zur Lust“ als Ziel hat, oftmals zum „Zwang zur Lust“ führen. Die Übersexualisierung wird von vielen daher paradoxerweise als Belastung erlebt, die sich nicht selten in Lustlosigkeit oder anderen sexuellen Funktionsstörungen (z.B. vorzeitiger Samenerguss) manifestiert. In den Medien wird zusätzlich gezeigt, wie „normale“ Sexualität in Partnerschaften auszusehen hat. Druck, Stress und unrealistische Erwartungshaltungen sind wesentliche Lustkiller. Sexualität ist dann nicht nur mit Vergnügen verbunden, sondern auch mit Hemmungen, Missverständnissen – und damit auch mit Enttäuschungen. Gespräche mit dem Partner über die eigenen Erwartungen, sowie die Kenntnis des eigenen Körpers sind daher für eine erfüllte Sexualität unerlässlich. Mythos 1: Normale Paare haben zwei bis drei Mal pro Woche Sex Eine häufigere oder niedrigere Frequenz gilt demnach vermeintlich als abnorm. Dies nimmt den Spaß und die Leichtigkeit die Sexualität eigentlich haben sollte. Es gibt Paare, die nur wenig Sex haben (einmal alle zwei Monate) und damit trotzdem zufrieden sind, auch wenn sie damit nicht die Vorgaben aus den Medien erfüllen. Solange beide zufrieden sind, entsteht auch kein Problem; zum Problem wird es dann, wenn einer der Partner es als Defizit erlebt und unzufrieden ist. Übrigens: es gibt sogar Paare, die völlig ohne Sexualität glücklich leben! Mythos 2: Zum richtig guten Sex gehört immer ein Orgasmus beider Sexualpartner Und dass idealerweise möglichst gleichzeitig, was sehr schwer zu erfüllen ist. Das Resultat ist, dass Orgasmen vorgetäuscht werden um den anderen glücklich zu machen oder auch einfach nur um das Ende des Sexualaktes zu beschleunigen. Nach Spaß klingt das nicht, eher nach Druck und Arbeit – was es letztendlich auch ist. Mythos 3: Sex ist es nur dann, wenn Geschlechtsverkehr stattfindet Bei Sexualität geht es nicht nur um die sexuelle Penetration. Denken wir nur an erotische Massagen, manuelle Stimulieren, Oralverkehr. Das lineare Modell – Erektion -> Geschlechtsverkehr -> Höhepunkt – ist heutzutage überholt und auch langweilig. Denn alles was langweilt, bereitet auf Dauer meist keine Lust. Mythos 4: Die Frau ist passiv, der Mann übernimmt beim Sexualakt die Führung Viele denken das muss so sein: der Mann übernimmt beim Geschlechtsakt die Führungsrolle, die Frau agiert passiv und tut das, was Mann möchte. Das mag für viele aufgeschlossene Menschen jetzt altmodisch und eigenartig klingen, in vielen Partnerschaften wird das aber genauso praktiziert, keine Variationen, festgefahren – und damit auf Dauer langweilig.

Lustkiller Konfliktscheuheit?

In einer guten Partnerschaft wird wenig gestritten und falls doch, dann werden diese Konflikte möglichst rasch, rational und konstruktiv gelöst. Viele Paare trachten daher immer danach, einen Kompromiss zu finden. Doch warum dürfen nicht auch verschiedene Meinungen nebeneinander stehen? Akzeptieren wir doch dass es häufig kein „richtig“ oder „falsch“ gibt, nur Unterschiede. Ein selbst auferlegter Zwang zur Konfliktvermeidung kann die Unlust fördern. Menschen, die aus Angst vor einem Konflikt ihren Ärger hinunterschlucken oder wegrationalisieren, schaffen damit eine gute Voraussetzung für sexuelle Unlust.

Partnerbestimmte und selbstbestimmte Sexualität

erotik in der beziehungAuch die Angst dem Partner die eigenen sexuellen Wünsche nicht zumuten zu können, kann Lustlosigkeit fördern. Dies betrifft sowohl Männer als auch Frauen. Oft wird – aus Rücksicht oder Angst vor Ablehnung – das Ausleben bzw. Ansprechen gewisser Sexualpraktiken und sexueller Fantasien unterdrückt. Damit wird Sexualität auf dem vermeintlich kleinsten gemeinsamen erotischen Nenner (= partnerbestimmte Sexualität) gelebt. Ich tue nur das, von dem ich denke, es wird vom anderen positiv angenommen. Doch die sexuellen Profile (Wünsche, Fantasien) beider Partner sind nie deckungsgleich, jeder der beiden hat gewisse sexuelle Vorlieben, die er dem anderen mitteilen und damit auch verhandelt werden kann. Das birgt damit natürlich auch das Risiko der Ablehnung, Enttäuschung oder Ärger. Das langfristige Unterdrücken der eigenen Bedürfnisse – und die damit oftmals verbundene sexuelle Langweile – führen häufig zu sexueller Unzufriedenheit und damit mittelfristig zu Lustlosigkeit. Ein guter Therapeut kann helfen, die eigenen Wünsche bei sich zu akzeptieren und letztendlich auch dem Partner zu vermitteln. Die entscheidende Hürde, die in einer Paarbeziehung überwunden werden muss um den Sex wieder interessant zu gestalten, besteht also darin, dem Partner zu zeigen oder entdecken zu lassen, was erotisch „anturnt“.

Lustlosigkeit durch sexuelle Funktionsstörungen

Zu den sogenannten sexuellen Funktionsstörungen zählen z.B. Impotenz, vorzeitiger Samenerguss oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. In den meisten Fällen haben diese Störungen keine körperlichen Ursachen, sondern der Ursprung ist in der Psyche zu finden. Auch hier findet sich derselbe Mechanismus: funktioniert der Sex nicht so wie erwartet, steigt die Angst zu Versagen und Frustration macht sich breit. Aus Angst vor Enttäuschung wird Sexualität lieber vermieden. Sexualität hat einen nachweisbar positiven Einfluss auf das seelische und körperliche Wohlbefinden. Aber nicht nur der partnerschaftliche Sex kann dies bewirken, auch Selbstbefriedigung lässt den Hormonhaushalt steigen. Entscheidend ist allerdings nicht die Quantität, sondern die Qualität von Sex. Wird Sexualität als subjektiv gut erlebt, weist sie einen gesundheitlichen Nutzen auf. Wenn Gespräche mit dem Partner nicht weiterhelfen, empfiehlt es sich bei einem qualifizierten Therapeuten Hilfe zu suchen. Mag. Nicole Kienzl, MSc – Praxis für Sexual- und Paartherapie www.sexual-therapie.at