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Flaute im Bett? – Wie Sie ihr Sexleben wieder auffrischen

Erotik in der BeziehungZu Anfang ist es wild und heiß, etwas später dann innig und vertraut, wieder einige Zeit später kann es schlicht und ergreifen einfach langweilig werden – die Rede ist vom Liebesleben in langjährigen Beziehungen. Während in der „Entdeckerphase“ die Leidenschaft regiert, kann es im Laufe der Zeit sein, dass vom loderndem Feuer im heimischen Bett nicht mehr viel übrig bleibt. Erschreckende Zahlen belegen dies: Nach den Untersuchungsergebnissen einer renommierten deutschen Universität, an der 51.000 Personen verschiedener Altersgruppen teilnahmen, sind rund 65 % aller Paare mit ihrem Liebesleben unzufrieden. Gar 35 % beklagen sogar ein komplett unerfülltes Liebesleben. Gewohnheit und Eintönigkeit im Bett sind gefährliche Beziehungskiller. Dabei ist es ganz einfach, diese Klippe zu umschiffen und auch nach langen Jahren eine erfüllte Sexualität zu erleben, bei der beide Partner auf ihre Kosten kommen.

Oberstes Gebot ist: miteinander reden!

Die gleiche Universität hat herausgefunden, dass selbst sehr vertraute Paare nicht über ihre sexuellen Wünsche reden und somit die Chance verpassen, der Beziehung in puncto Sex wieder neuen Schwung zu geben. Nur 35 % bis 44 % der Befragten gaben an, ihre sexuellen Wünsche vom Partner befriedigt zu wissen Im Umkehrschluss sagt dies aus: Fast zwei Drittel der Befragten äußern ihre Wünsche nicht gegenüber dem Partner und nehmen sich so die Möglichkeit auf ein erfülltes Sexleben. Reden, reden, reden … der Partner ist kein Hellseher! Dies darf natürlich nicht im Sinne einer „Gebrauchsanweisung“ erfolgen, da sich der Partner dann zu recht gegängelt fühlt. Es reichen aber oft schon kleine Hinweise aus, um sein Gegenüber in die richtiger Richtung zu „schubsen“. Wenn nicht, ist ein eindeutig klärendes Gespräch unumgänglich. Wer weiß, vielleicht wünscht der Partner sich ebenfalls die eine oder andere Spielart und traut sich ebenfalls nicht, offen darüber zu reden?

Wenn alles nichts hilft: Kreativität ist gefragt!

kreatives SexlebenSex ist kein reglementierter Vorgang, erlaubt ist, was beiden gefällt. Um den Beziehungsturbo anzuschmeißen, müssen zuerst einmal die eigefahrenen Wege verlassen werden. Es gibt in jeder Wohnung nicht nur ein Bett, wo man leidenschaftlichen Sex praktizieren kann. Wer verbietet es, den Partner einfach mal in der Küche zu überraschen und ihn heiß zu machen? Auch die Waschmaschine ist ein Ort, der nicht nur dreckiger Wäsche zu neuer Frische verhilft. Wer es gerne noch etwas prickelnder mag, findet im heimischen Forst sicher irgendwo einen Jagdunterstand, in dem sich nicht nur Rehe beobachten lassen. Doch es muss nicht immer nur die reine Praxis sein, die einem eingeschlafenen Liebesleben neuen Drive verleiht. Anstatt seinem Partner in der Mittagspause die Einkaufsliste für das Abendessen zu simsen, wäre eine eindeutige Nachricht, was man sich nach Feierabend im Bett vorstellt, ein Appetitanreger, der schon Stunden vorher die Fantasie anregt und Lust auf mehr macht. Oder ein heimlicher, kleiner Zettel in der Pausenbox, auf dem anschaulich beschrieben steht, wie man sich den kommenden Abend vorstellt. Sobald das Kopfkino läuft, funktionieren viele Dinge wie von selbst.

Keine Hexerei: Sexpraktiken auch für Ungeübte

Man muss nicht zur Turnelite gehören, um die unterschiedlichsten Sexpraktiken auszuprobieren. Auch hier gilt: Erlaubt ist, was beiden gefällt. Der Reiz, etwas völlig anderes auszuprobieren, ist schon Dampf genug auf den Liebesturbinen. Spielerisch und nicht „technischen Anweisungen“ folgend sollten sich die Partner einfach einem freien Treiben hingeben. Gefällt es einem von beiden nicht, geht man zur nächsten Variante über. Sehr wahrscheinlich ergeben sich für beide Partner völlig neue Genüsse, wenn sie sich einfach frei und ungehemmt ihrer „Spiellaune“ hingeben. Dabei kommt es nicht darauf an, akrobatische Höchstleistungen zu vollbringen sondern darauf, dass man herausfindet, bei welcher Sexstellung der Partner zum Beispiel besonders lustvoll reagiert. Auch hier gilt wieder: Der Kopf muss mal ausgeschaltet werden! Keinesfalls sollte dies jedoch in ein „abarbeiten“ von zurecht gelegten Sexstellungen ausarten. Zum einen mutiert das Ganze dann eher zur Gymnastikstunde, zum anderen kann es wieder eine Frustquelle bedeuten, wenn „etwas“ nicht so klappt, wie es so schön in einem Buch oder einer Internetseite gezeigt wurde.

Warum nicht: geeignete Hilfsmittel

Wenn es darum geht, einem eingeschlafenen Liebesleben neuen Schwung zu geben, gibt es zwischen liebenden Partnern kaum ein Tabu. Ein erotischer Film im DVD-Player kann auch sehr gut neue Ideen liefern, die man zeitgleich dann auch direkt umsetzen kann. Auch die verschiedensten Sex-Spielzeuge lassen sich prima in das Liebesspiel einbauen. Die Auswahl ist vielfältig:
  • Dildos
  • Vibratoren
  • Analplugs
  • Liebeskugeln
  • Penisringe
Und wieder gilt: nur keine falsche Scham! Erlaubt ist, was gefällt. So kann ein reiner Liebesakt zu einem Entdecken und Experimentieren werden, an dem beide Partner ihre helle Freude haben. Die Möglichkeiten sind hierbei grenzenlos. Mit den richtigen Spielzeugen entdecken viele Paare erst einmal die sensibelsten Stellen des Partners. Und dabei darf es durchaus auch verrückt zugehen. Schon das gemeinsame Aussuchen von geeignetem Spielzeug aus einem Katalog oder auf einer Internetseite kann der Auftakt zu einer aufregenden Nacht sein.

Fazit

Ein eintöniges Liebesleben kann auch eine langjährige Beziehung stark belasten. Unzufriedenheit, Frust und daraus resultierender Streit ist quasi vorprogrammiert. Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, sind beide Partner gefragt. Gemeinsam Neues zu entdecken, auszuprobieren und neue Erfahrungen zu machen bringt die alte Leidenschaft, die früher so selbstverständlich war, zurück ins eigene Schlafzimmer. Voraussetzung ist, dass die Partner offen miteinander reden und ihre Wünsche deutlich äußern. Niemand ist ein Hellseher und kann in den jeweils anderen hineinschauen. Und: Tabus gibt es nur, wenn man den anderen Partner mit etwas übergehen würde. Das zweisame Sexleben geht nur die jeweils beteiligten Personen etwas an. Eingefahrene moralische Vorbehalte sowie unausgesprochene Wünsche haben in einem erfüllten Liebesleben nichts zu suchen. Die Grenzen sind ausschließlich durch die des anderen Partners definiert. Linktipps: Anregungen und Ideen für ein ausgefallenes Liebesspiel finden sie vielleicht hier im Shop von mystic-store.com Weitere Tipps für ein kreativeres Sexleben finden Sie in diesem Artikel

Warum erfolgreiche Frauen es schwerer haben, einen Partner zu finden

von Lia Lenzing, Love Coach und Strategieberaterin Es knisterte in der Luft. Nadine saß im Straßencafe einem gut aussehenden und redegewandten Mann gegenüber. „Gar nicht schlecht für ein erstes Blind-Date!“, dachte sie begeistert. Nadine war positiv überrascht von den vielen Gemeinsamkeiten, die sie beide verbanden. „Und wie viel verdienst Du so?“, wollte er von ihr wissen. Nadine schaute ein wenig irritiert, dass er überhaupt diese Frage beim ersten Treffen platzierte. Sie runzelte kurz die Stirn und beantwortete die Frage dann wahrheitsgemäß: „Ich verdiene 3300€ pro Monat. Und Du?“ Er zögerte etwas nachdenklich: „Ja, auch so in der Größenordnung.“ Als er nur 10 Minuten später das Treffen plötzlich beendete, war Nadine bewusst, dass sie wohl doch die falsche Antwort gegeben hat. Vielleicht hätte sie der Frage besser ausweichen sollen? Karrierefrau auf PartnersucheEs gibt immer mehr Frauen wie Nadine, die in ihrem Beruf Karriere machen und noch keinen Partner gefunden haben, weil sie zuviel verdienen oder fachlich sehr erfolgreich sind. Diese Frauen möchten nicht länger darauf warten, bis der Traummann bei Ihnen anklopft. Aus ihrem Berufsleben sind sie gewohnt, die Lösung von Problemen selbst anzugehen und als Herausforderung zu sehen. Doch wie kann es erfolgreichen Frauen wie Nadine gelingen ihre große Liebe zu finden? Nadine träumt davon, einmal eine Familie zu gründen: „Mein Traummann sollte kein Problem mit seinem Ego haben, so dass es für ihn in Ordnung ist, dass ich gut verdiene. Falls wir einmal Kinder haben, möchte ich meinen bisherigen Lebensstandard gern halten. Das wird nicht leicht, wenn ich eine Zeit lang aus dem Job aussteigen möchte, um das Kind zu betreuen.“

Hier sind die 5 Gründe warum erfolgreiche Frauen wie Nadine es schwer haben, einen Partner zu finden:

  • Erfolgreiche Frauen sind in Kommunikationsthemen geschult und geübt. Sie wünschen sich einen mindestens ebenbürtigen Partner.
  • Erfolgreiche Frauen haben gelernt, aktiv zu sein. Dabei möchten die Männer doch das Gefühl haben, dass sie der Eroberer sind!
  • Erfolgreiche Frauen mit Familienwunsch suchen einen Ernährer, bei dem sie ihren gewohnten Lebensstandard beibehalten können. Das heißt, der Mann sollte mindestens genauso viel verdienen wie sie.
  • Männer orientieren sich auf Augenhöhe oder nach unten, selten nach oben. Sie suchen Anerkennung und Bewunderung von Ihrer Partnerin und spielen gern den Beschützer für sie. Männer fühlen sich männlicher durch ein höheres Gehalt (als die Partnerin) oder dadurch, dass sie ein paar Zentimeter größer als ihre Partnerin sind. Erfolgreiche Männer erwarten von einer Frau, dass sie für sie da ist, wenn sie Feierabend haben. Dies finden sie oft leichter bei einer jüngeren Frau, die beruflich noch nicht aufgestiegen ist. Alternativ kann das auch eine Frau sein, die einer Berufstätigkeit nachgeht, die keine Überstunden und kein übermäßiges persönliches Engagement erfordert, so dass sie schon zu Hause ist, wenn er Feierabend hat.
  • Erfolgreiche Frauen orientieren sich auf Augenhöhe oder nach oben, selten nach unten. Je höher ihr eigenes Karrierreniveau ist, desto geringer wird mit diesen Kriterien die Auswahl an potenziellen Partnern.
Bei dieser Konstellation bleiben die erfolgreichen Frauen und die Männer mit geringem Einkommen auf der Strecke. Die gering verdienenden Männer können mit etwas Erspartem bei asiatischen oder osteuropäischen Partnervermittlungsagenturen fündig werden. Nur was machen die erfolgreichen Frauen?

Meine Empfehlung:

Suchen Sie sich einen Rohdiamanten: Einen Mann, der noch nicht ganz den beruflichen Erfolg wie Sie hat, aber daran arbeitet. Zusätzlich muss er damit leben können, dass Sie übergangsweise mehr verdienen. Wenn er seine Energien nicht mehr für das Thema Partnersuche einsetzen muss, kann er sich auch wieder mehr auf seinen Job konzentrieren. Das bedeutet, dass seine eigene Karriere beschleunigt wird und sein Einkommen ansteigt. Dieses Phänomen bestätigt sich in vielen Biographien erfolgreicher Manager. Viele Frauen wussten es schon immer insgeheim: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau!

Wie finden Sie Ihren Rohdiamanten?

Die Herren biegen die Wahrheit in die Richtung, die Ihnen mehr Aufmerksamkeit beim anderen Geschlecht bringt. Das sollten Sie jetzt auch tun! In den Kontaktanzeigen stellen sich die Herren beruflich so erfolgreich wie möglich dar. So lernte Nadine einmal einen „Notarzt“ kennen, der sich später als Rettungsassistent entpuppte. Oft schummeln die Herren sich bewusst oder unbewusst ein paar Zentimeter größer als sie sind. Als große Frau hat Nadine diese Mogelei beim ersten Date meistens schon enttarnt. Also, liebe Damen, auch Sie dürfen sich so darstellen, dass Sie auf Männer attraktiver wirken: Seien Sie in Ihren Selbstbeschreibungen lieber schön und liebenswert, als erfolgreich. Spielen Sie Ihre beruflichen Leistungen etwas herunter. Erobern Sie nicht, sondern schaffen Sie aktiv Gelegenheiten bei denen er Sie erobern kann. Übrigens: Nadine, das war ich, Lia Lenzing. Die Betonung liegt auf „war“, denn inzwischen bin ich glücklich verheiratet und wir haben gemeinsam zwei Kinder. Diese Strategie hat prima funktioniert! ______________________________________ Lia Lenzing gibt auf liebe-finden.eu Tipps, wie Frauen ihre große Liebe finden!

Emotionale Abhängigkeit in der Beziehung

emotional abhängigManchmal erscheint die eigene Partnerschaft plötzlich in einem völlig anderen Licht. Zumeist geschieht dies in jenen Situationen, in denen der Partner zum wiederholten Male eben das Verhalten an den Tag legt oder die Worte sagt, von denen er genau weiß, dass sie einen selbst schier zur Verzweiflung bringen. In solchen Momenten stellt sich für einen kurzen Augenblick Klarheit ein: Die Beendigung der Beziehung ist beschlossene Sache; wenn die Liebe keine Zufriedenheit mehr bringt, muss das eigene Glück woanders gesucht werden. Eine spontane Welle der Euphorie schwappt in einem auf … doch dann, wieder ganz plötzlich, kommen die alt bekannten Zweifel:
  • Wer bin ich schon ohne ihn/sie?
  • Was soll ich alleine mit meinem Leben anfangen?
  • Wer sorgt für mich und hilft mir, wenn ich jemanden brauche?
  • Würde ich überhaupt jemanden anderen finden?
  • Könnte ich nochmal eine andere Person so lieben?
Das Bedürfnis, sein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen, ist verschwunden; Zweifel und Angst nehmen überhand. Die kurzweilige Euphorie wird von den Gedanken abgelöst, dass es so schlimm gar nicht ist. Dass die Beziehungsprobleme nur temporär sind, und daher schnell aus der Welt geschafft sein werden. Alle vorherigen Intentionen werden als naiv abgetan, als zu vorschnell und völlig unüberlegt. Schließlich obsiegt die Überzeugung, dass der Partner perfekt für einen selbst ist und ein Existieren ohne ihn völlig abwegig: Es erfordert sicherlich nur ein wenig eigene Anstrengung, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Wenn die Liebe zum emotionalen Gefängnis wird

dem Partner verfallenTrotz offenkundiger Unzufriedenheit in der Beziehung ist es für manche Menschen unmöglich, sich vom Partner zu lösen. Eine Trennung erscheint vollkommen unmöglich, da ein Leben ohne den anderen absolut unvorstellbar ist. Im ersten Moment erscheint diese Schilderung keineswegs negativ; immerhin würden viele Beziehungen schon an ersten kleineren Hindernissen zerbrechen, würden die Partner nicht an ihrer Liebe festhalten und daran glauben, dass sie zueinander gehören. Tatsächlich ist es sogar durchaus förderlich für eine Beziehung, wenn die Partner bis zu einem gewissen Grad aufeinander angewiesen sind. Eine wechselseitige Bindung aneinander wirkt stabilisierend; es sollte jedoch stets darauf geachtet werden, dass beide auch unabhängig voneinander Vertrauen in die eigene Person haben und ihre Individualität bewahren. Andernfalls kann eine starke Festlegung auf den Partner bedenkliche Ausmaße annehmen, gar in einer emotionalen Abhängigkeit enden. Als anschauliche, wenn auch drastische Allegorie, könnte die Sucht nach Rauschmitteln imaginiert werden: Instinktiv sind sich Betroffene darüber im Klaren, dass das, was sie tun, ungesund ist; jedoch fühlen sie sich ausgeliefert und sehen keinen Ausweg aus der Abhängigkeit, da das Rauschmittel aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken ist. In der Regel sind im Falle einer emotionalen Abhängigkeit keine primären körperlichen Folgen zu erwarten, die psychischen Schäden, die verursacht werden, können hingegen immens sein – und zwar für beide Partner.

Wie genau äußert sich emotionale Abhängigkeit?

Im Folgenden einige Beispiele dafür, auf welche Art und Weise eine emotionale Abhängigkeit in Erscheinung treten kann:
  • ständige gedankliche Beschäftigung mit der Beziehung und dem Partner
  • Aufgabe dessen, was einen selbst ausmacht, um dem anderen möglichst gut zu gefallen & ähnlich zu sein
  • das eigene Selbstwertgefühl wird über den Partner definiert
  • Fehler werden hauptsächlich bei sich selbst gesucht
  • der Partner und alles, was er tut, werden idealisiert; er/sie scheint perfekt
  • Konflikten wird ausgewichen und Probleme werden tabuisiert
  • Unruhe, wenn der Partner nicht bei einem ist
  • zum Teil starke Eifersucht, die zumeist Kontrollhandlungen mit sich bringt (Anrufe, Ausspionieren etc.)
  • nur die Gegenwart des Partners scheint erstrebenswert, weshalb zunehmende soziale Isolation resultiert
  • extremes Klammern
  • eine Trennung wird nie ernsthaft in Erwägung gezogen; im Gegenteil: der Gedanke daran ängstigt

Ursachen für die Entstehung emotionaler Abhängigkeit

Unzureichendes Urvertrauen Der Begriff stammt aus der Tiefenpsychologie und bezeichnet ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen, das sich bereits in frühen Lebensjahren ausbildet. Es wird gefördert durch stabile, fürsorgliche und verlässliche Bindungen zu den dauerhaften Bezugspersonen. Gut ausgeprägtes Urvertrauen stärkt das eigene Selbstwertgefühl, das Vertrauen auf andere Menschen und das Umfeld im Allgemeinen sowie auf die eigene Person. Ist die Bindung zu Bezugspersonen jedoch von Vernachlässigung, Ambivalenz, Unzuverlässigkeit oder gar Misshandlung geprägt, kann sich das Urvertrauen nicht angemessen ausbilden, was unter anderem auch Bindungsprobleme und den Hang zu emotionaler Abhängigkeit im Erwachsenenalter mit sich bringen kann. Dependente Persönlichkeit Das Vorhandensein einer abhängigen Persönlichkeitsstörung hat ebensolche Symptome zur Folge, wie sie typischerweise im Rahmen einer emotionalen Abhängigkeit auftreten. Der Betroffene klammert sich an den Partner, ist misstrauisch, hat ein nur gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl und starke Trennungsängste; das Verhalten ist passiv, anhänglich und unterwürfig. Freilich, nicht jedem emotional Abhängigen muss gleich eine derartige Diagnose unterstellt werden, häufig jedoch liegt sie dem Erscheinungsbild zugrunde. Auch bei psychisch Gesunden können dependente Persönlichkeitsanteile vorhanden sein, die sie zu emotionaler Abhängigkeit in Beziehungen neigen lassen. In solchen Fällen allerdings bei Weitem nicht so ausgeprägt, wie bei einer Störung. Ablehnung Wurde in der eigenen Lebensgeschichte irgendwann einmal Ablehnung durch Personen erfahren, die einem selbst viel bedeutet haben, kann dies die eigene Bindungsfähigkeit aus dem Gleichgewicht bringen. Stets begleitet einen die Angst, erneut enttäuscht, verlassen oder abgelehnt zu werden. Da bereits erfahren wurde, wie schmerzhaft derartige Anwandlungen sein können, möchte das wiederholte Aufkommen eines derartigen Gefühls tunlichst vermieden werden. Daher wird alles daran gesetzt, Menschen zu halten, die einem etwas bedeuten. Das Vorhandensein solcher Erfahrungen kann die Entwicklung einer emotionalen Abhängigkeit befördern. Falsches Verständnis von Liebe Die Frage, ob Liebe ohne ein gewisses Maß an Abhängigkeit überhaupt funktioniert, kann nur schwierig beantwortet werden. Immerhin ist das Einlassen auf eine Beziehung tatsächlich nie völlig frei von wie auch immer gearteten Abhängigkeiten. Sobald eine ernsthafte Partnerschaft eingegangen wird, entwickelt sich unweigerlich das Gefühl, den anderen für das eigene Glück zu brauchen. Wenn diese eigentlich positive Dependenz nun aber verabsolutiert wird, also keine Individualität und kein Eigenleben mehr zugelassen werden, resultiert unweigerlich emotionale Abhängigkeit. Besteht insgeheim die Überzeugung, dass Beziehungen aus einer derartige Aufopferung oder gar Unterwerfung bestehen müssen, um von wahrer Liebe sprechen zu können, ist das gesunde Maß längst überschritten.

Wege aus dem emotionalen Gefängnis

Ausweg aus der AbhängigkeitHäufig ist Betroffenen das eigene Verhalten nicht oder nur begrenzt bewusst. Daher ist es in Beziehungen wichtig, regelmäßig Bilanz über die eigene Zufriedenheit zu ziehen. In gemeinsamen Gesprächen sollte beiden Partnern erlaubt sein, offen darüber zu sprechen, ob sie sich in der Beziehung noch wohlfühlen, glücklich sind und so weitermachen wollen. Fühlt sich hierbei einer von beiden eingeengt, sollte gemeinsam versucht werden, einen gesunden Mittelweg zu finden, mit dem alle Beteiligten leben können. Wichtig ist hierbei v. a. den abhängigen Partner ehrlich davon zu überzeugen, dass er geliebt wird und seine Bedenken, plötzlich und ohne Grund verlassen zu werden, unbegründet sind. Von besonderer Bedeutung ist aber, dass zur Eigenständigkeit zurückgefunden wird. Abhängige sollten sich darauf besinnen, was sie ausmacht und öfter das tun, was sie glücklich stimmt. Bestenfalls merken Betroffene schnell, was ihnen entgeht, wenn das Leben ausschließlich auf den Partner reduziert wird. Sie entdecken, wie viel Freude es bringen kann, eigenen Interessen und Hobbys nachzugehen. Außerdem sollte wieder Vertrauen in die eigene Person gewonnen werden. Etwas für sich zu tun oder alleine Dinge zu unternehmen, sollte einen darin bestärken, dass es durchaus möglich ist, sein Leben selbstbestimmt zu meistern – auch ohne Partner. Betroffene sollten sich vergegenwärtigen, wie wertvoll ein Leben in emotionaler Unabhängigkeit ist. Dies schließt überhaupt nicht aus, sich auf die Beziehung und den Partner einzulassen; es bedeutet lediglich, seine Individualität zu bewahren und sich nicht von der Bestätigung oder Anerkennung des Partners abhängig zu machen oder sich an ihn zu klammern. Schließlich ist die Gewissheit, dass der geliebte Mensch aus freien Stücken bei einem ist, viel schöner, als ein Festhalten um jeden Preis.

Ideen & Tipps zum Auffrischen Ihrer Beziehung

Wo sind nur die Schmetterlinge im Bauch geblieben, die einst beim Anblick unseres Traumpartners wie wild flatterten? Mit pochendem Herzen hatten wir uns zu einem ersten romantischen Date verabredet, wie zufällig hatten sich irgendwann unsere Hände berührt – und wie leidenschaftlich hatten wir uns doch geküsst! Und heute? Da ist von flatternden Schmetterlingen im trauten Heim nur noch im Zusammenhang mit der Motte, die es sich im Kleiderschrank gemütlich gemacht hat, die Rede. Ist es so weit gekommen, dass nur noch Langeweile, Alltag und Routine die Beziehung beherrschen, hilft schlichtweg eins: Ausmotten, frischen Wind in die Zweisamkeit bringen und aktiv werden. Folgende Beziehungstipps bieten Anregungen für neuen Schwung in der Partnerschaft:

“Bringst du den Müll raus, Schatz?” – “Später, schaue Fußball.”

PärchenEs ist ein Tag wie jeder andere: Herr M. und seine Frau gehen zu Hause den Beschäftigungen nach, die ihnen Vergnügen bereiten oder die sie im Augenblick für dringlich halten. Doch des einen Freud’ und Müh’ ist des anderen Leid und Ärger. Herr M. verfolgt ein Fußballspiel im Fernsehen, seine Gattin möchte die Wohnung auf Vordermann bringen und erwartet von ihrem auf dem Sofa liegenden Partner Unterstützung. Schließlich ist er für die Unordnung mit verantwortlich. Beziehungsprobleme scheinen vorprogrammiert – sofern Herr M. nicht den Müll rausbringt. Tipp: Es ist normal, dass es Situationen gibt, in denen das Verhalten des Partners die Nerven strapaziert, insbesondere dann, wenn man selbst unter Stress steht. Ein Schlüssel für eine glückliche Partnerschaft ist, den anderen in seiner Individualität und der damit verbundenen Selbstbestimmtheit zu akzeptieren. Als wir uns verliebten, hatten wir schließlich auch nicht versucht, “Mr. Perfect” beziehungsweise die “Du-bist-die-Frau-meines-Lebens” umzuerziehen. Ganz im Gegenteil, wir liebten den anderen genau so, wie er ist. Eine Voraussetzung für eine Belebung einer eingerosteten Beziehung ist also ein Umdenken, was den Partner im Alltag betrifft: Sein Leben ist sein Leben, mein Leben ist mein Leben, und uns verbindet eine Liebe, die unsere Unterschiedlichkeiten annimmt. Dann bringt Herr M. eben nicht beim Elfmeterschießen den Müll raus, dann schlägt – im Idealfall der Gelassenheit – seine Ehefrau vor, ihn zum nächsten Fußballspiel seiner Lieblingsmannschaft zu begleiten und besorgt Eintrittskarten – und dann räumt wahrscheinlich Herr M. nicht nur den Müll raus, sondern streicht den Abfallcontainer auch in schillernden Schmetterlingsfarben an.

“Morgen ist es wieder soweit: unser Liebestag!”

Partnerschaft stärkenIn der Ehe der Familie M. kriselt es inzwischen so sehr, dass beide beschließen – er etwas widerwillig -, eine Paarberatung aufzusuchen. Und von dieser erhalten sie den Vorschlag, einen gemeinsam vereinbarten Tag im Monat bewusst der Beziehung zu widmen und sich an diesem abwechselnd mit einer Überraschung zu erfreuen. Heute ist Herr M. an der Reihe, seine Frau zu verwöhnen. Da er weiß, dass sie sich für exotische Tiere interessiert, lädt er sie zu einem Ausflug in den Zoo ein, zumal ein solcher auch ihm Vergnügen bereitet. Für den Abend hat er ein Candle-Light-Dinner in einem malerisch gelegenen Restaurant geplant und im Anschluss ein Ausklingen des Tages daheim vor dem Fernseher auf dem Sofa. Doch dieses Mal läuft nicht Fußball, sondern Herr M. hat eine DVD besorgt, die die sexuelle Phantasie beflügeln soll. Tipp: Regelmäßige Rituale, die die Beziehungen zelebrieren, können das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und das Miteinander lebendig halten. Diese können durchaus abwechslungsreich gestaltet werden. Ob Theater- oder Kinobesuch, Städtereisen oder der gemeinsame Besuch des örtlichen Hallenbades – alles, was außerhalb des Alltags gemeinsam erlebt wird, durchbricht die Routine und bleibt in positiver Erinnerung.

“Ich liebe dein bezauberndes Lächeln!”

Bevor Herr M. und Gemahlin die Beziehungsberatung aufgesucht hatten, hatten sich beide zu Hause etwas “gehen lassen” und einander kaum mehr Beachtung geschenkt. Er lief in einer verschlissenen Jogginghose und Unterhemd durch die Wohnung, sie kroch abends mit einer dicken Schicht Nachtcreme auf dem Gesicht und mit einem Nachthemd aus Uromas Zeiten gekleidet ins Bett. Heute hat sich das Beziehungsleben der beiden stark verändert. Sie widmen sich selbst und dem Partner mehr Aufmerksamkeit. Dazu zählt auch, dass sie sich gegenseitig Komplimente machen, und zwar solche, die von Herzen kommen und nicht oberflächlich, sondern individuell auf den anderen zugeschnitten sind – wie es Herr M. macht, der sich bereits bei der ersten Begegnung mit seiner Frau in ihr fröhliches Wesen verliebt hatte und der sie nun spontan in den Arm nimmt und ihr ins Ohr flüstert: “Ich liebe dein bezauberndes Lächeln! Ich liebe dich!” Tipp: Wissen Sie, was Ihre Frau gestern trug? Wissen Sie noch, wie sie bei Ihrem ersten Date gekleidet war? Und umgekehrt: Leuchten die Augen Ihres Mannes noch so strahlend wie damals, als Sie sich in diesen selbst vergessen und verloren haben? Wann haben Sie zuletzt tief in diese geblickt? Wir sind aufmerksam gegenüber allen möglichen Menschen, mit denen wir es beispielsweise in unserem beruflichen Umfeld zu tun haben. Aber wie nehmen wir unseren Partner wahr, mit dem wir in unmittelbarster Nähe zusammenleben? Aufmerksamkeit ihm gegenüber und auch unverhofft kleine Aufmerksamkeiten wie Komplimente, eine Rose auf dem Kopfkissen oder ähnliche Ideen sind ein gutes Mittel, die Beziehung intakt zu halten – denn nicht nur Freundschaften, sondern auch Liebesbanden müssen gepflegt werden.

“Heute ist mein Opernabend.” – “Ich gehe zum Bowling.”

Partnerschaft aufladenSo lethargisch Herr M. auf der einen Seite früher auch war, so übermannte ihn auf der anderen Seite stets die Eifersucht, wenn seine Frau sich mit einer Freundin in der Stadt zum Shoppen verabredete. Jetzt hat er jedoch gelernt, wie wichtig es für das Wohlbefinden seiner Partnerin und damit für die Beziehung ist, dass sie auch außerhalb des Ehelebens soziale Kontakte pflegt. Inzwischen ist er sogar froh darüber, dass nicht mehr er sie beispielsweise in die von ihm verhassten und von ihr geliebten Opern begleiten muss, sondern dass sie gleichgesinnte Kulturliebhaber gefunden hat. Stattdessen geht Herr M. nun seinem eigenen neuen Hobby nach, nämlich Bowling. Und wenn dann nach den Veranstaltungen das Ehepaar wieder zusammentrifft, hat es sich viel zu erzählen, wodurch der andere in die eigenen Erlebnisse mit einbezogen wird. Tipp: Ohne dem Partner Freiräume zuzugestehen und ihn dabei auch zu unterstützen, entstehen irgendwann zwangsläufig Beziehungsprobleme, da die Unzufriedenheit wächst. Wenn Paare etwa unterschiedlichen Hobbys nachgehen, bleiben immer noch genügend gemeinsame Interessen übrig, die verbinden.

Fazit: Wie sich Schmetterlinge als innige Liebe entpuppen

Wer seine Beziehung auffrischen will, sollte aktiv werden, und zwar am besten gleich. Es bringt nichts, darauf zu warten, bis der andere sich bewegt. Und noch viel weniger bringt es, dem Partner die Schuld für die Eintönigkeit in der Ehe zu geben, denn zu einer Paarbeziehung gehören immer zwei. Zu einer Veränderung der eingefahrenen Situation gehört auch eine kritische Analyse der eigenen Erwartungshaltung: Ist sie zu hoch geschraubt? Wird die Partnerschaft glücklicher, wenn ich es schaffe, den anderen so zu “verbiegen”, wie es mir gefällt? Und zum guten Schluss gilt es, sich bewusst zu machen, dass eine Liebesbeziehung immer in Phasen verläuft: Am Anfang stehen die Schmetterlinge im Bauch, die grenzenlose Verliebtheit. Ob das Ende eine Loslösung und ein Auseinanderleben kennzeichnet oder eine tiefe Liebe, hängt von jedem Paar selbst ab, welchen Einsatz es zu geben bereit ist, die Partnerschaft mit Leben zu erfüllen.

Wie mache ich ihn auf mich aufmerksam?

verliebtes MädchenDu bist verliebt – und das ist toll! Das einzige Problem an der Sache ist, dass ER von seinem Glück noch nichts weiß, dass er dich vielleicht noch gar nicht wahrgenommen hat, geschweige denn kennt. Damit er feststellen kann, ob es ihm genauso geht und ob aus euch mehr werden kann als eine kurze Verliebtheit, besteht der nächste Schritt darin, den Mann deines Herzens auf dich aufmerksam zu machen? Aber wie machen das dieses Mädchen und Frauen, denen es scheinbar ganz leicht fällt, immer alles zu bekommen, was sie wollen? Wie kannst du der Liebe auf die Sprünge helfen?

Nicht mit der Tür ins Haus fallen

Würde er zu dir kommen und dir ganz unvermittelt beichten, dass er sich auf die Distanz in dich verguckt hat… in diesem Ausnahmefall würde dir das gefallen. Doch sicher hat das schon jemand versucht und du warst ganz und gar nicht begeistert. Das wird ihm genauso gehen. Auf jeden Fall machst du ihn auf dich aufmerksam, wenn du mit der Tür ins Haus fällst, aber es wird eine einmalige Sache bleiben. Um sich in dich zu verlieben, muss er dich erst kennen lernen – und das geht am besten, indem du genauso auf ihn zugehst wie auf jeden anderen Menschen, den du kennen lernen willst. Nur eben ein bisschen anders.

Sprich mit ihm

Finde eine Gelegenheit, mit ihm zu reden. Ob er dich anspricht oder du ihn, das spielt gar keine Rolle. Um das zu schaffen, darfst du etwas tricksen. Setze dich bewusst neben ihn und lass alles zufällig wirken. Triff ihn an der Haltestelle, von der du weißt, dass er da immer alleine steht. Wichtig am richtigen Augenblick sind nur zwei Dinge: er ist allein und er muss nicht gleich wieder lossprinten, sondern hat einen Augenblick Zeit. Wenn du ihn immer nur auf dem Sprung erwischst, dann muss es eine Situation sein, in der ihr euch häufiger sehen werdet, denn dann kannst du ihn immer wieder ansprechen und wirst merken, dass er auch auf dich zukommt, wenn er Interesse entwickelt. Gerade beim ersten Kontakt darf es nicht auf eine Frage hinauslaufen, die er mit ja oder nein beantwortet und die damit erledigt ist, denn dann weiß er sofort, was Sache ist, wenn du weiterreden willst – und fühlt sich womöglich genervt oder gestört.

Lerne ihn kennen

Du hast es geschafft, die ersten Worte mit ihm zu wechseln? Es müssen gar nicht viele gewesen sein – Hauptsache, die Hürde ist überwunden. Das nächste Mal wird es ihn gar nicht so sehr verwundern, dass du ihn ansprichst, oder er kommt sogar von selbst auf dich zu, wenn er gute soziale Kompetenzen hat und gerne neue Leute kennen lernt. Aber noch weiß er nicht, was du von ihm willst, genauso wenig weißt du das von ihm. Deswegen musst du ihm jetzt signalisieren, dass du mehr willst, als eine neue Bekannte zu werden. Du darfst zweideutige Bemerkungen machen, ihm von einem tollen Restaurant oder einem Film erzählen, den du gerne sehen würdest und in den dich einfach keiner begleiten will. Lass dir damit nicht ewig Zeit, denn das wird ihn nur unnötig verunsichern. Es geht immerhin nicht nur darum, ihn überhaupt auf dich aufmerksam zu machen, sondern ihm gleich zu signalisieren, dass du mehr sein willst als nur die gute Bekannte.

Scheidungspartys: der neue Trend aus den USA

Frauen feiern eine ScheidungspartyHochzeiten und Junggesellenabschiede sind Klassiker, die einfach zum guten Ton gehören – dass am Anfang einer Ehe gefeiert wird, versteht sich auch in unserer heutigen Gesellschaft noch von selbst. Schwieriger sieht es aus, wenn das Gegenteil eintritt: Scheidungen sind nicht nur für die Beteiligten unangenehm, sondern auch für den Bekannten- und Freundeskreis. Im besten Fall wird ein Mantel des Schweigens über das Geschehen gelegt, der es möglich macht, sich den heiklen Fragen nicht zu stellen. So war es jedenfalls bisher. Ein neuer Trend, der in den letzten Jahren aus den USA herüberschwappt, scheint diese Situation drastisch zu ändern: Die Scheidungsparty gewinnt immer mehr Fans.

Ein ritueller Übergang in eine neue Lebensphase

Neuorientierung nach einer TrennungWas in Amerika längst gesellschaftlich akzeptiert ist, stößt in Europa teilweise immer noch auf Ablehnung: Den Gedanken, das Ende einer Beziehung offiziell zu feiern, finden nicht wenige Menschen auf dieser Seite des Atlantiks geschmacklos oder zumindest abwegig. Befürworter der Scheidungsparty argumentieren allerdings, dass sie psychologisch durchaus einiges für sich hat. Im besten Fall dient sie als positives Ritual, das den Eintritt in eine neue Lebensphase markiert und es gleichzeitig erleichtert, mit der vorherigen abzuschließen. Diese Bedeutung ist nicht nur rein symbolisch, sondern kann für Beteiligte durchaus eine befreiende Funktion haben. Ein wichtiger Aspekt, der die Scheidungsparty persönlich macht, ist dabei das Ablegen von Dingen, die mit der geschiedenen Ehe in Verbindung stehen. Wie genau dieser Prozess aussieht, hängt stark vom Einzelfall ab. Das Vernichten oder Versenken von Eheringen kann ebenso im Mittelpunkt stehen wie die Zerstörung des Brautkleids. Auch bösartigere Dinge wie das Bewerfen eines Bildes des Expartners mit Dartpfeilen können zur Scheidungsparty gehören. Solche negativen Gefühle sind allerdings keineswegs vorausgesetzt – auch Menschen, die keinen Groll hegen, entscheiden sich zunehmend für das befreiende Ritual. Veranstalter von Scheidungspartys sind sogar der Meinung, dass diese Variante vorzuziehen ist – wer mit dem alten Kapitel noch nicht abgeschlossen hat, ist noch nicht bereit für den Schritt in die neue Lebensphase.

Positive Gefühle machen das Feiern leichter

Für eine entspannte und wirklich positive Scheidungsparty wird daher oft empfohlen, nach der Trennung noch einige Zeit vergehen zu lassen. Wer sich wirklich als Single fühlt oder gar schon mit einem neuen Partner zusammenlebt, kommt mit der Situation besser klar als jemand, der gerade aus der turbulenten Schlussphase einer Ehe hervorgegangen ist. Zwar gehört es naturgemäß nicht zum Standardvorgehen, den ehemaligen Partner auf die Party einzuladen, ein grundsätzlich positives Verhältnis erleichtert den Schritt aber dennoch enorm. Dies gilt insbesondere auch für das Umfeld – Scheidungspartys, die nicht auf Groll basieren, sondern auf positiven Gefühlen, werden von Freunden und Bekannten generell eher akzeptiert. Die Zahl der Scheidungspartys wird derweil auch in Europa immer höher. Partyveranstalter haben den Trend längst erkannt und bieten entsprechende Feiern mit allen Extras an. Die Hochzeitstorte, aus der eine Scheidungstorte geworden ist, gehört dabei genauso zum Repertoire wie die passende Musik und das rituelle Vernichten von Erinnerungsstücken unter professioneller Anleitung. Nicht wenige Veranstalter haben Scheidungen mittlerweile ebenso im Programm wie Hochzeitsfeiern. Wenn die Entwicklung ähnlich verläuft, wie in Amerika, wird sich dieser Trend wohl auch so schnell nicht ändern: Das Phänomen Scheidungsparty gewinnt immer mehr Akzeptanz und Anhänger und wird wohl so schnell nicht wieder verschwinden. Weiterführende Links zum Thema: http://www.paradisi.de http://www.zeit.de

Liebesgeständnis: Jemandem die Liebe gestehen

die Liebe gestehen“Schmetterlinge im Bauch haben” – ein Gefühl, das jeder Verliebte kennt. Teilweise fangen sie schon beim bloßen Gedanken an die geliebte Person zu Flattern an und scheinen sich schier zu überschlagen, wenn der andere einem dann letztlich gegenübersteht. Interessant ist der Ursprung dieses Gefühls: die Unsicherheit darüber, ob der andere die eigenen Gefühle weiterhin erwidern wird. Zu Beginn einer Beziehung ist dieser Umstand keineswegs geklärt; es besteht stets das Risiko, dass sich die Wege wieder trennen. Kaum vorstellbar also, dass es eben dieser Umstand ist, der das wunderschöne Kribbeln im Bauch verursacht.

Von Schmetterlingen zu Steinen

Zumal es unter anderen Umständen eben diese Unsicherheit sein kann, die einen schier in den Wahnsinn treibt – die vermeintlichen Schmetterlinge liegen dann wie Steine auf dem Herzen. So fühlt es sich unweigerlich an, wenn eine Liebe (noch) unerfüllt ist, weil die geliebte Person nichts von den eignen Gefühlen für sie weiß. Somit sind jeder Gedanke, jedes Zusammentreffen und jeder Abschied von einer ambivalenten Aura umhüllt. Diese unangenehme Unsicherheit kann nur dann in einen positiven Umstand überführt werden, wenn aller Mut zusammengenommen und dem anderen die Zuneigung gestanden wird, die ihm entgegengebracht wird.

Situationen, die ein Liebesgeständnis erfordern

Idealerweise ist ein Geständnis im klassischen Sinne überflüssig. Bestenfalls verhält es sich so, dass zwei Menschen einander kennenlernen, voneinander angetan sind, sich häufig treffen und irgendwann, ganz natürlich und fast von selbst, zueinander finden und ein Paar werden. Doch diese Selbstverständlichkeit ist nicht immer gegeben. Denkbar sind einige Situationen, in denen diese “Natürlichkeit der Liebe” gehemmt sein kann. Zum Beispiel dann, wenn die geliebte Person…
  • ein Arbeitskollege oder gar Vorgesetzter,
  • ein guter Freund oder
  • bereits in einer Beziehung ist.
In solchen Fällen kann sich durchaus (auch beidseitige) Liebe entwickeln, jedoch beeinträchtigt das Umfeld oder die derzeitige Beziehungskonstellation den natürlichen Fluss, so dass eine Liebeserklärung notwendig wird, um Klarheit in die Situation zu bringen.

Gedankliche Vorwegnahme der Liebeserklärung

Diese wird jedoch gerne hinausgezögert, da die Reaktion des anderen nicht immer eindeutig abgeschätzt werden kann. Gedanklich werden im Vorfeld alle möglichen Antworten des geliebten Menschen antizipiert; ebenso die Konsequenzen, die ein Geständnis zur Folge haben könnte:
  • Werden wir noch effizient zusammenarbeiten können?”
  • Zerstöre ich damit unsere Freundschaft?”
  • Verkompliziere ich die Situation dadurch nicht noch mehr?
Solche und ähnliche Fragen geistern im Vorfeld eines Liebesgeständnisses durch den Kopf und schlagen noch zusätzlich aufs Gemüt. Nicht genug damit, dass die Liebe (bisher) unerwidert ist; mögliche Folgen schüchtern ein und lassen Zweifel aufkommen, ob die Offenbarung der eigenen Gefühle eine gute Entscheidung wäre.

Wann ist ein Liebesgeständnis sinnvoll?

verliebtDoch in der Regel sind solche und ähnliche Zweifel wohl begründet und schützen vor Enttäuschungen. Die meisten von uns verfügen über eine gut ausgeprägte intuitive Psychologie. D. h., gute Menschenkenntnis dahingehend, wie wir das Verhalten anderer uns gegenüber bewerten und welche Folgerungen wir hieraus ableiten können. Daher sollte es nicht immer ausschließlich als fehlender Mut interpretiert werden, wenn es einem über längere Zeit hinweg nicht gelingt, dem andere seine Liebe zu gestehen. Unter Umständen ist es unser Unterbewusstsein, das diesen Akt hemmt, da insgeheim erahnt wird, dass dies nicht den erhofften Effekt hätte. Daher gilt: ehrlich zu sich selbst sein! Besteht die Möglichkeit, dass ein Liebesgeständnis die Beziehung auf eine neue Ebene bringt oder kann zumindest persönlicher Profit aus der Gefühlsoffenbarung gezogen werden (selbst dann, wenn die Person die Gefühle nicht erwidert)? Insofern weder das eine noch das andere zutrifft, sollte von einem Geständnis abgesehen werden. Andernfalls wäre der entstehende Schaden unter Umständen einfach zu groß. Besser wäre in so einem Fall, sowohl mental als auch physisch auf Abstand zu gehen, um den Schmetterlingen im Bauch die Möglichkeit zu lassen, für eine Person zu fliegen, die einem ähnlich zugetan ist.

Den richtigen Moment abpassen

Wenn jedoch zu erwarten ist, dass die eigenen Gefühle erwidert werden könnten oder eine Liebeserklärung unumgänglich ist, da sonst das eigene Leben zu stagnieren drohen würden, sollte aller Mut zusammengenommen werden, um den anderen von seiner Zuneigung in Kenntnis zu setzen. Ein für alle gültiger Ratschlag hinsichtlich des “perfekten Momentes” kann nur schwerlich gegeben werden. Es kommt v. a. darauf an, dass die Situation authentisch ist, Ungestörtheit gewährleistet und zu den beteiligten Personen und deren bisheriger Beziehung passt. Insofern dies nicht der Fall wäre, würden sich beide unwohl fühlen, was dem Liebesgeständnis im Weg stünde. Weiterhin wäre vorteilhaft, wenn die Situation Möglichkeiten zur “Flucht” offen lässt. Die Liebe während eines gemeinsamen Wochenendausfluges zu gestehen mag zwar romantisch sein, jedoch kann dieser schnell zum Horrortrip werden, wenn das Gespräch nicht so positiv verläuft, wie erhofft. Allgemein ist es empfehlenswert, nicht zu akribisch zu planen, wann, wo und wie sich ein derartiges Gespräch abspielen soll, da hieraus einige Probleme resultieren könnten:
  • Die kleinste Abweichung wirkt verunsichernd und bringt einen durcheinander.
  • Das Geständnis wirkt künstlich und auswendig gelernt, sollte aber echt wirken und von Herzen kommen.
  • Zu hohe Erwartungen können zu Enttäuschungen führen oder den anderen unter Druck setzen.
  • Der andere kann zum geplanten Zeitpunkt schlecht gelaunt, krank oder anderweitig gestresst sein.
Besser ist daher, spontan zu sein und den Moment auf sich zukommen zu lassen. Irgendwann wird eine Situation kommen, die förmlich nach einem Geständnis schreien wird. Freilich, derartige Flexibilität macht es unmöglich, fulminante Auftritte zu inszenieren – allerdings sollte dies auch überhaupt nicht nötig sein.

Wie kann Liebe in Worte gefasst werden?

gluecklich verliebtes PaerchenSchließlich sollte es bei einem derartigen Liebesbeweis nicht darum gehen, sein Organisationstalent, seine Kreativität oder Möglichkeiten zu demonstrieren – es sollte einzig und allein darum gehen, den anderen von seiner Liebe zu überzeugen; und hierzu Bedarf es in der Regel keiner großen Gesten. Vielmehr sollte auf das fokussiert werden, was wirklich zählt: die Gefühle für den anderen. Hierzu gilt es, ehrlich zu sein. Wenn der Entschluss gefasst wurde, seine Zuneigung zu gestehen, sollte dies nicht halbherzig geschehen. Es geht darum, das zum Ausdruck zu bringen, was für den Gegenüber empfunden wird und zwar in seinen eigenen Worten. Stilistisch sicherer Ausdruck oder kreative Wortwahl sind dabei weitestgehend unwichtig; bedeutsam hingegen ist der Inhalt und wie er dem anderen vermittelt wird:
  • Welcher Moment hat die Gewissheit gebracht, dass es Liebe sein muss?
  • Was am anderen ist besonders?
  • Warum ist die gemeinsam verbrachte Zeit so wertvoll?
  • Auf welche Weise bereichert der andere das eigene Leben?
Glaubhaft die Liebe erklärt zu bekommen ist etwas Wunderschönes, was, wenn die andere Person ebenso für einen fühlt, Liebesbeweis genug sein sollte. Auch, wenn Hollywood oft andere Messlatten setzt: die Realität funktioniert so nicht! Außerdem sinkt die Hemmschwelle, dem geliebten Menschen seine Gefühle zu offenbaren, wenn im Vorfeld kein großer Aufwand nötig ist und nicht noch mehr Druck auf einem lastet. Zudem werden ohne akribische Planung Flexibilität und Spontanität erhalten, so dass die Liebe gestanden werden kann, wenn der Zeitpunkt passend erscheint. Bestenfalls werden die eigenen Gefühle erwidert und die gemeinsame Zukunft beginnt. In diesem Fall wird sich im Laufe der Beziehung noch oft genug die Gelegenheit bieten, die Liebe mittels zahlreicher (gerne auch kreativer und kitschiger) Liebesbeweise zu untermauern. Davon lebt die Liebe langläufig – am Anfang jedoch kann die Arbeit getrost den Schmetterlingen überlassen werden…

Jedem Topf (s)einen Deckel

jedem Topf sein DeckelDie meisten von uns kennen das Sprichwort „jeder Topf findet seinen Deckel“! Aber viele der gerade langjährigen Singles beginnen irgendwann daran zu zweifeln und die Hoffnung zu verlieren, noch ihren passenden Deckel zu finden.

Doch das ist nicht notwendig, denn selbstverständlich hat jeder Topf einen passenden Deckel! Die Frage ist nur, über welche Art von Deckel wir sprechen. Verstehen wir unter der Suche nach dem „richtigen“ Deckel, einen Deckel aus dem gleichen Material, dem exakt passenden Durchmesser und mit demselben Herstellerdatum? Falls ja, dann ist es tatsächlich sinnvoll, eine geringfügige Anpassung der Vorstellungen vorzunehmen.

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Viele Singles haben zu Beginn ihrer Suche das Bild eines Edelstahl-Hochglanztopfes vor sich, dessen Deckel metallisch glänzend und exakt abschließend auf dem Topf sitzt. Doch manche Töpfe sind so genormt, dass fast jeder Deckel auf diese passt. Andere Töpfe wiederum haben eine ganz besondere Größe, Farbe oder Material, weshalb da eben nicht jeder Deckel exakt sitzen kann. Übrigens gibt es auch Töpfe, für die ursprünglich niemals ein Deckel vorgesehen war – und dich kann auch ein solcher Topf mit einem Deckel bedeckt werden.

Jeder von uns hat wahrscheinlich selbst schon einmal die Situation erlebt, dass er oder sie während des Kochens, den “passenden” d.h. den ursprünglich zugehörigen Deckel nicht griffbereit hatte. Eventuell ist dieser im Laufe der Zeit abhanden gekommen, er klemmt in der untersten Schublade fest oder er ist einfach kaputt gegangen. Und wahrscheinlich haben auch alle  sich dann eine ganz pragmatische kreative Lösung einfallen lassen, um den Topf doch abzudecken zu können. Man kann sich hier mit einem Deckel helfen, der eigentlich viel größer ist, der anstatt aus Edelstahl aus Glas ist und dessen Griffe eine andere Form haben. Das Schneidebrett aus Holz oder Plastik kann ebenfalls zweckentfremdet werden und in der Not tut es auch eine Alufolie die über den Topf gespannt werden kann. Dabei haben wir alle die Erfahrung gemacht, dass man auch mit einer anderen Art Deckel wunderbar Nudeln kochen, Fleisch gaaren oder Suppe erhitzen kann.

verliebtes PaarUm bei dem Bild des Topfes und seinem zugehörigen Deckel zu bleiben es gilt auch zu bedenken, dass sich Töpfe sowie Deckel im Laufe der Zeit verändern können. Der Glanz des Edelstahls verblasst, das Material bekommt Kratzer, eventuell gibt es Dellen oder der Topfboden brennt derart an, dass die Oberfläche nie wieder so glatt wird, wie direkt nach der Herstellung.

Und auch, wenn Topf  und Deckel zum Zeitpunkt der Auslieferung perfekt aufeinander abgestimmt und zueinander gepasst haben, kann es durchaus sein, dass sich dies im Laufe der Zeit und des Gebrauchs verändert. Das heißt nicht, dass Topf und Deckel dann generell nicht mehr zueinander passen. Ganz und gar nicht. Lediglich die Passung erscheint auf den ersten Blick nicht mehr so perfekt; genau geprüft kann Topf und Deckel sich miteinander derart gut eingekocht haben, dass die Speise noch besser wird als je zuvor.

Das bedeutet, dass Sie von vornherein nicht den perfekt passenden Deckel für Ihren Topf suchen brauchen! Den Aufwand können Sie sich sparen! Begeben Sie sich gar nicht erst auf die Suche nach dem Perfekten! Sparen Sie sich die Mühe und setzen Sie Ihre Energie für etwas Spaßigeres ein. Denn, letztlich ist es das Ziel, eine individuelle Lösung zur Abdeckung Ihres ganz besonderen Topfes zu finden. Es geht um das bewusste Treffen einer Entscheidung, dass Sie aus den vielen verschiedenen Möglichkeiten zur Abdeckung wie bspw. Edelstahldeckel, Alufolie, Küchenbrett, Glasdeckel sich für eine Art der Abdeckung entscheiden und dann versuchen gemeinsam – Topf und Deckel – das bestmöglichste dafür zu tun, dass ein gutes Gericht daraus entsteht.

Wenn wir die Analogie zwischen Topf und Deckel verlassen und uns konkret der Partnerschaftssuche von Singles zuwenden, bedeutet das folgendes:

Viele Menschen erwarten den Kick, den gewissen Funken, der überspringt, wenn sie ihrem zukünftigen Partner begegnen. Ein Kribbeln, ein Zucken, das durch den ganzen Körper geht oder ein Schauder, eine Welle des Glücksgefühls, Seelenverwandtschaft, emotionale Ekstase oder ähnliches. Aber genau das ist es oft gerade nicht, auf was es ankommt, wenn eine dauerhafte und stabile Beziehung entstehen soll. Es muss nicht das überwältigende Gefühl zu Beginn sein!

Es reicht, wenn Sie jemanden finden, der Ihnen sympathisch ist. Sätze wie “es ist nur ein guter Freund” oder “nee, der fehlt das gewisse Etwas” kennt jeder von sich selbst oder aus dem Bekanntenkreis. Was steckt da wirklich dahinter? Letztlich bedeutet das, dass Sie sich momentan dazu entscheiden sich noch nicht für eine Partnerschaft zu entscheiden. Das heißt, Sie treffen die Entscheidung, sich noch nicht zu entscheiden!

Denn der Beginn einer Partnerschaft ist nichts anderes, als sich für eine Beziehung zu entscheiden! Im Mittelpunkt steht dabei Ihre eigene Entscheidung für eine Beziehung, wer es dann letztendlich ist, für den Sie sich entscheiden, steht erst einmal nicht im Vordergrund.

Sobald Sie sich dann zu einer Beziehung entschieden haben, können Sie Ihr Bestmögliches tun, um eine gute Beziehung zu gestalten. Zunächst einmal von Ihrer eigenen Seite aus. “Bestmögliches” bedeutet dabei aber nicht, alles für den anderen zu tun, d.h. auf Kosten der eigenen Bedürfnisse zu leben. Wieder auf den Topf und seinen Deckel bezogen, bedeutet das, sich als Topf nicht zu sehr zu verbiegen, nur damit der Deckel besser passt. Hier geht es eher darum, eine gute Lösung für die Gestaltung eines Miteinanders zu finden.

Neben all dem oft vergeblichen Aufwand, den perfekt passenden Partner zu finden, gilt es zudem in Betracht zu ziehen, dass sich Menschen im Laufe der Zeit und auch im Kontext der Beziehung verändern. So dass ein Mensch, bei dem Sie zu Beginn einer Beziehung dachten, dass er perfekt zu Ihnen passt, sich nach einiger Zeit durchaus verändern, andere Ziele entwickeln und neue Bedürfnisse entdecken kann. Die perfekte Passung kann dadurch gestört erscheinen. Welch ein Schreck dies festzustellen, umso mehr, als man vielleicht zu Beginn gerade an die perfekte Passung geglaubt hat. Aber das wäre dann schon wieder ein anderes Thema, nämlich das der Gestaltung und Erhaltung einer Paarbeziehung.

Suchen Sie jemanden, mit dem Sie Spaß oder eine gute Zeit haben können. Oder jemanden, mit dem Sie Interessen teilen, gute Gespräche führen können, der Sie unterstützt und vor allem, mit dem Sie sich wohlfühlen und sich wertgeschätzt fühlen. Wenn Sie sich dann für eine Beziehung entscheiden, können sie durchaus von heftigen Gefühlen des Verliebtseins überrascht werden – müssen es aber nicht.

Wenn man alte Paare, die bereits das Leben miteinander gemeistert haben, nach dem Erfolgskriterium ihrer Ehe fragt, dann sind es nie die aufregenden Gefühle der Schmetterlinge im Bauch. Sondern es sind Merkmale wie Freundschaft, Toleranz und gegenseitige Unterstützung, die die Partnerschaft kennzeichnen und immer wieder die Entscheidung mit dem anderen ein Paar bilden zu wollen: Jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr aufs Neue die Entscheidung, mit dem anderen zusammen sein zu wollen oder auch nicht.

Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von Single-Coach Dr. Maren R. Stephan zur Verfügung gestellt (http://www.single-berater.com)

Liebestests & Beziehungstests: Ein Überblick

Viele Menschen sind über viele Jahre auf der Suche nach dem richtigen Partner. Während der Kennenlernphase oder auch dann, wenn die anfängliche Verliebtheit und Aufgeregtheit bereits verflogen ist und man noch vertrauter miteinander umgeht, taucht dabei immer wieder eine wichtige Frage auf: Liebt er oder sie mich wirklich?

Liebt er mich wirklich?

Kann man Liebe testen?Dabei wird diese Frage natürlich nur selten zur vollen Zufriedenheit beantwortet. Viele Menschen, die in einer Partnerschaft leben, möchten gerne Gewissheit darüber haben, ob sie von ihrem Partner tatsächlich so sehr geschätzt und geliebt werden, wie sie es sich wünschen. Sagt der Partner wirklich die Wahrheit, wenn er davon redet, die große Liebe endlich in einem selbst gefunden zu haben? Dabei muss natürlich auch beachtet werden, dass verschiedene Menschen häufig etwas anderes unter Liebe verstehen und es deshalb zu Missverständnissen kommen kann. So kann eine Mutter ihr Kind lieben oder eine Tochter seinen Vater. Wir verstehen hier unter der Liebe natürlich eine Liebe, die eindeutig eine sexuelle Komponente hat, also auch auf das natürliche Verlangen der Menschen nach einem passenden Gegenstück beim anderen Geschlecht zurückzuführen ist. Das ist auch die Liebe, die man gemeinhin meint, wenn man darüber redet, dass eine Frau und ein Mann “sich lieben”. Um die Frage zu beantworten, ob man von seinem Partner wirklich geliebt wird, wurden im Laufe der Zeit verschiedene Tests entwickelt, mit denen man testen kann, wie es um eine bereits bestehende Partnerschaft bestellt ist oder mit denen sich Anzeichen dafür identifizieren lassen, die die Frage “Ist er oder sie in mich verliebt?” in Bezug auf eine Person, für die man sich interessiert, beantworten helfen können. Dabei bedarf es natürlich schon einer gewissen Interesse und eine gewissen Fachwissens an der menschlichen Psyche, um Tests zusammenzustellen, die einigermaßen zuverlässige Antworten liefern. Daher sollte man nicht nach jedem negativen Testergebnis aus der nächsten Frauenzeitschrift oder Fernsehzeitung gleich den vielzitierten Schlussstrich ziehen – und auch bei anspruchsvoller und professionelleren Liebes-Tests sollte immer im Auge behalten werden, dass diese im Blick auf eine breit angelegte Menschengruppe angelegt sind und somit keinesfalls zu 100 Prozent zuverlässig sein können. Allerdings sind auf wissenschaftlich fundierter Basis erstellte Tests natürlich einerseits zuverlässiger, andererseits aber natürlich auch aufwändiger auszufüllen als reine Spaß-Liebestests.

Spaß-Tests für die Treffen mit der Clique – und andere

LiebesthermometerZu den Tests, die eher der Spaß-Kategorie zuzuordnen sind, gehören dabei Handy-Tests, bei denen nur eine SMS mit den Namen der beiden potentiellen Turteltauben zu schicken ist. Da außer den Namen dem Anbieter des Testes keine weiteren Informationen etwa über die Persönlichkeiten und Vorlieben der jeweiligen Personen vorliegen, sollte man sich gerade bei solchen Tests bewusst sein, dass sie natürlich keine Rolle bei wichtigen Lebensentscheidungen wie dem Eingehen einer Partnerschaft spielen sollten. Für einen schnellen Partyspaß mit den Freunden oder Freundinnen oder um die Langeweile zu vertreiben können aber auch solche Tests geeignet sein. Ein häufig angetroffener Ansatz ist es hierbei, die beiden Namen nach dem Test mit einer gewissen Prozentzahl oder einer Bewertung z.B. auf dem Display des Handy anzuzeigen, die dann Auskunft darüber geben soll, inwiefern die beiden Personen zueinander passen. Zu diesen gehören auch einige der sogenannten Liebesrechner im Internet, bei denen ein ähnliches Prinzip genutzt wird, um die Eignung zweier Menschen für eine Beziehung anhand deren Namen zu “errechnen”. Ähnlich dem Gebiet der Spaßtests zuzuordnen sind Tests, die auf einer astrologischen Basis funktionieren und etwa die Sternzeichen und Geburtstage der beiden Menschen zur Errechnung ihrer Beziehungstauglichkeit benutzten. Für einen schnellen Spaß ist dies unter Umständen ganz witzig, die Ergebnisse sollten allerdings nicht allzu ernst genommen werden, um nicht später mitunter eine böse Überraschung zu erleben.

Verschiedene Tests für verschiedene Lebenslagen

Bei der Auswahl des geeigneten Liebestests gilt es einiges zu beachten. Einerseits sollten bei Ehepaaren oder Paaren, die schon länger zusammen leben und ernsthaft daran interessiert sind, mehr darüber zu erfahren, in wie fern sie füreinander geeignet sind, eher zu einem wissenschaftlich fundierten Test greifen als Teenager, die nur innerhalb der Clique ein wenig über die neuesten Schwärme und Bekanntschaften blödeln wollen. Wer kurz davor ist, mit einem anderen Menschen eine wichtige Beziehung einzugehen, sollte sich natürlich ganz besonders genau darauf testen, ob diese Beziehung wirklich Glück und gegenseitige Erfüllung oder eher Streit und mitunter sogar Tränen bringen wird. Allerdings ist eine weitaus schwierigere Frage, ob solche wissenschaftlich fundierten Tests tatsächlich existieren – es gibt mindestens eine Partnerbörse, die damit wirbt, dass ihre Tests wissenschaftlich fundiert seien und sie zum Abgleich von Nutzerprofilen nutzt, um füreinander geeignete Nutzer zu finden. Liebestests sind im Zweifelsfall zwar natürlich keine Sache, die ehrliche Zuneigung zueinander überschatten oder ersetzen könnten. Im Zweifelsfalle sollte man seinem Bauchgefühl in dem ein oder anderen Fall vielleicht doch eher vertrauen als einem solchen Test. Was aber das Beste für einen Menschen in Beziehungsfragen ist, muss jeder Mensch letztendlich für sich selbst entscheiden und erproben.

Verschiedene Liebestests im Überblick

maedchen.de-logoEher an weibliche Teenager und Jugendliche richtet sich der Test unter maedchen.de. Bei diesem werden den verliebten Jugendlichen verschiedene Fragen gestellt, aus denen sich interpretieren lassen soll, ob der große Schwarm auch in die Testteilnehmerin verliebt ist. Dabei werden ebenfalls fragen zu alltäglichen Situationen gestellt und am Ende das Testresultat übermittelt. Hierbei ist natürlich fraglich, ob am Ende tatsächlich ein zuverlässiges Ergebnis herauskommen wird. Aber als Spaß und Freizeitvergnügen oder um zu Träumen kann sich auch dieser Test als geeignet herausstellen. Hier gehts zum Test palverlag-logo Aber es gibt auch Tests, die von Diplom-Psychologen angeboten werden. Ein Test, der sich eher an Ehepaare und Menschen in längeren Partnerschaften richtet, ist in dieser Kategorie etwa der Test unter palverlag.de, der die Diplom-Psychologin Dr. Doris Wolf als Autorin angibt. Mit diesem kann man herausfinden, ob die eingegangene Beziehung wohl auch in der Zukunft eher zu Problemen führen wird, oder ob eine gute Chance dafür besteht, dass sie friedlich und glücklich verlaufen wird. Falls sich Probleme ergeben, sollte man sich auch darüber im Klaren sein, dass eine kompetente Eheberatung Ehepartnern bei vielen Problemen helfen kann, so dass eine ausgiebige Aussprache unter professioneller Anleitung mitunter reicht und es nicht zur Scheidung kommen muss. Hier gehts zum Test Somit stellen die Liebestests zwar mitunter eine interessante Ergänzung zum echten Kennenlernen dar, können echte Kenntnis über den Partner aber keinesfalls und niemals ersetzen. Ein Gespräch mit einem echten Experten aus Fleisch und Blut ist einem Multiple-Choice-Test in ernsten Fällen natürlich immer vorzuziehen. Wenn man dies beachtet, können hochqualitative Tests aber erste Wegweiser zum Lösen von Beziehungsproblemen sein oder einfach dem Spaß und der Entspannung dienen.

Online und Offline-Partnervermittlungen

In einer Zeit, in der wir fast nur für die Arbeit und die ständige Verpflichtung leben, ist es zunehmend schwer geworden, einen Partner kennen zu lernen. Früher war er überlebenswichtig, heute ist ein Lebensgefährte das nicht mehr – und doch haben wir immer noch den starken Wunsch, den einen Menschen zu finden, der uns glücklich(er) macht und der zu uns passt. Partnervermittlungen sind aufgrund unserer zeitlichen Auslastung und unserer vielen anderen Verpflichtungen eine gern akzeptierte Möglichkeit geworden, den künftigen Partner kennen zu lernen. Doch worin unterscheiden sich eigentlich Online- und Offline-Modelle und wie findet man den für sich besten Weg, einen potenziellen neuen Partner kennen zu lernen?

Online und offline – wie funktioniert das?

Online PartnersucheModelle der Online-Partnersuche gibt es viele, doch die meisten laufen auf das gleiche Prinzip hinaus. Die Mitglieder suchen einander selber aus und schreiben sich ohne Hilfe von außen frei heraus an. Was dann weiter passiert, ist ganz den beiden überlassen. Bei manchen Partnervermittlungen im Internet werden alle Mitglieder auch jedem anderen registrierten User angezeigt, dann wiederum gibt es die Modelle mit vorheriger Partner-Selektion. Meistens kann man dort immer noch jeden anschreiben, wird aber Partnervorschläge bekommen, die auf einer vorherigen Befragung beider Mitglieder basieren – gerade die hochwertigeren Online-Partnerbörsen werben mit wissenschaftlicher Genauigkeit bei dieser Vorselektion. Bei der Offline-Partnervermittlung handelt es sich dagegen um eine Person oder eine Agentur, die den Abgleich der angemeldeten Mitglieder manuell durchführt. Wenn Partnervorschläge gemacht werden, dann mit sehr viel größerer Sorgfalt als bei der Online-Partnerbörse, bei denen die Mitglieder das immer noch selbst in der Hand haben und damit immer in eigener Verantwortung stehen.

Online-Partnervermittlung – Vor- und Nachteile

Bei der Onlinesuche nach einem neuen Partner kann man sich von zu Hause aus ganz spontan anmelden. Zwar sind bei hochwertigen Partnerbörsen (z.B. Parship) manche Funktionen kostenpflichtig und mit einem Abo verbunden, doch das kann man wieder kündigen, wenn man jemanden kennen gelernt hat. Es mag zwar auf den ersten Blick wenig komfortabel wirken, niemanden einfach “vorgesetzt” zu bekommen, sondern die anderen Mitglieder aktiv anschreiben zu müssen – allerdings nimmt man so auch das Ruder in die Hand und sucht selber aus, wen man attraktiv findet und wen man sich als interessante Person vorstellen könnte. Partnervorschläge sind nicht verpflichtend, sondern nur gut gemeint und als Anstöße gedacht – die Entscheidung trifft immer noch jedes Mitglied selbst. Da man zunächst nur miteinander schreibt, kann man auch selber bestimmen, in welchem Tempo man andere Singles kennen lernt, wann man telefoniert, sich trifft. Dadurch, dass man fast immer mal nebenher oder nach einem langen Tag noch an den PC kann, geht die Partnersuche auch viel einfacher und man spart Zeit, die man ansonsten womöglich bei Blind Dates oder Partys auf der Partnersuche verbringen würde. Da sich im Internet jeder so frei und einfach in der Partnerbörse anmelden kann, liegt – für manche zumindest – der größte Nachteil auch schon auf der Hand. Durch die schiere breite Masse an Singles, die sich dort anmelden, sind Partnerbörsen interessant für Personen mit abweichenden oder sehr extremen, individuellen Vorstellungen von einer Partnerschaft. Auf manchen Seiten hat das sogar schon so weit geführt, dass die eher durchschnittlichen Singles gar nicht mehr so häufig dort anwesend sind und mal vielmehr gehäuft auf diejenigen trifft, die garantiert nicht für eine Beziehung in Frage kommen. Wer jedoch selbst etwas sehr Spezielles sucht, der wird sich dort auch noch wohl fühlen und für den stehen die Chancen viel besser als bei fast jeder anderen Gelegenheit, einen passenden Partner kennen zu lernen.

Offline-Partnervermittlung – Vor- und Nachteile

Kontaktanzeige in einer ZeitungDie klassische Partnervermittlung wird heute gar nicht mehr so oft genutzt, und doch gibt es Singles, die gern auf sie vertrauen, da sie etwa schlechte Erfahrungen mit der Online-Welt gemacht haben oder sich einfach nicht vorstellen können, im Internet jemanden kennen zu lernen. Sie lassen ihre Wünsche daher manuell mit denen anderer Singles abgleichen. Da die Möglichkeit heute rar geworden ist, wird man vielleicht nicht mehr so oft wie online den Kontakt zu anderen aufbauen können, dafür ist aber das Publikum ein ganz anderes. Die Partnervermittlung hat etwas Verbindlicheres und man muss nicht erst lange hin- und her chatten, telefonieren und gelinde gesagt das berechtigte Misstrauen abbauen, die anderen Singles wurden nämlich schon vorselektiert und vom Vermittler ausgesucht. Stattdessen kann man sich gleich richtig kennen lernen und es ist gar kein so großer Unterschied mehr zum klassischen Weg, einander spontan anzusprechen, wenn man sich zufällig begegnet. Viele sehr wichtige Faktoren für die Beziehung kann man nur austesten, wenn man sich persönlich gegenübersteht – beispielsweise, ob man den anderen sprichwörtlich “riechen” kann, ihn oder sie anziehend findet, oder ob man mag, wie er oder sie redet. Bis man all das bei einem Menschen nachempfinden kann, den man online kennen gelernt hat, kann das eine ganze Weile dauern, und dann hat man unbewusst schon die Erwartungshaltung aufgebaut, dass das Date toll wird und dass etwas aus der Bekanntschaft erwachsen kann. Bei einer Partnervermittlung ohne Zutun des Internets lernt man sich dagegen erstmalig ohne vorherigen Kontakt kennen und geht daher eher unvoreingenommen ins Kennenlernen, kann sich dadurch ein klareres Bild des anderen verschaffen. Ein Beispiel für eine Partneragentur, die Online und Offline-Weg verbindet, ist z.B. Christa Appelt.

Online oder offline – welcher Weg ist richtig?

Trotz aller Vor- und Nachteile beider Wege gibt es bei der Partnersuche keinen richtigen oder falschen Weg. Manche glücklichen Paare haben sich übers Internet kennen gelernt, was absolut möglich ist. Eine gesunde Herangehensweise und die Gelassenheit, unhöfliche oder unpassende Anfragen einfach zu übergehen, können mit der Zeit zu derjenigen Bekanntschaft führen, die wirklich passt. Dagegen haben andere Singles mit Partnerbörsen im WWW so schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie sich nur noch vorstellen können, über einen Partnervermittler jemanden kennen zu lernen, wenn das schon nicht von alleine passiert. Gerade in der Phase der Partnersuche sollte man für alle Wege offen sein und ihnen wenigstens eine Chance geben. Ob sie funktionieren und ob man sich damit wohl fühlt, wird man schnell selbst bemerken – und sollte auch darauf hören. Denn nur, wer sich bei der Suche ganz wohl fühlt, kann sich einem potenziellen Partner gegenüber so geben, wie er wirklich ist, und diese Seite wollen andere Singles sehen dürfen.